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    Wir haben uns in die mythologische Götterwelt gestürzt und viele Stunden mit Asgard’s Wrath 2 verbracht. Ist es der Hammer, den Meta angekündigt hat? Nun, ihr habt die Überschrift ja eh schon gelesen. Daher jetzt die Details im Test.

    Vor vier Jahren erschien mit Asgard’s Wrath ein erfreulich komplexes Spiel mit beeindruckender Grafik – auf dem PC, der damals wohl am meisten genutzten VR-Plattform. Mit über 100 Gigabyte Größe und (erwähnte ich es bereits?) toller Optik war dafür eh keine andere Plattform denkbar. Ich habe das Spiel damals natürlich auch gespielt und mich sehr positiv dazu geäußert – auch wenn mir die Kämpfe nur wenig Spaß bereitet haben, sie waren mir zu unflexibel.

    Die epische Handlung rund um mich als Nachwuchsgöttlein unter der Fittiche von (ausgerechnet) Loki war unterhaltsam, die Rätsel toll auf VR abgestimmt und einfallsreich und auch die tierischen Begleiter wussten zu gefallen. Entsprechend groß war die Erwartung beim von Meta groß angekündigtem und zudem jeder bis Ende Januar 24 verkauften Meta Quest 3 beiliegenden Asgard’s Wrath 2. Oder?

    Ich gestehe: Meine Antwort darauf ist tatsächlich „nope“. Das Grafikwunder Asgard’s Wrath 2 um den leistungsstarken PC berauben? Wie soll das gehen? Kann die Quest 3 überhaupt so große Spielwelten wie Meta verspricht? Und was, wenn man Rätsel zwar ganz nett aber nicht abendfüllend findet und lieber im Kampf wüten will? Kämpfe waren ja nicht gerade das Highlight, rein subjektiv natürlich, des ersten Teils. Meine Erwartungen waren tatsächlich eher niedrig.

    In Götterform müsst ihr Rätsel lösen, die schwache Menschen überfordern. Und trotzdem braucht der Gott Hilfe, das sollte ihm zu denken geben.

    Ersteindruck verheerend. Und der Zweiteindruck?

    Und daran hat sich in der ersten Spielstunde erst einmal wenig geändert. Direkt nach Release wartete das Spiel auf meiner Quest 3 nur mit etwas in der Auflösung hochgeschraubten Quest-2-Fassung auf. Bitte, was? Das Bundlespiel der Quest 3 ist nicht einmal für diese Brille optimiert, obwohl doch deutlich mehr Leistung zur Verfügung steht? Die ersten Spielumgebungen im eher monoton-sandigen Ägypten sorgten jetzt auch nicht für Jubelschreie.

    Glücklicherweise musste ich weiterspielen, da ich es nicht nur für diesen Test hier sondern auch für einen bei GameStar spielen sollte. Wollte. Musste. Ihr versteht was ich meine. Eventuell hätte ich es unter anderen Umständen einfach nach den ersten Minuten deinstalliert, nimmt ja mit 30 Gigabyte auch nicht wenig Platz weg.

    Nach und nach führt das Spiel allerdings zusätzliche Spielmechaniken ein, erhöht behutsam den Schwierigkeitsgrad und ich beginne die Feinheiten des Kampfsystems zu verstehen und Lieblingsmordinstrumente zu finden. Auch die Umgebungen werden abwechslungsreicher und die Wüste spätestens mit dem ersten tierischen Begleiter zur Open World mit vielen Nebenschauplätzen und Loot.

     

    Nordische trifft ägyptische Mythologie, danke Loki

    Nachdem ihr nun wisst, dass ich mich gar nicht mehr zwingen musste, weiterzuspielen, können wir ja kurz darüber reden, worum es bei Asgard’s Wrath 2 überhaupt geht. Ein animiertes Intro zeigt euch auf Wunsch noch einmal die Vorgeschichte aus dem ersten Teil – alternativ könnt ihr die Handlung übrigens auch selbst erleben, Asgard’s Wrath 1 haben zumindest Quest-3-Käufer (wenn ihr bis Ende Januar kauft) nämlich ebenfalls kostenlos in der Spielesammlung, danke Meta! Dafür benötigt ihr aber einen nicht zu langsamen PC und eine Link-Verbindung.

    Wie bereits angedeutet war Loki unser Mentor, ausgerechnet Loki, der Trickster, Gott des Unfugs und bösartigerer Scherze. Ein A-Loch wie es im Buche steht und dazu noch mit göttlichen Kräften ausgestattet.

    Immer wieder gibt es Begegnungen mit anderen Göttlichkeiten, was eigentlich immer spektakulär aussieht.

    Nachdem wir ihn zum Ende des ersten Teils dingfest machen konnten, gelingt ihm, ihr ahnt es, zu Beginn des zweiten Teils die Flucht. Und da einem Loki egal ist, wer und was dabei zu Schaden kommt, solange Loki davon profitiert, nun, geht einiges zu Bruch in der Welt.

    Zuerst allerdings in Ägypten, wo wir als Gott in die Haut eines sterblichen Kriegers schlüpfen. Im Spiel gibt es mehrere dieser Helden, die jeweils sehr unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen und jeder eine spektakuläre Einführungssequenz hat. Unsere erste Verkörperung hört auf den Namen Abraxas, was zumindest für mich sehr lustig ist, da der Internet-Nickname meiner Ehefrau seit Ewigkeiten „Abraxa“ lautet, ich mich aber sehr gut daran erinnern könnte, wenn sie je ein muskelbepackter Ägypter gewesen wäre.

    Dank unserer göttlichen Übergriffigkeit ist Abraxas fortan nicht nur mit (Wurf-)Axt, Schild und Schwert unterwegs sondern auch mit einer göttlichen Schutzaura, die beim Überleben extrem hilft. Dieser Schutz levelt ordnungsgemäß hoch, schließlich spielen wir ein echtes Rollenspiel – wenn auch eines mit vorgegebenen Charakteren statt stundenlanger Selbstqual über Charakterwerten.

    Göttliche Hilfestellung für spannende Kämpfe

    Und nur unsere mageren Hitpoints würden nicht reichen, zumal auch göttliche Wiederbelebung zu den Extras gehört, die mein Gott in die Partnerschaft mit Abraxas einbringt. Denn wie es sich gehört, sind viele der Einwohner gar nicht nett zu uns. Ok, es handelt sich dabei (zumindest Anfangs) primär um Dämonen, Skorpione, gigantische Wespen, ebenso überdimensionale Schlangen und weiteres Getier. Aber holla, die Kämpfe bringen Spaß! Und das sage ich, der nach Blade&Sorcery und Hellsplit:Arena nur selten mit VR-Schwertkampf glücklich wurde.

    Wo beim Vorgänger noch ein recht starres System aus Angriffen, Blocken, Gegenangriffen herrschte, das zumindest mich sehr gelangweilt hat weil die Freiheit fehlte, wurde es für den zweiten Teil stark überarbeitet. Zwar blocken die Gegner immer noch viele Angriffe weg, es ist aber möglich, bewusst an der Deckung vorbeizuschlagen um doch noch Treffer zu landen. Obwohl der Gegner sein Schild vor sich hält – im Vorgänger war er so so gut wie unverwundbar. Dazu gibt es einen Dash für flotte Ausweichbewegungen und magische Totems, die verschiedene Effekte wie Heilung, Schutz oder Feindschaden bewirken können.

    Wer sich wie ich in die Kampfszenen verliebt hat, kann jetzt kurz zum Jubeln rausgehen, sollen ruhig alle hören: Im Spiel ist ein komplettes Roguelike-Game zusätzlich enthalten, mit zufällig generierten Dungeons, massenhaft Kämpfen, einen Fortschrittssystem und der Möglichkeit für die Kampagne Loot zu sammeln. Beim Versagen (und das werdet ihr oft und anfangs auch schnell) könnt ihr dann noch entweder eine helfende oder eine schadende Seele hinterlassen, die anderen Spielern entweder zu neuen Bestleistungen verhelfen oder sie einfach abmurksen kann. Nett! Punkte gibt es natürlich auch, für eine globale und eine Freundeslisten-Rangliste.

    Händchen halten haben wir uns anders vorgestellt. Aber wann wird man schon mal von einem Gott erhoben, hm?

    Ihr merkt, ich mag die Kämpfe wirklich sehr und ich gestehe, dass ich jeden Tag mehrere Stunden ausschließlich in diesem Modus verbringe (und trotzdem nur 13.000 Punkte habe, verfluchtes Alter). Die Kämpfe sind auch der Grund, weshalb ich zum Spielen im Stehen raten würde, im Sitzen fehlt die Bewegungsfreiheit. Wer sich allerdings eher auf die Rätsel und die Handlung konzentrieren möchte, kann ebenfalls aufatmen, auch diese Spielteile sind klasse und sie funktionieren perfekt im Sitzen.

    Endlich ein Skyrim-Herausforderer, der für VR gemacht wurde

    Offene Welt, Rollenspiel mit Götterschutz, viele Nebenquests und Zufallsdungeons zum Erkunden und Looten – generell Loot und dazu ein Craftingsystem für bessere Ausrüstung und Heiltränke. Das klingt schon ein wenig nach Skyrim oder ähnlichen epischen Rollenspielen, oder? Zurecht! Was ich nicht erwartet hätte: Asgard’s Wrath 2 funktioniert super als umfangreiches und ausreichend komplexes Rollenspiel. Die Handlung weist einige heftige Wendungen auf, schon weil Loki macht, was ein Loki halt so macht. Und, Spoiler, dazu gehören auch Handgreiflichkeiten anderen Göttern gegenüber. Mir ist mehr als einmal der Mund offen stehen geblieben weil wieder spannende Dinge passiert sind oder eine beeindruckende Sequenz vor mir ablief.

    Leuchtende Vorsprünge? Klar, daran kann sich hochgezogen werden. Generell fühlt sich das Klettern gut an, weil es Fehler vergibt statt zu streng zu sein.

    Wie sollte es anders sein, natürlich gehören auch Rätsel zu einem Asgard’s Wrath. Plattformen müssen verschoben werden, Wege gefunden, mitunter kommt eine Peitsche zum Einsatz, mit der wir uns wie einst Indiana Jones über Abgründe schwingen. Jeder Charakter hat Spezialfähigkeiten und -Ausrüstung, die zum Lösen der Puzzles oft nötig sind. Ranken wachsen lassen für neue Wege ist zwar ein Videogame-Klassiker, funktioniert aber halt auch.

    Immer wieder gibt es zudem Götteraltare, an denen wir zwischen menschlicher und göttlicher Gestalt switchen können. Natürlich wird das genutzt, um  Rätseln eine weitere Ebene zu verpassen indem ich mit mir selbst kooperieren muss. Auch diese Rätsel sind Anfangs noch sehr überschaubar, mit fortschreitender Handlung wirds aber komplexer. Das Knobeln bringt dabei aber tatsächlich viel Spaß, auch weil die Resultate der göttlichen Hilfe teils sehr beeindruckend sichtbar sind.

    Im Laufe des Spieles trefft ihr auf unzählige spannende Kreaturen und erlebt ernsthaft epische Momente.

    Dank VR wird episches noch epischer

    Und natürlich begegnen wir auch anderen Göttern, mal um Beistand zu erbitten, mal fürs Gegenteil. Hier zeigt sich wieder einmal, dass VR perfekt für solche Spiele ist, schon weil Größenverhältnisse ganz anders, echter, wirken als bei Flatgames. Wenn unsere menschliche Gestalt von einem übergroßen Götterwesen in die Hand genommen und hochgehoben wird, ist das durchaus spektakulär anzusehen. Das gilt auch für Statuen und Tempelräume, die teils tolle Ausmaße besitzen.

    Insgesamt sprechen die Entwickler von Sanzaru Games von gut 30 Stunden Spielzeit. Ich habe das Spiel, auch wegen meiner verhängnisvollen Begeisterung für den Roguelikemodus, noch nicht beendet, würde dieser Zahl aber hochgerechnet durchaus zustimmen. Wenn ihr aber abseits der Kampagne die Welt erforscht, von Loki verursachte Risse schließt und generell jede Quest annehmt, die bei drei nicht durch die Wand geglitcht ist, könnt ihr sicher auch dreistellige Stundenzahlen investieren.

    Das Spiel besteht glücklicherweise nicht nur aus Wüste. Es wird noch farbenfroher!

    Mein Fazit: Ein für mich unerwartetes Meisterwerk

    Und dabei kann ich eines garantieren: Es werden einige Szenen dabei sein, die ihr nie wieder vergessen werdet. Asgard’s Wrath 2 ist eines dieser Spiele, die im Gedächnis bleiben. Die Dinge so präsentieren, dass man in der Erinnerung meinen kann, dabei gewesen zu sein statt es nur gespielt zu haben. Und das ist das größte Lob, das ich einem Game machen kann. Ein Lob, das bisher nur wenige Spiele bekommen haben.

    Dazu eines, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es Asgard’s Wrath 2 gegenüber ausspreche. Ihr wisst schon, niedrige Erwartungen und so. Solltet ihr es noch nicht gespielt haben und zumindest grundlegend etwas mit actionreichen Rollenspielen mit großem Rätselanteil anfangen können: Schaut es euch an. Spiel-des-Jahres-Material und so umfangreich wie sonst kaum ein VR-Spiel.

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    Realitätsflucht: Neuer Podcast rund um VR und MR mit der Legion https://vr-legion.de/internes/realitaetsflucht-neuer-podcast-rund-um-vr-und-mr-mit-der-legion/ https://vr-legion.de/internes/realitaetsflucht-neuer-podcast-rund-um-vr-und-mr-mit-der-legion/#comments Sat, 02 Dec 2023 17:25:29 +0000 https://vr-legion.de/?p=38671 Ihr könnt nicht genug von Podcasts und VR bekommen? Gute Nachrichten: Ab sofort habt ihr jede Woche etwas neues zu hören.

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    Ihr könnt nicht genug von Podcasts und VR bekommen? Gute Nachrichten: Ab sofort habt ihr jede Woche etwas neues zu hören.

    Unter der Flagge der Zockstube, dem VR-Format auf Youtube, haben sich VR-Oberlegionär Dod, Zockstube-Patrick und RePu eine neue Heimat für Gespräche über ihr Lieblingshobby geschaffen. Jede Woche erscheint eine neue Folge, die sich kompakt um ein oder zwei Themen der MR-Welt dreht.

    Uns macht der Verzicht auf eine Liveaufnahme mit Video die Produktion leichter – denkt nicht, dass Dod dem Alternative-Realtiäten-Podcast böse wäre, es ist schlicht ein anderes Konzept. Und etwas kürzer noch dazu: Wir planen maximal zwei Stunden, lieber weniger pro Folge.

    Während es in der zuerst nur Patreons der Zockstube als Versuchskaninchen zugänglichen Pilotfolge darum ging, die Podcaster vorzustellen – vor allem ihren bisherigen Weg in der Virtual Reality – sowie gewisse Lobeshymnen über die Quest 3 zu summen, geht es in Folge 1 über VR und MR im Bildungswesen. Ein spannendes Thema für alle, die auch abseits vom VR-Gaming interessiert sind. Wer sich damit nicht anfreunden kann: In Folge 2 geht es um Zubehör für die Meta Quest 3.

    Die ersten Folgen sind bereits bei den gängigen Podcast-Plattformen erhältlich. Hört doch mal rein und vor allem: Teilt uns mit, was euch gefällt oder nicht gefällt. Feedback gerne hier in den Kommentaren oder podcast@diezockstube.de 

    Wo gibt es den Podcast denn jetzt?

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    Assassin’s Creed Nexus VR – der AAA-Überraschungshit des Jahres? https://vr-legion.de/tests/assassins-creed-nexus-vr-der-aaa-ueberraschungshit-des-jahres/ https://vr-legion.de/tests/assassins-creed-nexus-vr-der-aaa-ueberraschungshit-des-jahres/#comments Thu, 16 Nov 2023 18:00:01 +0000 https://vr-legion.de/?p=38510 Bekannte AAA-Serien in VR, das ist seit langem der Wunsch vieler VR-Gamer. Oft aber mit eher enttäuschendem Ausgang. Wie sich Assassin's Creed Nexus VR im Test schlägt, lest ihr hier.

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    Bekannte AAA-Serien in VR, das ist seit langem der Wunsch vieler VR-Gamer. Oft aber mit eher enttäuschendem Ausgang. Wie sich Assassin’s Creed Nexus VR im Test schlägt, lest ihr hier.

    Mit gehypten VR-Games großer Publisher verbinde ich kaum gute Erinnerungen. Zugegeben, ein Skyrim VR erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, das dürfte aber auch an den vielen Mods liegen, die die Schwächen der sonst eher lieblosen VR-Portierung auswetzen. Fallout 4 VR? Wolfenstein Cyberpilot? Genau, lasst uns den Test eines von vielen ersehnten Spieles doch mal so richtig schön negativ beginnen. Das senkt die Erwartungen.

    Aber, Spoiler, das ist gar nicht nötig. Um es ungeduldigen Lesern vorwegzunehmen: Nexus VR ist richtig gut geworden. Warum, versuche ich euch in den folgenden Absätzen zu erklären.

    Gespielt habe ich das für Meta Quest 2, Quest 3 und Quest Pro am 16. November 2023 für 39,99 Euro erscheinende Spiel primär auf der Meta Quest 3. Mehrere Kapitel im Spiel habe ich aber zum Vergleich auch mit der Meta Quest 2 absolviert. Den Vorabzugang zum Spiel gab es von Ubisoft, die aber weder finanziell noch anders Einfluss auf den Test genommen haben.

    Auch vor Statuen wie dieser macht der Assassine von Welt nicht Halt – mitunter wird die Kletterrunde sogar belohnt.

    Assassin’s Creed, Retrostyle

    Ubisofts historische Spielereihe überzeugte Anfang der 2000er viele Spieler mit ihrem damals noch unverbrauchten Spielprinzip und vor allem dem ungewöhnlichen Setting. Wissenschaftler haben mit dem Animus ein Gerät entwickelt, mit dem sich Erlebnisse vergangener Epochen erleben lassen. Da die dafür nötigen Informationen aus der DNA entsprechender Nachfahren ausgelesen werden müssen, braucht es einen entsprechenden Stammbaum um zu funktionieren.

    So durfte der von der Situation etwas überwältigte Desmond Miles in die Haut seiner Vorfahren Altair und Ezio schlüpfen um sich in den ersten AC-Games möglichst unerkannt durch historische Gegebenheiten zu schleichen. Mit der Zeit wurden die Spiele aber um immer mehr und mehr Open World erweitert, so dass ein AC Valhalla kaum noch an die Ursprünge der Serie erinnerte.

    Zwischensequenzen wie diese laufen innerhalb des Spieles ab und sind interaktiv. Keine 2D-Monitore mit abgespielten Filmen, yeah!

    Ein Geständnis: Ich mochte Assassin’s Creed II tatsächlich sehr, konnte mich aber nie mit der Steuerung anfreunden. Jeden weiteren Serienteil habe ich zumindest angespielt, meist aber nur so semi-begeistert nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Dabei mag ich die historischen Settings und virtuelle Schurken meucheln liegt mir ebenfalls viel zu sehr im Blut.

    Als dann also der Vorabzugang zu Assassin’s Creed Nexus VR eintraf, war ich zwar sehr gespannt aber nur bedingt optimistisch. Wieder so ein Test, durch den man sich auch real und nicht nur spielerisch kämpfen muss? Auch wenn Ubisoft von den großen Publishern noch am ehesten bewiesen hat, VR tatsächlich zu verstehen – große Namen verleiten offenbar einige Entwickler zu liebloser Arbeit weil das Ergebnis ja eh gekauft wird. Ja Bethesda, ihr braucht jetzt gar nicht so unschuldig wegschauen.

    Falls ihr es eilig habt: In diesem Video erfahrt ihr ebenfalls alles Wichtige zum Spiel.

     

    Wie ihr ja schon wisst, war der Test von Nexus VR aber im Gegenteil sogar überaus erfreulich. Das liegt aber auch daran, dass mich Nexus VR sehr an Assassin’s Creed II und ähnliche Vertreter der Reihe erinnert. Im Positiven. Und das kombiniert mit einer für mich sehr gut funktionierenden Steuerung. Und für euch sicherlich auch, da sich die Entwickler von Red Storm an bestehenden und in VR gut funktionierenden Steuerungsmechaniken orientiert haben. Ein wenig Boneworks steckt definitiv mit drin.

    Nexus VR featuring MR

    Vor dem Test dachte ich mir noch, dass der Einsatz des Passthrough der Quest doch sehr gut zu einem Spiel passen würde, in dem ich einen Hacker spiele, der in der Realwelt undercover für die Animus-Verantwortlichen von Abstergo Industries arbeitet, insgeheim aber deren sinistren Pläne zur Bevölkerungskontrolle verhindern möchte. Dann schüttelte ich aber traurig den Kopf, weil ich pessimistischer Vogel lieber keine falschen Hoffnungen aufkommen lassen wollte.

    Einige (wenige) Szenen spielen sich nicht in VR sondern im Passthrough-Modus der Quest ab. Spielerisch kaum relevant aber ein immersives Gimmick.

    Kurz nach dem Start von Nexus VR schallte dann aber doch ein freudiges Jauchzen durchs Haus: Das Spiel blendet mir tatsächlich ein stark an Minority Report erinnerndes Fenster in mein Wohnzimmer ein, auf dem ich ein Briefing erhalte und ein simples 3D-Rätsel lösen muss. Kein überwältigender Grafikeffekt und auf Quest 2 genauso gut wie auf der eigentlich überlegenen Quest 3 umgesetzt – aber ein so perfekter Einstieg in ein Spiel, in dem es ideal zur Handlung passt.

    Auch der folgende VR-Ausflug nach Florenz ist im Rahmen der AC-Handlung logisch, schließlich erlebt der Hauptakteur all die historischen Abenteuer ebenfalls in einer virtuellen Umgebung.

    Um was geht es in Nexus VR eigentlich?

    Allzu viel von der Handlung will ich euch gar nicht spoilern, erlebt das mal besser selbst. Kurz: Der Animus führt uns in noch nicht Flat gespielte Erlebnisse dreier klassischer AC-Helden: Ezio, Connor und Kassandra. Allesamt etwas gealtert, da die Handlungen in Nexus VR allesamt nach den bekannten Abenteuern der drei Akteure spielen. Im Falle von Kassandra sind sogar gleich 20 Jahre seit ihrem Einsatz in Odyssey vergangen.

    Dabei treffen wir natürlich viele Bekannte aus früheren Teilen der Spielreihe, wer mit Assassin’s Creed bisher nichts zu tun hat, verpasst also einige Verbindungen. Genießen und verstehen lässt sich das Spiel dann aber trotzdem.

    Die Städte sind angenehm groß, auch wenn sich die Gebäude nur selten betreten lassen. Dafür könnt ihr alles erklimmen, was so herumsteht.

    Die einzelnen Levelpassagen, insgesamt gibt es 14 davon, die jeweils gut eine Stunde dauern – wenn ihr die großzügig verteilten Relikte und Zusatzaufgaben (wie Parcours-Strecken) in den Levels sucht kann sich eure Spielzeit aber noch erweitern. Ich selbst habe insgesamt 15 Stunden daran gespielt, dabei aber einige Teile für diesen Artikel und seine Fotos etwas intensiver begutachtet. Die Befürchtung, die Level wären zu klein und die Spielzeit zu gering, kann ich euch damit hoffentlich nehmen.

    Im Spiel bewegt ihr euch frei umher und könnt die für Quest-Verhältnisse recht großen Städte frei erkunden. Und das nicht nur horizontal, so ein richtiger Assassine fühlt sich schließlich auch auf Dächern wohl. Um diese zu erreichen, könnt ihr an sehr vielen Oberflächen klettern, was sich sehr stark wie das Klettern bei Blade&Sorcery oder Boneworks anfühlt. Sicherlich auch, weil unsere Spielfigur nicht nur Arme sondern auch virtuelle Beine hat.

    Im Rahmen der verschiedenen Handlungen müsst ihr meist Gegenstände stehlen oder sabotieren, Personen heimlich verfolgen und/oder ermorden, Wachen ausweichen oder, ihr ahnt es, umbringen und immer wieder auch flott durch die Schatten oder über Dächer fliehen.

    Dank der drei im Laufe der Handlung spielbaren Assassinen mit sehr unterschiedlichen Herkünften und Zeitperioden, ist das Spiel sehr abwechselungsreich gestaltet.

    Mit dabei sind natürlich auch die ikonischen Türme mit den Heuhaufen darunter. Von oben habt ihr eine gute Übersicht über die Stadt und dank unserer Spezialfähigkeiten auch einen Adlerblick, der auch sonst unsichtbare Gegner markiert. Streckt ihr nun die Arme aus und springt in die Tiefe, testet ihr wie gut euer Magen VR verträgt. Und strahlt höchstwahrscheinlich trotzdem wegen des erfolgreichen Leap of Faith. Oder ihr jammert wie mein Sohn, der es geschafft hat, dreimal kopfüber im Kopfsteinpflaster von Florenz zu landen statt im Heu nebenan.

    Verursacht Nexus VR Motion Sickness?

    Auch wenn Leser der VR-Legion oft schon ihre VR-Legs entwickelt haben und auch ich selbst nicht unter Motion Sickness leide – eine gute Auswahl verschiedener Komfortfunktionen ist in einem Spiel immer löblich. Assassin’s Creed Nexus VR bietet hier die Möglichkeit, verschieden starke Sichtblenden, einen Orientierungspunkt im Sichtfeld oder Gitterfelder unter den Füßen einzublenden. Auch eine Option für unter Höhenangst leidende Menschen gibt es. Vorbildlich! Die höchste Komfortstufe inklusive Teleport-Steuerung und Teleport-Klettern raubt allerdings so viel Immersion, dass ich sehr stark unter Motion Sickness leidenden Personen vom Spiel dann doch eher abraten würde.

    Natürlich ist auch der Leap of Faith mit dabei, der Sprung in den Heuhaufen. Nichts für empfindliche Mägen.

    Vorbildlich: Die Einstellungsmöglichkeiten inklusiver deutscher Sprachausgabe

    Das Optionsmenü ist aber auch abseits der Komforteinstellungen sehr umfangreich. So könnt ihr neben der vorgegebenen englischen Sprachausgabe auch ein deutsches Sprachpaket (kostenlos) herunterladen. Die Sprecher sind professionell gewählt, nur von lippensynchronen Animationen haben die Entwickler offenbar noch nichts gehört. Hört ihr lieber die Originalsprecher, könnt ihr Untertitel einblenden.

    Auch die Controller lassen sich einstellen, Linkshänder können so auch die Belegung tauschen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich für die einzelnen Spielmechaniken einzeln einstellen, so dass ihr den Anspruch der Kämpfe, des Schleichens oder der Rätsel nach euren Wünschen gestalten könnt.

    Schleichen, Stehlen, Meucheln

    Wie sollte es anders sein bei einem Assassin’s Creed: Es wird viel geschlichen. Eigentlich gar nicht so meine Lieblingsbeschäftigung in Spielen, Nachts zum realen Kühlschrank ist eine andere Sache, psst. In Nexus VR fühlt sich das Schleichen aber tatsächlich befriedigend an. Und das, obwohl zumindest im mittleren Schwierigkeitsgrad auch Leeroy Jenkins das Spiel durchspielen kann, sonderlich anspruchsvoll sind die Kämpfe nämlich nur selten.

    Auch Meuchelmörder brauchen Freizeit. Warum also nicht die zufällig gefundenen Geschmeide beim Würfeln verzocken?

    Zumindest gegen einzelne Gegner, in Scharen werden sie aufgrund ihrer Schusswaffen dann doch gefährlich. Vieles lässt sich zwar schnell mit den etwas sehr mächtigen eigenen Fernwaffen (Wurfmesser, Bögen, Armbrust oder Tomahawk beispielsweise) regeln, diese sind aber in der Menge begrenzt. Zupft eure Wurfmesser also besser immer wieder aus den Gegnern.

    Und wenn ihr schon dabei seid, solltet ihr besonders offensichtlich im Weg herumliegende Leichen in dunkle Ecken zerren, damit ihre Kollegen keinen Alarm auslösen. Wobei sich der Alarm auch deaktivieren lässt, einmal ausgelöst aber für etwas viel Aufmerksamkeit sorgt.

    Erfolgreicher ist es daher mitunter tatsächlich, kreative Wege über Dächer oder durch Lücken und Befestigungen zu finden. Auch wenn sich eure Lebensenergie recht schnell wieder regeneriert.

    Gelegentlich gilt es auch einfache Rätsel zu lösen. Nichts hirnschmelzend schwieriges, Reflexionsrätsel, Bodenplatten in bestimmter Reihenfolge abgehen, so etwas. Die Rätsel passen aber gut ins Spiel und die jeweiligen Szenen und fördern den Spielfluss. Wer knackigste Kopfnüsse erwartet, sollte aber vielleicht besser andere Spiele probieren, Nexus VR ist ein Action-Adventure bei dem „Action“ zu recht am Anfang steht.

    Nach einer gewissen Spielzeit fühlt man sich fast heimisch..

    Fehlt noch was? Ja, Meucheln, ohne gehts natürlich nicht. Unsere Helden haben praktische Klingen an den Unterarmen befestigt, die ihr mit einem Druck auf den Trigger und kurzes Schütteln des Handgelenkes hervorholt. Damit lassen sich besonders befriedigende Sprungattacken und ebenso glücklich machende Stealth-Kills arrangieren. Besonders gut gepanzerte Gegner erfordern aber doch mehr Aufmerksamkeit und Ausrüstung. An Ritterrüstungen prallen sogar eure treuen Wurfmesser wirkungslos ab.

    Und das bringt jetzt Spaß, oder was?

    Tut es, ich bin selbst verwundert. Sogar so sehr, dass ich eines Abends fest davon überzeugt war, maximal 30 Minuten gespielt zu haben, meine Uhr aber dreist behauptete, es wären bereits mehr als zwei Stunden vergangen. Ups. Aber ein gutes Zeichen, so etwas passiert mir inzwischen doch eher selten.

    Aufgrund der eingängigen Steuerung, die sich löblicherweise an Branchenstandards und Spielen wie Boneworks und Blade&Sorcery orientiert, spielt es sich sehr flott und dynamisch. Das Klettern funktioniert elegant und befriedigend. Am meisten Sorge hatte ich Anfangs bei den Kämpfen. Wie Stammleser vielleicht wissen, bevorzuge ich physikbasierte, halbwegs realistische Kämpfe wie im bereits viel zu oft erwähnten Blade&Sorcery während mich casualisierte Kampfsysteme wie beispielsweise in Asgard’s Wrath eher abschrecken. Assassin’s Creed Nexus VR orientiert sich deutlich eher an letzterem als an meinen Lieblingstiteln.

    Vorbildlich sind die vielen Einstellmöglichkeiten, auch in Bezug auf Motion Sickness. Alles, ohne euch eine Fortbewegungsmethode aufzuzwingen.

    Aber das stört mich erstaunlicherweise gar nicht sonderlich. Das Spiel schaltet bei feindlichen Angriffen in eine Zeitlupe, damit selbst ich eine Ahnung von Assassinenreflexen bekommen kann. In diesem Zeitfenster lässt sich der Angriff blockieren und kontern. Reinen draufdreschen hat nur selten Erfolg, da die Gegner dann stur parieren. Trotzdem fühlt es sich nicht ganz so festgelegt an, wann und wo und wie ich jetzt genau zuschlagen darf damit es weitergeht. Ich muss die Kämpfe nicht auswendig lernen sondern kann trotzdem halbwegs frei agieren.

    Fernkampfwaffen haben eine kräftige Zielhilfe eingebaut. Mit im Level herumstehenden Tellern treffe ich jedenfalls nicht mal die Kirche vor mir, mit dem Wurfmesser aber jeden Gegner aus großer Entfernung. Nun, Teilbegabung vielleicht.

    Aber apropos Teller im Level: Vieles lässt sich werfen um Gegner abzulenken. Wollt ihr die Aufmerksamkeit direkt auf euch richten, könnt ihr auch einen Kreis mit den Fingern formen und an den Mund halten um zu pfeifen.

    Nexus VR besser mit Quest 2 oder Quest 3?

    Wie eingangs erwähnt habe ich das Spiel die meiste Zeit mit der Meta Quest 3 gespielt, für einige Level habe ich aber (Cloudsaving ist echt praktisch..) auch die inzwischen etwas eingestaubte Quest 2 reaktiviert. Grafisch bietet das Spiel auf beiden Plattformen keine HiRes-Texturen, die Quest 2 schaltet aber viel früher weitere Details im Level of Detail herunter.

    Auf der Meta Quest 2 fallen Beleuchtung und Schatten sichtbar schwächer aus, das Level of Detail ist sichtbar aggressiver. Trotzdem ist das Spiel sehr gut spiel- und genießbar.

    Dazu gehören auch Beleuchtungsqualität und Schatten, teils reicht es, wenige Meter von größeren Objekten entfernt auf sie zuzugehen um den Qualitätssprung ab einer gewissen Grenze zu sehen. Auch generell bietet die Quest 2 etwas matschigere Texturen und weniger Details. Die MR-Sequenzen sind aber auf beiden Plattformen fast identisch nutzbar.

    Das klingt jetzt alles sehr negativ für die Quest 2, so schlimm ist es aber nicht. Habt ihr nicht gerade bewusst den Unterschied gesehen weil ihr zwischen den Brillen switcht, dürfte es euch gar nicht stören. Ubisoft ist das Kunststück gelungen, das Spiel auf der Quest 3 noch besser aussehen zu lassen ohne Quest-2-Nutzer übermäßig zu benachteilen.

    Dass aber auch die Quest 3 stark ausgereizt wird, ist spätestens dann sichtbar, wenn simultane Videoaufnahmen im Gerät zu Stuttering führt. Das passiert aber selten und dann auch nur in sehr belebten Umgebungen.

    Fazit: Mission erfolgreich, Spiel gut

    Mir hat Assassin’s Creed Nexus VR richtig gut gefallen. Es hebt sich wohltuend von vielen anderen VR-Games ab, auch wenn es immer noch denen einen oder anderen Wunsch offen lässt. Eine PC- oder PSVR2-Fassung beispielsweise, mit richtig hübscher Grafik. Versteht mich nicht falsch, angesichts der Möglichkeiten der in einer Quest 3 verbauten Hardware, ist Nexus VR durchaus beeindruckend. Schließlich fressen die großen Areale viel Leistung. Aber stellt euch das einmal mit ungebremster Leistung vor.

    Einer Quest-Version vergebe ich auch die hölzernen Animationen. Zwiespältiger bin ich bei der eher seichten Handlung, fehlenden Nebenmissionen und teils etwas chaotischer Physik. Alles in allem überwiegen aber die positiven Gefühle – ich hatte in der gesamten Spielzeit viel Spaß und musste mich nicht zwingen, in der letzten Woche täglich stundenlang VR zu zocken weil halt der Test geschrieben werden muss. Nexus VR ist nicht auf einem Level mit beispielsweise Half-Life: Alyx aber es ist ein überzeugendes VR-Game, das auch den Preis von 39,99 Euro wert ist.

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    Meta Quest 3 getestet – dank MR ein echter Generationssprung https://vr-legion.de/tests/meta-quest-3-getestet-dank-mr-ein-echter-generationssprung/ https://vr-legion.de/tests/meta-quest-3-getestet-dank-mr-ein-echter-generationssprung/#comments Tue, 07 Nov 2023 11:21:17 +0000 https://vr-legion.de/?p=38421 Meta hat den Nachfolger der Meta Quest 2 auf den Markt gebracht und wir haben die Quest 3 für euch getestet. Warum wir sie für einen gelungenen Nachfolger halten lest ihr jetzt.

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    Meta hat den Nachfolger der Meta Quest 2 auf den Markt gebracht und wir haben die Quest 3 für euch getestet. Warum wir sie für einen gelungenen Nachfolger halten lest ihr jetzt.

    Die Meta Quest 2 hat den VR-Markt verändert: Als kabelloses und autarkes Headset löste sie sich von zwei gewichtigen Vorurteilen, die VR in den Jahren zuvor schadeten. Der Erfolg gab Meta und dem Ansatz einer mobilen VR-Konsole recht, mehr als 10 Millionen Headsets wurden bislang verkauft, Spiele wie Beat Saber erwirtschaften ernsthaft Gewinn.

    Es wird also Zeit, den Release einer neuen Meta Quest ähnlich zu würdigen, wie das Erscheinen einer neuen Konsole wie der Playstation 5. Mit dieser Ehre kommt aber auch Verantwortung für Meta, ein Generationswechsel darf nicht mehr nur „etwas mehr von allem“ sein. Und genau das ist mit der Quest 3 tatsächlich gelungen – obwohl es natürlich trotzdem mehr Leistung und Bildqualität gibt.

    Der zusätzliche Bonus kommt aber in Form von mehr und umfangreicheren Mixed-Reality-Funktionen. Ein Tiefensensor, der die Passthrough-Kameras unterstützt soll die Quest 3 zum Bindeglied zwischen VR und AR machen. Gelingt Meta das Kunststück die Quest um ein Alleinstellungsmerkmal zu erweitern?

    Preis und Verfügbarkeit der Meta Quest 3

    Bevor wir zu meinen (Dod) Erfahrungen mit der Quest 3 kommen, die trockenen Daten rund um den Release:

    Zum Start der VR-Brille gibt es zwei Versionen, eine mit 128 Gigabyte und eine mit 512 Gigabyte internem Speicher. Abseits vom Speicher und den Beilagen zum frühzeitigen Kauf, unterscheiden sich die beiden Modelle nicht voneinander. Wir gehen davon aus, dass später noch eine Version mit 256 Gigabyte nachgelegt wird, bisher gibt es dafür aber keine Bestätigung.

    Preise der Quest 3 (Amazon)

    Bis zum 27. Januar 2024 gibt es bei beiden Modellen das Spiel Asgard’s Wrath 2 (erscheint am 15.12. 2023) kostenlos mit dazu. Die 512-GB-Variante kommt zudem mit sechs Monaten Meta Quest+, einem Spieleabo im Stile von Sony Playstation+.

    Die technischen Daten der Meta Quest 3

    Im Inneren der VR-Brille arbeitet der Qualcomm Snapdragon XR2 Gen2, ein speziell für MR-Geräte entwickelter Prozessor auf Basis der ARM-Architektur, wie ihr sie aus dem Smartphone kennt. Gegenüber seinem Vorgänger in der Quest 2 bietet den Gen2-Prozessor eine deutlich gestiegene Rechen- und Grafikleistung. Der Arbeitsspeicher ist auf acht Gigabyte angestiegen.

    Das Inside-Out-Tracking übernehmen insgesamt sechs Kameras, für Passthrough und damit verbundene Mixed-Reality-Funktionen sind zwei 4-Megapixel-RGB-Kameras und ein Tiefensensor verbaut.

    Bei der für Airlink und Virtual Desktop kritischen WLAN-Unterstützung gibt es ebenfalls gute Nachrichten, Meta nutzt WiFi6E und bietet Besitzern kompatibler Router und Access Points noch mehr Bandbreite fürs Streaming.

    Am Headset selbst befinden sich sonst noch Buttons für IPD (einstellbar von 58-70 mm und in feineren Schritten als bei Quest 2), Lautstärke, On/Off und eine Einstellung der Linsen um für Brillenträger mehr Platz im Headset zu schaffen. Ein Klinkenstecker nimmt Kontakt zu einem Headset auf, wer lieber ohne Last auf den Ohren spielt: Wie bei Quest 2 sind Kopfhörer integriert, die den Ton direkt aufs Ohr pusten und auch ein Mikro ist natürlich vorhanden.

    Der USB-C Port am Headset dient zum Laden des integrierten Akkus, für Link-Verbindungen zum PC und zum Anschluss von Powerbanks, wie sie Meta beispielsweise gleich selbst im Akku-Elite-Riemen einsetzt.

    Mit einer Jackery Explorer 1000 Pro lädt die Quest 3 auch beim Zocken schnell genug nach. Nur mobil ist diese Lösung eher nicht.

    Das Highlight der Quest 3 ist neben dem Tiefensensor, später mehr dazu, aber das Linsensystem, bei dem der Hersteller nicht mehr auf Fresnel-Linsen sondern auch Pancake-Linsen setzt. Diese sind dünner und sorgen für den schmaleren Formfaktor der Quest 3. Sie haben aber auch Vorteile bei der Darstellungsqualität und Nachteile bei der maximal nutzbaren Helligkeit. Details dazu lest ihr im entsprechenden Absatz dieses Tests.

    Mit 2.064×2.208 Pixeln pro Auge löst das Display der Quest 3 höher auf als das der Quest 2. Es handelt sich aber weiterhin um ein konventionell beleuchtetes IPS-Panel, also kein OLED und keine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für satteres Schwarz. Die Bildrate lässt sich mit 72 Hz, 90 Hz und 120 Hz einstellen. Ein wenig höher als beim Vorgänger fällt zudem das Sichtfeld aus, es liegt bei knapp 110°.

    • Display: LCD 2.064×2.208 Pixel (pro Auge)
    • Refreshrate: 72 / 90 / 120 Hz
    • Sichtfeld: ca. 110°
    • IPD: 58-70 mm
    • Linsen: Pancake
    • Prozessor: Qualcomm Snapdragon XR2 Gen2
    • Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
    • Festspeicher: 128 / 512 GByte
    • Anschlüsse: USB-C 3.0 / WiFi 6E / Bluetooth / Klinke 3,5mm
    • Gewicht: 537 Gramm

    Das Tracking realisiert Meta erneut per Inside-Out, also mit im Headset integrierten Kameras, die die Umgebung abscannen. Dazu kommt ein Raumscan mittels Tiefensensor, der euch auch beim Einrichten des Spielbereiches hilft.

    Etwas enttäuschend ist (erneut) die Akkulaufzeit mit nur etwas mehr als zwei Stunden. Zusatzakkus, verbunden per USB-C, helfen hier. Damit die Quest aber auch beim Zocken nachlädt, solltet ihr darauf achten, dass die Powerbank auch genug Strom liefern kann.

    Jetzt wird es spannend: Ersteindruck der Quest 3

    Bereits die Verpackung der Meta Quest 3 macht klar, dass das neue Modell kleiner geworden sein muss. Und tatsächlich, beim herausschälen der durchaus edel wirkenden Brille aus dem kleinen Karton zeigt sich der Größenvorteil komplett. Trotzdem wiegt die Quest 3 nicht weniger als der Vorgänger, das Gewicht verteilt sich aber recht gut.

    Mit dem Standard-Kopfriemen sitzt die Quest 3 halbwegs gut auf dem Kopf, das Gewicht der Brille liegt aber (für einige störend) auf den Wangenknochen. Zwar lässt sich der Riemen recht einfach an die Kopfgröße anpassen, er verstellt sich bei mir aber immer wieder und dann sitzt die Brille nicht mehr fest auf dem Kopf. Wie gut das für euch funktioniert, werdet ihr selbst ausprobieren müssen – es hängt viel von der Kopfform und sogar der Frisur ab, ob die Brille dauernd rutscht oder nicht.

    Abhilfe würde der Elite-Riemen schaffen, für den Meta aber recht dreiste 79,99 Euro verlangt. Ich rate daher eher dazu, Alternativen von Drittanbietern eine Chance zu geben.

    Einmal aufgesetzt zeigt sich, dass bei der Quest 3 der Generationssprung im Namen berechtigt ist: Ich werde von einem qualitativ deutlich besseren Passthrough begrüßt, als ihn die Quest 2 geboten hat. Bei der Quest Pro gab es zwar bereits farbige Passthrough-Kameras, ihr fehlte aber der Tiefensensor, der für Räumlichkeit und 3D sorgt.

    Der Spielbereich lässt sich so bequem scannen, ihr müsst einfach nur interessiert im Raum umherschauen. Die Brille erstellt dann ein Modell der Umgebung und berücksichtigt dabei auch Wände, Möbel und andere Hindernisse. MR-Spiele können diese Daten nutzen, um euch AR vorzugaukeln, was erstaunlich gut funktioniert. Meistens jedenfalls.

     

    Die RGB-Kameras für die praktische Durchsichtfunktion lösen allerdings mit nur vier Megapixeln auf, erwartet also kein gestochen scharfes Bild eurer Umgebung. In dunkleren Umgebungen funktioniert die MR-Funktion eher schlecht und der Passthrough fängt an zu Rauschen. Um Enttäuschungen vorzuwirken: In Videoaufnahmen aus der Quest 3 und entsprechend auch in den Streams und Videos der VR-Youtuber ist die Bildqualität der Durchsicht deutlich höher als wenn ihr selbst unter der Brille steckt.

    Für den Einsatz auch um damit zu spielen, reicht die Qualität zumindest bei gutem Licht aber aus. Schade aber, dass sich der Raum nicht mehr per Infrarotstrahler erhellen lässt, sonst wäre die Quest 3 ein schönes Nachtsichtgerät. Vorteil der neuen Trackingmethode ohne viel Infrarot: Ihr könnt die Quest 3 deutlich besser im Freien nutzen als noch die Quest 2, das Tracking fällt auch bei Sonnenschein nicht mehr aus.

    Apropos Tracking: So gut wie Lighthouse?

    Wer mich kennt, weiß, dass ich großer Fan des Lighthouse-Trackings bin, wie es HTC Vive, Valve Index, Bigscren und Pimax nutzen. Die Zuverlässigkeit war mir bei Spielen wie Blade&Sorcery oder In Death immer sehr wichtig. Und auch mein Sohn als begeisterter Spieler des höchsten Schwierigkeitsgrades von Beat Saber präferierte das extrem zuverlässige Lighthouse-Tracking.

    Warum ich das erzähle? Weil die Quest 3 (bei gutem Licht) gut mithalten kann. Lighthouse bleibt in der Nische zuverlässiger, beispielsweise in der Dunkelheit oder bei Controllerbewegungen hinter dem eigenen Rücken. Ansonsten geben der Nachwuchs und ich aber grünes Licht für trackingverwöhnte VR-Gamer.

    Da Meta bei den Controllern auf den ausladenden Trackingring verzichtet hat, stoßen die Controller auch nicht mehr so oft aneinander, wenn sich beim Spielen die Hände zu nahe kommen. Wenn ihr aber noch ein paar hundert Euro ungenutzt herumliegen habt: Auch die Controller der Quest Pro lassen sich mit der Quest 3 nutzen und bieten dann ein noch einmal etwas besseres Erlebnis. Und das gute Gefühl, Controller zu nutzen, deren Prozessor schneller als der manches Smartphones ist…

    Voller Durchblick dank Pancake-Linsen

    Neben den erweiterten MR-Funktionen und höherer Performance sind die neuen Linsen der Meta Quest 3 das größte Highlight. Meta setzt auf ein gegenüber der Quest 2 höher aufgelöstes Display mit 2.064×2.208 Pixeln pro Auge und lässt euch durch Pancake- statt Fresnel-Linsen darauf schauen. Die neuen Linsen sind flacher, was für die schmalere Bauform der Quest 3 verantwortlich ist. Aber die bieten auch eine bessere, klarere, Bildqualität. God Rays und Lensflare-Effekte gibt es so gut wie keine mehr, der Sweetspot ist luxuriös groß und das Bild ist von einer Seite des Blickfeldes bis zur anderen sehr scharf.

    Allerdings setzt Meta hier auf zwei LCD-Panels mit klassischer und ungedimmter Hintergrundbeleuchtung und nicht auf OLED oder Mini-LED wie einige Konkurrenzprodukte. Das ist natürlich dem Preis geschuldet, angesichts der unvermeidbar durchschnittlichen Schwarzwerte aber schade. Trotzdem weiß die Bildqualität zu überzeugen – was neben optisch beeindruckenden Titeln wie Red Matter II vor allem auch beim Streaming vom PC positiv auffällt.

    Link, AirLink und Virtual Desktop

    Neben dem Einsatz als autarkes VR-Headset mit eigenem Prozessor und Speicher lässt sich die Quest 3 auch wieder als PC-Headset beispielsweise für Steam VR einsetzen. Dabei könnt ihr wahlweise ein USB-3-Kabel mit ausreichender Länge oder gleich eine Funkverbindung via WLAN einsetzen. Das Kabel liefert mitunter die etwas bessere Bildqualität, der dünne USB-C-Anschluss ist aber nur bedingt für diesen Einsatz geeignet.

    Wir ziehen AirLink oder, sogar noch besser, Virtual Desktop vor. Einen aktuellen WLAN-Router (oder Access Point) mit 5 GHz-WLAN vorausgesetzt behaltet ihr so den Vorteil der kabellosen Brille bei ohne nennenswert auf Bildqualität zu verzichten. Auch die Latenz ist hervorragend. Noch etwas besser wird es, wenn ihr bereits WiFi6E einsetzt, das die Quest 3 unterstützt.

    Generationssprung-Argument Mixed Reality

    Virtual Reality kennen wir alle und die meisten Leser dieser Seite dürften es lieben. Augmented Reality konnte ich bereits mit Headsets wie der Microsoft Hololens 2 oder der NReal Light ausprobieren, da waren meine Erfahrungen deutlich durchwachsener als bei VR. Ein kleines Sichtfeld, oft eher frustrierende Bedienkonzepte und große Einschränkungen bei der Nutzbarkeit haben mich skeptisch gemacht. Meta nähert sich der AR jetzt aus der anderen Richtung: Statt eine möglichst keine AR-Brille zu bauen, die alles kann aber nichts davon richtig, lässt sich die VR-Brille für AR-Anwendungen nutzen.

    Bildquelle: Meta-Quest-Blog

    Statt mich durch eine transparentes Glas die reale Umgebung sehen zu lassen und dort AR-Inhalte einzublenden, wird bei der Quest 3 einfach die Realität in der VR eingeblendet und auf Wunsch mit computergenerierten Inhalten erweitert, augmentiert also. Und ja, das ist genau das, was auch Apple mit der Vision Pro macht, nur dass Apple sich für „hoher Preis aber keine Kompromisse“ entschieden hat.

    Mixed Reality kann auch bei der Akzeptanz der Quest 3 unter bisherigen VR-Verweigerern helfen: Die reale Umgebung nimmt das Gefühl der Abschottung und hilft sogar gegen Motion Sickness. Metas kostenlose Einstiegs-Anwendung  „First Encounter“ nutzt MR dann auch gleich in sehr liebevoller Art und Weise.

    Natürlich könnt ihr MR und co auch einfach ignorieren und eure Quest 3 als PC-Headset nutzen…

    In diesem eher kurzen Spiel bricht erst ein Raumschiff durch die (reale!) Decke eures Raumes und dann bröckeln eure Wänden immer mehr, da sich zahlreiche Alien-Fellknäuel aus einer fremden Welt in euren Raum bewegen. Praktischerweise gibt es eine Waffe, mit der wir sie zurück in ihre Heimat befördern können. Die Quest 3 nutzt dabei auch Tiefeninformationen eures zuvor gescannten Raumes, die viel zu süßen Gegner verstecken sich also auch gerne einmal hinter Mülleimern oder Sofas.

    Noch gibt es nur wenige MR-Anwendungen aber umso mehr schon länger existierende VR-Apps mit neuem MR-Modus. So lässt sich Synth Riders jetzt auch in eurem Wohnzimmer spielen beispielsweise. Es lohnt sich, die bestehende Spielesammlung noch einmal auf MR-Optionen durchzuchecken.

     

    Besonders nett ist aber auch die Option, den Meta-Browser bei aktivem Passthrough angezeigt zu bekommen. Ein dort geöffneten Youtube-Fenster beispielsweise könnt ihr so mit euch durch die Wohnung tragen. Ich war neugierig und habe so unter anderem in der Küche Essen zubereitet, in der Badewanne gelegen (nicht empfehlenswert wenn ihr die Quest 3 nicht gefährden wollt, trotzdem Danke an Meta, dass die Linsen weniger stark beschlagen als bei der Quest 2) und im Bett einen Film an der Zimmerdecke geschaut. Ich liebe es.

    Quelle: Meta-Quest-Blog

    In Zukunft sind viele spannende Konzepte, auch abseits vom Gaming, mit diesem MR-Modus denkbar. Bereits jetzt könnt ihr Piano lernen oder Bilder auf einer virtuellen Staffelei in eurem eigenen Wohnzimmer malen – ich bin das erste mal seit langem wieder gespannt, was Entwickler mit den neuen Möglichkeiten anfangen.

    Fazit Meta Quest 3

    Kaufen oder nicht kaufen? Und wenn, dann welche Version? Ja und 512 GByte. So einfach kann ein Fazit sein.

    Aber ich kann auch ausführlicher: Die Meta Quest 3 ist seit Jahren das erste VR-Headset, das mich wieder rundum begeistern konnte. Meine VR-Begeisterung war in den letzten Jahren arg abgeflacht, mich reizte die immer bessere Hardware nicht mehr weil es immer nur noch mehr vom Gleichen war. Bessere Displays, kleinerer Formfaktor, gähn. Mit den ausgebauten MR-Funktionen bietet die Meta Quest 3 einen Mehrwert und da es vom aktuellen Marktführer stammt, ist auch die Verbreitung der Funktion wahrscheinlich.

    Abseits dessen ist die Quest 3 eine spürbar schnellere Quest 2 mit besserer Bildqualität. Alleine das wäre ein Upgrade wert, schon da die Spiele nun sichtbar besser ausschauen. Selbst eure bekannten Spielefavoriten machen einen Sprung bei der Grafikqualität. Dank Pancake-Linsen ist die Quest 3 zudem spürbar schmaler (wenngleich nicht leichter) und verzichtet auf die Nachteile, an die wir uns in fünf, sechs Jahren Fresnel gewöhnt haben. Danke!

    Den labberigen Standardriemen solltet ihr schnell gegen ein hochwertiges Modell ersetzen – am besten gegen einen Riemen mit Akku.

    Wenn euch Mobilität, niedriger Preis und MR allerdings weniger wichtig sind als die perfekte Bildqualität am PC, würde ich eher zu einer Brille wie der Pimax Crystal raten. Sim-Racer und Flugsimulatorfans sind dort sicher besser aufgehoben. Wer aber mit den Alleinstellungsmerkmalen der Quest 3 herumspielen möchte und generell eher etwas bezahlbares und unkompliziertes sucht, kann bedenkenlos zugreifen.

    Ich rate aber eher zum Modell mit 512 Gigabyte, bei Installationsgrößen von bis 16 Gigabyte (Assassin’s Creed Nexus VR) und mehr wird es beim 128-GB-Modell schnell eng. Speichert ihr gerne Videos auf der Quest, beispielsweise weil ihr eure Spielsessions aufzeichnet, wird es mit 128 GB ebenfalls schnell eng.

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    Meta Connect 2023 – Alles was ihr über die Quest 3 wissen müsst https://vr-legion.de/hot/meta-connect-2023-alles-was-ihr-ueber-die-quest-3-wissen-muesst/ https://vr-legion.de/hot/meta-connect-2023-alles-was-ihr-ueber-die-quest-3-wissen-muesst/#comments Wed, 27 Sep 2023 18:55:17 +0000 https://vr-legion.de/?p=38106 Heute wurde der lang erwartete Quest 2 Nachfolger vorgestellt und wir haben alle Informationen für euch zusammengefasst.

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    Heute wurde der lang erwartete Quest 2 Nachfolger vorgestellt und wir haben alle Informationen für euch zusammengefasst.

    Heute war es endlich so weit. Das nächste Headset der Quest-Reihe hat heute endlich das Licht der Welt erblickt. Es gab zwar schon vorab viele Spekulationen rund um die Eigenschaften und technischen Spezifikationen des neuen Headsets, doch wir wollten euch keinen Bären aufbinden und bringen euch deshalb heute alle wichtigen Informationen aus offizieller Quelle rund um die Quest 3. Dazu gehören die technischen Spezifikationen, Besonderheiten und auch Vergleiche zu anderen Headsets der Quest Reihe. Wir werden auch unsere Augen nach neuen Spielen offenhalten, diese aber gesondert in einem neuen Artikel erwähnen. Aber nun widmen wir uns erstmal dem neuen Headset.

    Generelle Spezifikationen

    • Auflösung: 2064 x 2208 pro Auge
    • 2 Einzeldisplays mit stufenloser IPD-Einstellung
    • Refresh-Rate: 90 und 120 Hz (experimental)
    • Pixeldichte:  1218 PPI (Quest 2 = 773 PPI)
    • FOV: 110° horizontal und 95° diagonal
    • IPD: 58-71 mm
    • Fullcolor Passthrough für Mixed Reality Anwendungen
    • Chipset: Qualcomm Snapdragon XR2 2. Gen
    • Gewicht: 530 Gramm (mit dem normalen Kopfriemen und Gesichtspolster)
    • WiFi: Wi-Fi 6E
    • Preis und Speicher: 128 GB – 549,99 Euro/ 512 GB – 699.99Euro
    • Bis zum 27.01.2023 bekommt man das Spiel Asgard’s Wrath 2 kostenlos dabei.
    • Für 512 GB Headsets bekommt man zusätzlich noch 6 Monate Meta Quest+ dazu.
    • Akku:  ca. 2 Stunden Laufzeit
    • Erscheinungsdatum: 10.10.2023
    • Kann heute schon vorbestellt werden.

    Besonderheiten der neuen Quest 3

    Endlich haben wir Pancake-Linsen

    Viele von euch werden sich jetzt fragen, was die Quest 3 besser macht als die schon recht günstig zu habende Quest 2. Zum Einen bietet die Quest 3 nun endlich die Pancake-Linsen, die schon aus der Quest Pro bekannt sind. Diese haben gegenüber den normalen Fresnel-Linsen einen wesentlichen größeren Sweetspot, in dem ihr alles scharf sehen könnt. Das heißt, ihr könnt euch mit euren Augen bis zu den Rändern hin umschauen, ohne dass etwas verschwommen dargestellt wird. Auch werden störende Lichtreflexionen reduziert, die in sehr kontrastreichen Umgebungen auftreten können. Diese waren leider bei der Quest 2 sehr oft zu sehen. Zum Anderen wird zusammen mit der etwas höheren Auflösung gegenüber der Quest 2 (Quest 2: 1.832 x 1.920 Pixel pro Auge – Quest 3: 2064 x 2208 Pixel pro Auge) und dem etwas höheren FOV das VR-Erlebnis zu einem Augenschmaus. Wir können es kaum erwarten, unsere Gesichter in die am 10. Oktober erscheinende Quest 3 zu drücken.

    Die neuen Linsen sind so viel besser – Quelle: Mike von VR-Oasis.

    Mixed Reality sieht vielversprechend aus

    Auch wird die Quest 3 nun auch Mixed Reality-Anwendungen mit einem fullcolor Passthrough-Modus unterstützen. Somit könnt ihr euer trautes Heim mit in eure Spiele einbinden und zum Beispiel eine lustige Runde Demeo auf eurem Wohnzimmertisch zocken. Wir hoffen, dass mit der Quest 3 nun viele solcher Anwendungen ihren Weg in den Store schaffen, da diese leider bei der Quest Pro eher Mangelware waren. Wir können es kaum erwarten, einen mehr detaillierten Blick in die Welt des Mixed Reality zu werfen und schauen, wie sich die Quest 3 dort schlägt. Auf dem Papier ist die Quest 3 bisher das vielversprechendste Headset auf dem Markt, welches auch Mixed Reality unterstützt.

    Hoffentlich sehen wir mehr Spiele wie Demeo, die Mixed Reality so großartig machen.

    Schlankeres Controllerdesign kann durchaus überzeugen

    Ein weiteren Vorteil bieten das neue Controllerdesign. Während die älteren Quest 2 Controller noch große Tracking-Ringe aufwiesen, wurden die neuen Quest 3 Controller mit einer etwas eleganteren Lösung versehen. Dort sind die Tracking-Sensoren nun so verteilt, dass die großen Tracking-Ringe wegfallen und wir nur noch zwei handliche Controllergriffe mit dem handelsüblichen Button-Layout vorfinden. Dies soll nicht nur das Tracking an sich verbessern, da so Überlappungen der Controller seltener stattfinden, sondern auch das Zusammenschlagen der zwei Controller in diversen Spielsituationen vermieden werden. Betrieben werden die Controller wieder mit normalen AA-Batterien, die über ein Batteriefach am Controller ausgetauscht werden können. Ob die Controller jetzt halten, was sie versprechen und ob das Headset an sich überzeugen kann, lest ihr hier bald in einem umfassenden Review.

    Ohne Ringe kommen die neuen Quest 3 Controller daher. Quelle: Mike von VR Oasis.

    Hands-on Video von Mike von VR Oasis

    Holt ihr euch die Quest 3?

    Das Gesamtpaket klingt schon recht vielversprechend, doch leider könnten viele potenzielle Käufer von dem relativ hohen Preis abgeschreckt sein. Auch muss Meta erst zeigen, ob die Mixed Reality Funktionen auch mit brauchbaren Anwendungen auftrumpfen können oder ob diese wie bei der schon erhältlichen Quest Pro eher nur ein nettes Gimmick darstellen. Was denkt ihr über das gezeigte Headset und werdet ihr euch die Quest 3 vorbestellen? Lasst gerne einen Kommentar da. Ich habe die Quest 3 bereits für euch vorbestellt, um euch zeitnah ein unbefangenes Review bieten zu können.

    Bleibt gespannt und wir lesen uns bald wieder.

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    Iron Man VR auf Quest: Beliebtes Superhelden-Actionspiel nun günstiger https://vr-legion.de/news/iron-man-vr-auf-quest-beliebtes-superhelden-actionspiel-nun-guenstiger/ https://vr-legion.de/news/iron-man-vr-auf-quest-beliebtes-superhelden-actionspiel-nun-guenstiger/#comments Tue, 26 Sep 2023 13:41:30 +0000 https://vr-legion.de/?p=37620 Das einst PSVR exklusive Iron Man VR ist ab sofort dauerhaft günstiger im Meta Quest Store zu haben.

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    Das einst PSVR exklusive Iron Man VR ist ab sofort dauerhaft günstiger im Meta Quest Store zu haben.

    Meta hat angekündigt, den Preis für Iron Man VR auf Quest 2 und Pro dauerhaft um knapp 25% zu senken. Bisher war der Preis mit 39,99€ eher im höheren Segment angesetzt – zumindest was Standalone-VR-Games angeht. Nach der Preisminderung zahlt nun also nur noch 29,99€ statt vorher 39,99€. Kleiner Tipp: Solltet ihr im Besitz einer PSVR und Move Controllern sein, kommt ihr mit einer Disk-Fassung auf PS4 noch einmal um einiges günstiger davon.

    Gestartet ist Iron Man VR bereits Mitte 2020, damals jedoch noch exklusiv für PlayStation VR. Seit November 2022 können auch Besitzer einer Meta Quest 2 oder Pro in die Rolle von Tony Stark schlüpfen und in Iron Man VR eintauchen. Im Spiel tragt und steuert ihr die Iron Man Rüstung mit euren Touch Controllern. Wenn ihr mehr Infos zu Iron Man VR haben und euch Gameplay der Quest 2 Version anschauen möchtet, empfehlen wir euch das Review von Die Zock Stube VR.

    Quelle: Meta-Quest-Blog,

    Bildquelle Titelbild: Camouflaj

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    Meta Quest Systemupdate V55 mit mehr Systemleistung und Handtracking-Multitouch https://vr-legion.de/news/hardware-news/meta-quest-systemupdate-v55-bring-mehr-systemleistung/ Thu, 22 Jun 2023 20:23:25 +0000 https://vr-legion.de/?p=37529 Metas Quest 2 Headset ist ohne Zweifel das aktuell beliebteste VR-Headset im Gaming Bereich. Mit der Meta Quest 3 ist bereits die nächste Generation des VR-Headsets für Ende des Jahres angekündigt ist. Das heißt aber lange noch nicht, dass Meta die Quest 2 schon zu ihren Akten gelegt hat.

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    Metas Quest 2 Headset ist ohne Zweifel das aktuell beliebteste VR-Headset im Gaming Bereich. Mit der Meta Quest 3 ist bereits die nächste Generation des VR-Headsets für Ende des Jahres angekündigt ist. Das heißt aber lange noch nicht, dass Meta die Quest 2 schon zu ihren Akten gelegt hat. Aber auch die Meta Quest Pro profitiert merklich vom neusten Systemupdate.

    V55 Update gibt massig Leistung frei

    Der in der Quest schlummernde Snapdragon XR2 SOC wurde bisher zwecks Kühlung beachtlich unter seiner eigentlichen Maximalleistung betrieben. Nun hat man sich jedoch dazu entschieden, einen gewissen Teil dieser Leistungsreserve für Spieler und Entwickler freizugeben. Sowohl Quest 2 als auch Quest Pro erhalten mit dem neusten Systemupdate Zugriff auf eine bis zu 26% höhere CPU-Leistung. Auch bei der GPU dürfen beide Headsets in Zukunft auf mehr Power zurückgreifen: Die GPU-Leistung der Quest Pro konnte um knapp 11% gesteigert werden. Quest 2 Spieler können sogar auf eine bis zu 19% höhere Leistung zählen. Richtig merken werdet ihr diese Verbesserungen aber erst, wenn Entwickler ihre Spiele entsprechend auf den höheren Leistungsrahmen anpassen.

    Zudem können Entwickler nun eine dynamische Auflösungsskalierung für ihre Spiele und Anwendungen nutzen. Diese soll vor allem dafür sorgen, dass durch die dynamische Justierung der Renderauflösung eine konstante Bildwiederholrate gehalten werden kann. Ähnliche Technik kommt beispielsweise auch bei vielen Konsolen-Versionen von aktuellen Spielen vor, damit auch schwächere Konsolen wie Nintendo Switch oder die Last-Gen Konsolen von Sony und Microsoft noch eine spielbare Framerate liefern können. In einem Video zeigt Meta bereits, welche Verbesserungen durch das Systemupdate technisch möglich sein könnten.

    Multitouch goes Mixed Reality

    Mit einem früheren Systemupdate hat Meta das Handtracking bereits um die sogenannte Direct Touch Funktion erweitert, mit welcher sich das UI und einige Apps im Quest-Universum direkt durch die Berührung mit dem Finger steuern lassen – fast wie einen virtuellen Touchscreen eben. Nun wird die Funktionalität im Meta Quest Browser noch mehr einem echten Touchscreen angenähert. Ab sofort ist es möglich, Webapps und Websiten im Meta Browser mit mehreren Fingern zu steuern. Dadurch wird beispielsweise Zoomen auf Websites möglich. Vor allem im Hinblick auf kommende Augmented Reality Einsatzzwecke von Quest Pro und Quest 3 ist das sicher ein wichtiges Feature, das die Nutzbarkeit des Browsers immens steigern könnte.

    Bildquelle: Meta-Quest-Blog

    Mehr Meta-Integration

    Mit dem Update V55 verbessert Meta ebenfalls die Integration einiger ihrer eigenen Services in das Quest-Ökosystem. Der (Facebook) Messenger wurde nun in seine eigene App ausgelagert, die ihr separat aus dem Store beziehen müsst. Ebenfalls wurde der Explore Tab um einige Funktionen erweitert. So lassen sich nun vor allem die beiden Kurzvideodienste aus dem Meta Konzern, Facebook Reels und Instagram Reels, auch direkt im Quest Headset nutzen.

    Quelle: Meta-Quest-Blog

    Was haltet ihr vom neuen Quest Update? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

    Quelle: Meta-Quest-Blog

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    Half Life 2 VR Beta – Der FPS-Klassiker in atemberaubenden VR https://vr-legion.de/news/vr-spiele-news/half-life-2-vr-beta-der-fps-klassiker-in-atemberaubenden-vr/ Fri, 16 Sep 2022 16:31:19 +0000 https://vr-legion.de/?p=35689 Heute ist es endlich soweit und ihr könnt euch den Half-Life 2 VR-Mod kostenlos von Steam runterladen. Wir können es kaum erwarten in die Fußstapfen von Gordon Freeman zu treten.

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    Heute ist es endlich soweit und ihr könnt euch den Half-Life 2 VR-Mod kostenlos von Steam runterladen.

    Es war einmal das Jahr 2004 und Valve hat endlich den zweiten Teil der beliebten Half-Life Serie auf den Markt geworfen. Ich selbst erinnere mich, wie ich in meiner kindlichen Unschuld Gordon Freeman durch die düsteren Gegenden von Ravenholm begleitet habe und ich mich durch diverse Gegnermassen schnetzelte. Doch das war alles noch mit einer guten alten Monitor + PC Kombination. Ich war stets distanziert von den Albträumen, die Gordon durchmachen musste und konnte über jeden Gegner locker schmunzeln. Doch dies ändert sich heute. Die talentierten Entwickler vom Source VR-Mod Team veröffentlichen heute ihren Mod, um die Welt von Half-Life 2 in die Virtuelle Realität zu holen. Ich lege mir nun voller Vorfreude meine braunen Hosen raus und freue mich, den Combine und diversen verrottenden Zombies in Augenhöhe gegenüberzutreten. Endlich sehe ich die ganzen Schrecken mit meinen eigenen Augen, die Gordon Freeman aushalten musste.

    „Pick up the can“ – Jetzt könnnt ihr die Dose endlich auch in VR aufheben

    Falls ihr euch auch auf die virtuelle Reise durch die kunterbunte Welt von Half-Life 2 machen wollt, könnt ihr heute gegen 19 Uhr den Mod kostenlos im unten stehenden Link kostenlos erhaschen. Alles, was ihr dazu braucht, ist das eigentliche Half-Life 2 Spiel und den dazugehörigen Mod.

    Half-Life 2 wird zum „nativen“ VR Spiel 

    Die Entwickler haben hier ein wahres Wunder vollbracht. Wenn man es nicht wüsste, würde man meinen, dass Valve eine offizielle VR-Version des düsteren Klassikers heimlich auf den Markt geworfen hätte. Die Liebe zum Detailreichtum und Quality-of-Life Features sind für eine VR-Mod herausragend. Daher wundert es uns nicht, dass diese Mod offiziell auf Steam angeboten wird. Wenn man den ersten Testberichten Glauben schenkt, sind viele Features ähnlich wie im nativen VR-Spiel Half-Life Alyx und dies lässt mein Gamerherz hochschlagen. Endlich wieder ein PCVR-Titel, der mich mit Vorfreude auf die Uhr blicken lässt und ich sehnsüchtig auf den Download-Knopf warte. Es ist auf jeden Fall ein Spiel, was ihr nicht verpassen solltet.

    Die Liebe zum Detail ist wirklich bemerkenswert. Es erinnert ein wenig an Half-Life Alyx.

    Viel Spaß vom VR-Legion Team!

    Wir wollen euch hier nur kurz viel Spaß mit dem Half-Life 2 VR-Mod wünschen und wenn ihr mögt, könnt ihr eure Erfahrungen und tollsten Momente mit uns im Kommentarbereich teilen. Wir würden uns freuen, zu hören, wie euch der Mod gefallen hat. Ich werde mich gleich auch in die Fußstapfen von Gordon Freeman begeben und hoffe alle meine Erwartungen werden erfüllt. Vergesst aber nicht: Der Mod befindet sich noch in der Beta-Phase. Mit der Zeit werden immer mehr Funktionen hinzugefügt und diverse Fehler ausgebügelt.

     

     

     

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    Quest 2: Logitech kündigt Kopfhörer-Upgrade „Chorus“ an https://vr-legion.de/news/quest-2-logitech-kuendigt-kopfhoerer-upgrade-chorus-an/ Thu, 18 Aug 2022 22:17:07 +0000 https://vr-legion.de/?p=35503 Mit Chorus kündigt Logitech ein Valve Index ähnliches Audio-Zubehör für die Meta Quest 2 an.

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    Logitech Chorus Kopfhörer Zubehör für Quest 2

    Mit Chorus kündigt Logitech ein Valve Index ähnliches Audio-Zubehör für die Meta Quest 2 an.

    Die Meta Quest 2 bietet bereits für relativ schmales Geld ein vollständiges VR-Erlebnis im Komplettpaket an. Ein häufiger Kritikpunkt ist jedoch die mittelmäßige Audioqualität der eingebauten Lautsprecher. Mit Chorus kündigt Logitech nun eine elegante Lösung für das Problem an, die wir bereits von anderen High-End-VR-Headsets wie der Valve Index (Test) oder HP Reverb G2 (Test) kennen.

    Off-Ear und USB-C

    Wie schon Valve und HP setzt nun auch Logitech auf Off-Ear-Kopfhörer. Sie bieten unter anderem den Vorteil, beim Aufsetzen und Nutzen des Headsets zu nicht stören, weil sie nicht direkt auf den Ohren aufliegen. Ebenfalls schirmen sie den Klang der Außenwelt dadurch nicht vollkommen ab. Vor allem aber erlaubt die Bauweise eine gute Durchlüftung der Ohren, wodurch ihr beim Spielen weniger schwitzt und den Kopf kühler haltet. Durch Hochklappen der beweglichen Ohrmuscheln lassen sich die Kopfhörer zudem stummschalten. Das erlaubt es beispielsweise eine kurze Konversation führen zu können, ohne dass das Headset dafür abgesetzt oder die Lautstärke angepasst werden muss.

    Montieren lassen sich die Kopfhörer mittels aufsetzbaren Plastikschienen an allen drei offiziell erhältlichen Headstraps. Angeschlossen werden die Kopfhörer jedoch nicht wie gewohnt über den 3,5mm Anschluss der Quest, sondern über den USB-C Port. Logitech integriert zwar einen USB-C Anschluss zum Aufladen der Quest, beispielsweise über das offizielle Battery-Strap, der Link-Modus über ein USB-C Kabel wird jedoch nicht unterstützt. Wer die Quest also hauptsächlich im Kabelgebundenen am PC betreiben möchte, kann die Kopfhörer nicht zeitgleich nutzen.

    Vorbestellen lässt sich das Logitech Chorus Zubehör ab sofort für 99,99€ im offiziellen Logitech Onlineshop.

     

    Bildquelle: Logitech.com

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    Moss Book II für die Quest 2 – Wir haben es für euch getestet https://vr-legion.de/hot/moss-book-ii-fuer-die-quest-2-wir-haben-es-fuer-euch-getestet/ Thu, 21 Jul 2022 15:08:47 +0000 https://vr-legion.de/?p=35365 Die kleine Maus Quill ist nun auch auf der Quest 2 zurückgekehrt und ich habe mich für euch ins Abenteuer gestürzt - Test ohne Spoiler.

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    Die kleine Maus Quill ist nun auch auf der Quest 2 zurückgekehrt und ich habe mich für euch ins Abenteuer gestürzt – Test ohne Spoiler.

    Lange mussten wir warten, aber nun  ist es endlich so weit. Moss Book II wird heute am 21. 07.2021 endlich auch für die Quest 2 veröffentlicht. Das neuste Spiel rund um die Mäuseheldin Quill ist bisher nur auf der PSVR erschienen und das schon vor mehreren Monaten. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass nun mehr Spieler Quill auf ihrer schweren Reise zur Hand gehen können. Ich habe mich für euch vorab ins Abenteuer gestürzt und jeglichen Höllentemperaturen getrotzt, um euch einen ersten Einblick in die Welt von Moss Book II zu geben. Zum Glück hatte ich einige Erfahrung, wie man auch während einer Hitzewelle Zeit in VR verbringen kann. Falls ihr mehr darüber wissen wollt, findet ihr den verlinkten Artikel direkt hier drunter. Aber jetzt lasst uns auf die Reise gehen und schauen, ob sich der neuste Ableger der Moss Reihe auch auf der Quest 2 sehen lassen kann.

    Link zur Artikel: VR-Spielen bei Höllentemperaturen?

    Link zu Moss Book II (Quest 2)

    Link zu Moss Book II (PSVR)

    Kann ich mit Moss Book 2 anfangen oder soll ich den Vorgänger spielen?

    Es soll ja noch Spieler geben, die bisher Moss nicht gespielt haben. Zudem gibt es viele VR-Neulinge, die erst vor Kurzem VR für sich entdeckten. Da stellt sich die Frage, ob man mit Moss Book II anfangen kann oder ob man vorher den Vorgänger gespielt haben sollte. Hier eine gute Nachricht. Ihr könnt mit Moss Book II anfangen, ohne den Vorgänger je gespielt zu haben. Zu Beginn von Moss Book II bekommt ihr einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse vom ersten Teil und könnt danach direkt der Geschichte des zweiten Teiles ohne Probleme folgen. Trotzdem ist der beste Weg, um in die Welt der kleinen Maus Quill zu tauchen, den ersten Teil gespielt zu haben. Nicht nur, da die Geschichte von Moss Book II nahtlos an das Ende vom ersten Spiel anknüpft. Sondern auch, da der erste Teil immer noch ein richtig gutes VR-Adventure ist, welches man nicht verpassen sollte. Bei Interesse lasse ich euch mal die Links zu den verschieden Versionen direkt hier drunter.

    Der erste Teil der Moss Reihe ist immer noch ein sehr gutes Spiel

    Moss (erster Teil) – Steam Version (PCVR)

    Moss (erster Teil) – Oculus Rift Version (PCVR)

    Moss (erster Teil) – Quest/Quest 2 Version

    Moss (erster Teil) – PSVR (Playstation VR)

    Ein alten Rezept mit neuen Zutaten – schmeckt mir richtig gut

    Warum ein Rezept ändern, wenn es ein Erfolg ist? Genau. Daran hält sich auch das Entwicklerteam von Moss Book II. Spieler des ersten Teiles fühlen sich direkt zu Hause und erkennen viele Gemeinsamkeiten zum ersten Teil der Reihe. Viele Mechaniken wurden beibehalten und am Grundprinzip hat sich nichts geändert. Doch hier und da gibt es ein paar Quality-of-Life Verbesserungen, die den Spielablauf ein wenig runder machen. Ihr habt zum Beispiel mehr Möglichkeiten direkt in die Welt von Quill einzugreifen und dies macht Rätsel um einiges spannender. Zudem bekommt ihr noch eine neue Waffe zur Hand, die euch das Leben ein wenig leichter macht. Leider dreht sich die Spielwelt dennoch meist nur um die Mäuseheldin Quill und ihr werdet von Gegnern komplett ignoriert. So viel Spaß es auch macht, der Gehilfe der kleinen Maus zu sein, hätte ich mir hier ein wenig mehr Spannung gewünscht.

    Quill’s neuer Hammer eignet sich zum Monster verkloppen und sogar Rätsel lösen

    Ein Augenschmaus für ein Quest 2 Spiel

    Hier konnte ich fast meinen Augen kaum trauen. Wo die Quest Version von Moss durchaus ein visuelles Downgrade von der PC-Version war und teilweise mit unscharfen Texturen meine Augen geschändet hat, zeigt der zweite Teil hier seine Muskeln. Man sieht sofort, dass die Entwickler mehr Erfahrung sammeln konnten, um ihr Game an die Quest 2 Hardware anzupassen. Das Spiel kommt mit schönen Texturen und atemberaubenden Umgebungen daher. Ein Grund wird aber auch sein, da das Spiel nur auf der Quest 2 spielbar ist. Benutzer einer alten Quest schauen hier leider in die Röhre. Die Hardware der Quest 2 kann somit ausgereizt werden, um die Welt im vollen Glanze darstellen zu können. Dies aber auf Kosten der Quest-Spielerschaft. Das Spiel kann sich aber sehen lassen. Ich stand oft mit offenem Mund da und habe die Umgebung bewundert, obwohl eine kleine Maus darauf wartete, das Abenteuer fortzuführen.

    Die Quest 2 Version zeigt grafisch ihre Muskeln

    Was ist mit PCVR?

    Das ist ein Thema für sich. Während die Entwickler immer beteuern, dass sie das Spiel auf allen verfügbaren VR-Plattformen anbieten wollen, kommen diese Ports bedauerlicherweise nur nach und nach an die Endverbraucher. Wärend wir nun eine PSVR und die Quest 2 Version haben, warten wir immer noch auf eine SteamVR Version für PCVR-Spieler. Leider gibt es hier keinerlei News zu neuen Ports und ich hoffe, dass wir eine PCVR-Version in naher Zukunft bekommen werden. Für Besitzer einer Quest 2 würde ich trotzdem zur Quest-Version raten, da diese grafisch und spielerisch sehr gut ist. Für alle anderen bleibt nur abwarten und Tee trinken.

    POV: PCVR-Nutzer fragen die Devs, wo die PCVR-Version bleibt

    Fazit: Ein tolles Abenteuer für VR-Veteranen und VR-Neulinge

    Ich hatte selten so ein wunderschön gestaltetes Spiel auf meiner Quest 2 gesehen. Die Welt von Moss Book II erstrahlt in einer Grafikpracht und Detailverliebtheit, die selten ein Quest 2 Spiel aufweist. Auch spielerisch kann sich Moss Book II durchaus sehen lassen. Durch die neu gestalteten Rätsel und Neuerungen zum ersten Teil wurde ich auf meiner ca. 6 Stunden langen Reise durchgehend am Ball gehalten. Falls ihr Action-Adventure Spiele mögt oder auf der Suche nach einem tollen Quest 2 Spiel seid, dann kann ich euch Moss Book II sehr empfehlen. Für Fans des ersten Teiles ist es sogar ein Pflichtkauf in meinen Augen. Auch VR-Neulinge kommen auf ihre Kosten und müssen durch das Leveldesign keine Angst vor Übelkeit oder Schwindel haben. Einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir mehr Interaktion mit dem Spieler gewünscht hätte. Leider reagiert (neben NPC’S) nur Quill auf uns und für die Gegner der Welt sind wir nur heiße Luft. Trotz allem eines der besten VR-Adventure Spiele die ich je gesehen habe. Weiter so!

    Der Beitrag Moss Book II für die Quest 2 – Wir haben es für euch getestet erschien zuerst auf VR-Legion.

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