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Der Beitrag Welche Grafikkarte für VR? Ratgeber für Oculus Rift/Quest 2, Cosmos, HP Reverb G2 und Valve Index (Update April 2021) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality stellt hohe Anforderungen an die Grafikkarte – doch wie viel Power braucht eure GPU wirklich? Ein Ratgeber für die aktuellen VR-Brillen inkl. Oculus Link (Update: April 2021).
Update April 2021:
Die Situation auf dem Markt für Hardware und insbesondere bei Grafikkarten ist angespannt. Ach was, mieserabel ist das richtige Wort. Wenn ihr jetzt dringend eine neue GPU benötigt, müsst ihr euch auf happige Aufpreise einstellen – wenn ihr denn überhaupt eine Grafikkarte bekommt. Die Lager sind leer und werden es wohl auch bis lange ins nächste Jahr oder gar bis zum übernächsten bleiben. Wir haben dennoch ein paar Links für euch zusammengesucht, regt euch aber bitte nicht über die Preise auf, für die können wir nichts
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Ursprünglicher Artikel:
Auch wenn mobile VR-Brillen wie Oculus Quest (2) gar keinen PC und damit auch keine Grafikkarte brauchen: Für die Grafikpracht vieler SteamVR-Titel braucht es dann doch ein ausreichend flottes PC-System. Dabei müsst ihr zwar auch auf einen nicht zu langsamen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher achten – ausführliche Kauftipps gibt es in unserer PC-Kaufberatung für VR-PCs – wichtiger ist aber weiterhin die GPU.
–> Der beste VR-PC – die Kaufberatung bei VR-Legion.de
Wenn ihr nicht gerade CPU-Leistung zum Frühstück fressende Simulationen in der virtuellen Realität spielt oder ihr dabei in hoher Qualität (und ohne Zuhilfenahme der GPU) streamen wollt, wird euch ein halbwegs aktueller Quadcore-Prozessor von Intel oder AMD ausreichen, mittlerweile geht der Trend aber zum günstigen Sechskerner wie dem Ryzen 5 3600. Angesichts immer preiswerterer CPUs mit sechs und mehr Kernen dürfte diese Anforderung relativ leicht zu erfüllen sein, Intel und AMD bieten sechs flotte Kerne schon für unter 200 Euro an. Gleiches gilt beim RAM: Mit 8 GByte kommt ihr immer weniger gut hin, deutlich besser sind 16 GByte. Eine SSD gehört inzwischen zur Pflichtausstattung eines Gaming-PCs, daher verlieren wir hier gar nicht erst viele Worte.
Am Ende der einzelnen Beratungs-Abschnitte gibt es die erwähnten Grafikkarten bequem verlinkt, wir achten dabei nur auf seriöse Shops mit vertretbaren Preisen zu verweisen. Da es sich um Affiliate-Links handelt, verdienen wir bei einem Verkauf eine kleine Provision – das hat aber weder auf euren Kaufpreis noch auf unsere Empfehlungen eine Auswirkung. Diese zeigt sich aber bei der Finanzierung der VR-Legion: Wir müssten eigentlich dringend auf einen teureren Server umziehen..
Diese Kaufberatung wird regelmäßig aktualisiert. Es kann trotzdem vorkommen, dass einzelne Produkte sich im Preis ändern. Stand der Preise ist der 18.04.2021. Als Shop haben wir Alternate gewählt.
Als HTC Vive und Oculus Rift im Jahre 2016 gestartet sind, lagen die Systemanforderungen auf hohem Niveau: Mindestens eine GTX 970 oder AMD 390 sollte es sein, besser geeignet waren aber teure Luxus-GPUs wie die GTX 980 Ti. Seitdem herrscht das Vorurteil, VR würde jede verfügbare Grafikkarte überfordern. Allerdings blendet dieses Vorurteil einige technische Entwicklungen der letzten Jahre aus.
So senken ASW, Motion Smoothing und Brainwarp die Anforderungen an die GPU recht massiv, da dank Zwischenbildberechnung effektiv nur noch halb so viele Bilder berechnet werden müssen – statt 90 FPS beispielsweise 45 FPS. Pimax bietet hier sogar noch eine Reduktion der Display-Refreshrate an, so dass ihr auch mit 35 FPS theoretisch flüssig spielen könnt.
Hersteller wie Valve und Pimax (aber auch Oculus bei der Go und Rift S) haben zudem verstanden, dass weniger Fliegengitter nicht automatisch eine höhere Auflösung erfordert. LCDs mit RGB-Stripe-Matrix bieten 33% mehr Subpixel im Vergleich zu den Pentile-OLEDs in Vive und Rift und damit auch deutlich weniger störende Screendoor-Effekte. Dazu kommt bei RGB eine gerade für Textlesbarkeit bessere Anordnung der Pixelstruktur: Das Bild wirkt oft ruhiger als mit Pentile und das ohne die GPU stärker zu fordern – für zusätzliche Subpixel muss die GPU nicht mehr schuften. Die aktuelle Königsklasse stellen HP mit der Reverb und der kommenden Reverb G2 (2.160 x 2.160 Pixel pro Auge, RGB-Stripe-Pixelmatrix) und die Pimax 8Kx mit gleich doppelt so hoher Auflösung dar. Auch Oculus Quest 2 benötigt eine gute Grafikkarte, wenn ihr PC-Games damit spielen wollt.
Eine Kaufberatung suggeriert eigentlich, dass wir euch zu den erwähnten Grafikkarten raten und einen Kauf empfehlen. Theoretisch stimmt das – die Leistung stimmt bei den aufgelisteten Modellen ebenso wie weitere Punkte wie das Kühlsystem. Allerdings hat sich aufgrund von Kryptomining und Komponentenknappheit (und Gier..) die Preislage in eine Richtung entwickelt, die wir nicht gutheißen können. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, mit einer hoffentlich noch vorhandenen Grafikkarte halbwegs anständig spielen zu können: Tut das. Kauft nichts neues. Kauf auch nichts gebrauchtes, hier liegen die Preise teilweise sogar über denen von bereits überteuerter Neuware. Wenn ihr allerdings keine andere Chance habt als jetzt zuzuschlagen: Die Preise kennen eigentlich nur einen Weg, den nach oben. Kurzes Abwarten lohnt sich daher nicht, bis zu einer besseren Verfügbarkeit könnte es sogar noch viele Monate dauern.
Besonders schlecht sieht es mit der Verfügbarkeit inzwischen ausgerechnet bei den Einstiegskarten aus. Hier wird nichts nachproduziert und der Markt ist leer, was angeboten wird ist sehr teuer und teilweise über dem Niveau von Highend-GPUs des Vorjahres. Bevor ihr also 600 Euro für eine RTX 2060 oder Radeon RX 5700 XT bezahlt oder gar die mitunter geforderten 900 für eine RTX 2080 Super, legt lieber ein paar Euro drauf und bedient euch bei der aktuellen Generation.
Ganz ganz selten habt ihr die Chance mit Geduld und Glück ein Schnäppchen zu machen. Die unverbindliche Preisempfehlung von Nvidia und AMD für die aktuellen GPUs liegt weit unter den aktuellen Handelspreisen. Im Herstellershop von AMD werden gelegentlich aber tatsächlich RDNA2-Grafikkarten zur UVP verkauft. Dabei handelt es sich um extrem geringe Stückzahlen – aber immerhin, besser als nichts. Die besten Chancen habt ihr beim wöchentlichen GPU-Drop am Donnerstag, schaut am Nachmittag bis frühen Abend regelmäßig vorbei. Allerdings ist auch AMD mit der Menge an Interessierten überfordert, so dass der Shop mitunter nur Fehlermeldungen auswirft.
Die größten Chancen habt ihr, wenn ihr euch einen Verfügbarkeitsalarm einrichtet. Im PartAlert Discord könnt ihr euch Benachrichtigungen einrichten, so dass ihr es sofort mitbekommt, wenn eine Karte verfügbar ist. Dort werden auch die Herstellerkarten selbst abgedeckt – eine perfekte Alternative zum 24/7 am-PC-lauern!

Wie bereits erwähnt: Vor allem die günstigeren Einstiegskarten sind noch schwerer zu bekommen als neuere und flottere Modelle. Das wirkt sich auch auf die Preise aus – selbst AMDs APUS (also Prozessoren mit integrierter Radeon-Grafik) sind stark im Preis gestiegen und kaum noch zu bekommen. Intels iGPU hingegen ist so unbeliebt, ihre Existenz wirkt sich nicht auf die Verfügbarkeit aus. Wenn ihr nur wenig für eine Grafikkarte investieren könnt haben wir schlechte Nachrichten: Selbst eine ursprünglich unter 280 Euro günstige 1660 Ti oder RX 5600 gibt es nicht mehr für weniger als 500 Euro. Das sind Preise, zu denen die deutlich schnelleren aktuellen Modelle zur UVP beginnen sollten, nur zum Einordnen. AMDs RDNA(1)-GPUs sind zudem gar nicht verfügbar im Moment. Und wohl auch in Zukunft.

Die Nvidia RTX 2060 ist ebenfalls vereinzelt zu bekommen und kostet teilweise sogar weniger als die etwas langsamere GTX 1660 Super / Ti – selbst wenn ihr kein Raytracing für Flatgames nutzen wollt, wäre sie daher eher unser Tipp. Vor allem, da sie auch DLSS beherrscht, was in Zukunft auch bei VR-Games Performancevorteile bringen kann.
Für Nutzer einer Rift S oder einer älteren VR wie original Vive/Rift könnte daher sogar die GTX 1650 interessant sein, die es immerhin für unter 300 Euro gibt. Vereinzelt. AMDs RX580 hingegen ist beliebter und geht selbst gebraucht für über 300 bis 500 Euro (!) über den Ladentisch. Einsteiger haben es gerade also nicht einfach die passende Grafikkarte zu finden. Die GTX 1660 Super oder Ti sind schneller als eine GTX 1660 und 1650 (Super), preislich von Interesse sind sie angesichts der besseren RTX 2060 jedoch nicht.
Wenn ihr bereits eine Grafikkarte wie die beliebte GTX 1070 verbaut habt könnt ihr euch glücklich schätzen. Sie reicht mit Einschränkungen auch noch für eine Valve Index und auf jeden Fall für Rift S oder Quest/Link. Selbst mit einer GTX 1060 könnt ihr die Rift S noch halbwegs anständig befeuern. Bevor ihr aber mehr als 500 Euro für eine ehemals nur 180 Euro kostende RX580 bezahlt: Spart noch etwas länger und kauft was schnelleres. Davon habt ihr länger etwas als von einer solchen „Spar“-Lösung.
Aktuell sinnvoller:

Für VR-Brillen bis zur Valve Index (auch mit 120 Hz) eignet sich die aktuelle Mittelklasse der neuen GPUs sehr gut. Nvidia startet mit der Geforce RTX 3060, die mit gleich 12 Gigabyte GDDR6 ausgeliefert wird. Deutlich empfehlenswerter ist allerdings die spürbar schnellere RTX 3060 Ti, auch wenn diese nur 8 Gigabyte Speicher nutzt. Bei AMD besteht der Einstieg aus der Radeon RX 6700 XT, ebenfalls mit 12 Gigabyte aber höherer Leistung bei 3D-Anwendungen als Nvidia sie mit der 3060 liefert. AMD siedelt sich leistungsmäßig (zumindest wenn es nicht um Raytracing geht) zwischen der 3060 Ti und der RTX 3070 an, bei gleichzeitig größeren Videospeicher und sogar etwas niedrigeren Preisen. Wobei das Wort „niedriger“ in diesem Zusammenhang irgendwie falsch klingt..
Wenn ihr noch eine habt oder günstig bekommen könnt: Auch die Vorgängerkarten insbesondere von Nvidia sind für die Mittelklasse gut geeignet. Eine RTX 3060 ist schließlich auch mit neuerer Architektur nicht schneller als eine RTX 2070 Super / RTX 2080. Eine RX 6700 XT duelliert sich mit der 2080 Super, scheitert aber an der 2080 Ti. AMD selbst hat allerdings nichts vergleichbares in der Vorgängergeneration zu bieten – die RX 5700 XT ist deutlich langsamer als die 6700 XT. Übrigens, was die reinen Recheneinheiten angeht, entspricht die RX 6700 XT der GPU einer Playstation 5 (auf deren PSVR 2 wir sehnsüchtig warten), allerdings sind bei der Konsole die Taktraten geringer.

VR-Games nutzen aktuell kein Raytracing, so dass Nvidia diesen Vorteil zumindest in unserer Nische noch nicht ausspielen kann. Generell ist Raytracing mit AMD aktuell langsamer als bei Nvidia, Höhepunkt ist hier Cyberpunk 2077 – bei diesem Spiel brechen die FPS um bis zu 75% mit aktiviertem Raytracing ein. Und das ohne die optische Qualität der Nvidia-Implementierung zu erreichen. Ein großer Pluspunkt für Nvidia ist hingegen DLSS. Dabei handelt es sich um ein von KI-Berechnungen unterstütztes Upscaling. Bedeutet: Ihr könnt das Spiel mit einer geringeren Auflösung berechnen ohne optisch einen Unterschied wahrzunehmen. Noch nutzen VR-Games zwar nur sehr selten DLSS, mit Into the Radius ist aber bereits ein Titel verfügbar und weitere dürften folgen. Der Unterschied bei den erreichbaren FPS ohne wahrnehmbare Qualitätsunterschiede ist durchaus spürbar und kann einer kleineren GPU deutlich nach vorne helfen. AMD bietet noch keine vergleichbare Funktion.
Preislich ist die RTX 3060 sogar zum aktuellen Zeitpunkt deutlich ratsamer als eine RTX 2060. Einige zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels verfügbare Karten kosten mit unter 600 Euro nur wenig mehr als eine RTX 2060, bieten aber eine spürbar höhere Leistung und doppelt so viel Speicher. Die 3060 Ti hingegen kostet euch einen saftigen Aufpreis, bietet aber auch noch einmal deutlich mehr Leistung (trotz weniger Speicher). Bekommt ihr eine RTX 3060 Ti für unter 600 Euro könnt ihr euch aktuell bereits sehr glücklich schätzen. Euch erwartet eine Performance zwischen der RTX 2080 Super und 2080 Ti.
Wenn schon, denn schon: Wer bereit ist, für eine Grafikkarte über 1000 Euro zu investieren, kann auch noch etwas drauflegen und eines der schnelleren Modelle anschaffen. Nvidias RTX 3070 und 3080 sind zwar kaum im Handel vertreten, bieten aber zu Preisen ab 1000 beziehungsweise 1300 Euro auch enorm viel Leistung.
Zum Vergleich mit der Vorgängergeneration: Die RTX 3070 liegt etwa gleichauf mit der RTX 2080 Ti (bietet aber weniger Speicher), die 3080 ist sogar schneller. Hier ist auch der GDDR6X-RAM interessant, von dem 10 Gigabyte verbaut sind. Ursprünglich gar nicht für Gamer vorgesehen war die RTX 3090, jedenfalls wenn es nach Nvidia geht – sie ist ab 2300 Euro erhältlich, was enorm viel für eine Grafikkarte ist. Im Gegenzug bekommt ihr aber auch beeindruckende 24 Gigabyte GDDR6X und eine kompromisslose Leistung. Hier bringt auch die Reverb G2 oder Pimax 8KX Spaß. Oder 4K-Gaming in Flat und 144+ Hz.

Von AMD gibt es wenig Lebenszeichen was die RX 6800 XT angeht, die Karte ist schwer zu bekommen. Ihre Leistung schlägt mitunter (wenn weder Raytracing noch DLSS zum Einsatz kommen) sogar die RTX 3090 – beachtlich! Noch etwas schneller ist die Radeon RX 6900 XT, für die aber auch entsprechende Preise aufgerufen werden. Ihre geringere Speicherbandbreite kompensiert AMD mit einem großen internen „Infinity-Cache“ – das klappt erstaunlich gut. An Videospeicher sind 16 Gigabyte verbaut, was wohl vorerst auch reichen dürfte.
Der Beitrag Welche Grafikkarte für VR? Ratgeber für Oculus Rift/Quest 2, Cosmos, HP Reverb G2 und Valve Index (Update April 2021) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: November 2020) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality am PC braucht passende Hardware – wir zeigen euch, wie ihr schon mit 600 Euro für einen VR-PC auskommen könnt, haben aber auch Tipps für teurere Systeme.
Auch wenn immer mehr Hersteller auf mobile VR ohne Kabel und möglichst sogar ohne PC setzen: Für Rift, Vive, WMR, Pimax und Valve Index braucht ihr einen Computer mit ausreichend Leistung, damit die virtuelle Realität so geschmeidig läuft wie das echte Leben. Seit dem Erscheinen von Rift und Vive 2016 hat sich da einiges getan: War damals noch ein teurer Highend-PC für mindestens 1200 Euro nötig, lässt sich heute mit ASW, Motionsmoothing und Brainwarp viel Leistung sparen. Dazu kommt: Damals galt eine GTX 980 Ti als teurer Luxus, heute gilt die Performance als Einstiegsklasse mit entsprechendem Preispunkt.
Ihr wollt euch also einen PC für den VR-Einstieg zusammenstellen oder für eine neue VR-Brille aufrüsten und seid euch unsicher, auf welche Komponenten ihr aktuell setzen solltet? Dafür gibt es diese Kaufberatung: Wir aktualisieren die Bauvorschläge regelmäßig, so dass wir Preise anpassen und vergriffene Produkte ersetzen können. Bislang haben wir uns auf nur einen Händler konzentriert um euch Versandkosten zu sparen – aktuell ist auch durch die Corona-Pandemie aber kaum Hardware erhältlich, so dass wir mitunter auf andere Händler ausweichen mussten. Ganz schlecht sieht es bei Prozessoren und Grafikkarten aus, der Markt ist quasi leergefegt, die Preise hoch und die Verfügbarkeit unter aller Würde. Wenn ihr mit dem Kauf warten könnt: Bitte tut das.
Die Shoplinks sind sogenannte Affiliate-Links – wenn ihr über einen unserer Links einkauft, bekommen wir vom Händler eine kleine Provision. Natürlich ohne, dass sich für euch etwas am Preis ändert. Ihr könnt also mit dem PC-Neukauf unsere Arbeit hier entscheidend unterstützen. Autor Dod verfasst ähnliche Bauvorschläge bereits seit vielen Jahren für verschiedene Internetseiten wie Gamestar, schraubt seit 30 Jahren an PCs (damals noch 386er ohne VR-Ambitionen) und hat zudem jahrelang als PC-Verkäufer gearbeitet – ihr könnt den Zusammenstellungen also durchaus vertrauen.
Die Preise sind sehr flexibel, wir beziehen uns im Folgenden auf die Preise bei alternate.de und amazon.de, Stand 24. Januar.
Die aus heutiger Sicht eher niedrig auflösenden VR-Brillen HTC Vive, Oculus Rift CV1 (sowie die Rift S) und die meisten Windows Mixed Reality Brillen (außer Samsung Odyssey und Reverb G2) benötigen vergleichsweise wenig Rechenleistung um flüssige VR-Welten anzuzeigen. Mit Unterstützung von Technologien wie ASW oder Motion Smoothing spielt es heute kaum noch eine Rolle, ob durchgehend 90 FPS erreicht werden, wie es vor einigen Jahren noch nötig war. Immer mehr Hersteller setzen auf LCD mit RGB-Pixelmatrix, was auch bei geringeren Auflösungen für wenig Fliegengitter im Bild sorgt und die Systemanforderungen nicht steigen lässt.
Dabei sind Oculus Rift und WMR (abgesehen der HP Reverb) noch etwas sparsamer mit den Ressourcen, da der VR-Compositor von SteamVR eine höhere Renderauflösung anlegt als Oculus und Microsoft.
–> Mehr zu Motion Smoothing bei VR-Legion lesen
Beim kleinsten System, das wir auch als Basis für kommende Upgrades und weniger als zukunftssichere Komplettlösung sehen, ist vor allem die Wahl der Grafikkarte nur eine sehr zweckmäßige Lösung. Mit gerade einmal 4 Gigabyte bietet die GTX 1650 wenig Speicher und auch die generelle Performance liegt für VR am unteren Ende. Warum wir keine bessere Karte wählen? Weil es keine zu vernünftigen Preisen gibt. Kauft euch bitte keine GTX 1660 Ti für über 300 Euro, wie sie inzwischen oft angeboten wird. Sogar die Gebrauchtpreise sind auf Allzeithoch und das auch bei AMD-Karten wie der lange sehr beliebten RX 580.
Das B450-Board aus dieser Zusammenstellung nimmt nicht nur den verbauten Ryzen 5 1600 auf sondern ist auch für Upgrades auf einen 3600 oder besser zu haben. Schaut nach UEFI-Updates, eventuell funktioniert später (sofern verfügbar..) auch ein Ryzen 5 5600X. Der Massenspeicher besteht aus einer M.2-SSD mit 500 Gigabyte, braucht ihr mehr Speicher könnt ihr aber auch größere Modelle wählen, die es im Angebot immer wieder sehr preiswert gibt. Von einer Festplatte statt einer SSD raten wir aber dringend ab. Wir haben 2021, lasst die Magnetplatten im NAS oder in der Vergangenheit. Ausreichend für heutige Spiele ist aber der Arbeitsspeicher, der mit 16 Gigabyte ausreichend bemessen ist.
Update Januar: Wir haben euch zwar statt eines Vierkern- einen Sechskernprozessor herausgesucht, dafür leidet in diesem Monat die Grafikkarte unter der schlechten Verfügbarkeit. Die GTX 1650 ist zwar verfügbar aber langsamer als das Modell aus der letzten Zusammenstellung. Leider gibt es auf dem Markt gerade keine brauchbaren GPU-Angebote. Wir raten aktuell dringend vom Kauf ab – im Vergleich zur November-Zusammenstellung ist der Preis um 30 Euro gestiegen, die Leistung fällt aufgrund der schwächeren GPU aber schlechter aus.
Nachdem die Valve Index mittlerweile viele Monate lang auch unseren VR-PC zum Schwitzen gebracht hat, können wir euch hier auch auf Fakten basierende Kaufempfehlungen aussprechen. Dank RGB-LCD mit nur 2.880×1.600 Pixeln sowie der Option, die Wiederholfrequenz zwischen 80 Hz und 144 Hz zu wählen, ist die Index auch mit Mittelklasse-PCs nutzbar. Für 120 oder gar 144 Hz solltet ihr aber eine stärkere GPU wählen. Solltet ihr mit dem Kauf einer noch höher auflösenden VR-Brille wie Pimax 5K+, 8K oder den OLED-Varianten von Pimax liebäugeln: Brainwarp ermöglicht auch auf dem Mittelklassesystem das Spielen mit der Pimax-VR, allerdings rät Pimax zu einer Nvidia-GPU mit der aktuellen Turing-GPU um alle Brainwarp-Features nutzen zu können. Auch Pimax-Hardware nutzt noch schnellere Grafikkarten problemlos aus. Für die HP Reverb G2 würden wir aber zu einer GPU der Klasse 2070 Super raten, der Rest passt allerdings.
Ein System im Bereich um 1000 Euro dürfte für viele den preislichen Sweet-Spot darstellen, dazu bietet ein solcher Rechner einiges an Leistung auch für höher auflösende VR-Brillen wie Vive Pro, Samsung Odyssey und Valve Index. Bei der CPU haben wir uns für die dritte Ryzen-Generation entschieden, die gegenüber den ersten Generationen spürbar mehr Leistung bietet. So liegt die Leistung pro Takt inzwischen auf dem Niveau von Intel-CPUs, ein in der Vergangenheit großer Kritikpunkt. Auf einen zusätzlichen CPU-Kühler haben wir aufgrund des für den Normalbetrieb ohne OC vollkommen ausreichenden Boxed-Kühlers von AMD verzichtet.
Leider haben wir eine schlechte Nachricht: Keine der auch nur ansatzweise in Frage kommenden Grafikkarten wie AMD RX 5700XT oder Nvidia Geforce RTX 2060/70 sind aktuell verfügbar. Nein, nicht nur bei den von uns gewählten Shops sondern schlicht gar nicht. Es tut uns sehr leid.
In diesem Video haben wir zusammen mit MRTV einen Mittelweg aus 500- und 1000-Euro-PC gewählt – erstaunlich flott, die Kiste!
Nicht ganz günstig, dafür aber verdammt flott unterwegs: Der Oberklasse-PC sorgt für viel Leistung ohne dass ihr dafür eine Hypothek auf Omas Häuschen aufnehmen müsst. Wer mehr investieren will kann das aber natürlich gerne tun und beispielsweise den Arbeitsspeicher, den SSD-Speicher oder die Grafikkarte eine Stufe größer wählen. Oder gleich den Highend-PC kaufen.
Mit diesem Rechner seid ihr problemlos auch für die kommende HP Reverb G2 gerüstet, die ihr, solltet ihr noch im September damit zocken wollen, am besten jetzt direkt vorbestellt. Wir können nach einem Hands-On bei MRTV definitiv dazu raten, tolle Hardware. Und da diese PC-Zusammenstellung hier sogar noch schneller ist, als die bei MRTV genutzte, gibt es auch hier von uns grünes Licht:
Seit der letzten Zusammenstellungsrunde hat sich einiges getan. So ist mit AMD Ryzen 5000 eine gewichtige Konkurrenz zu Intel auf den Markt gekommen – und war sofort wieder vergriffen. Gleiches gilt auch für die Nvidia RTX 3000-Grafikkarten, die bis heute nur schwer und dann teuer zu bekommen sind. Da auch alle andere Grafikkarten der Vorgängergeneration kaum zu bekommen sind, standen wir für die VR-Oberklasse vor einem Dilemma. Einerseits ist es nicht klug, sich jetzt noch eine RTX 2000-Oberklassekarte zu kaufen wenn selbst die RTX 3070 (Founders Edition Preisempfehlung: 499 Euro, Leistung vergleichbar mit RTX 2080 Ti) schon mehr Leistung bringt. Andererseits sind eh kaum Grafikkarten auf dem Markt, ihr werdet euch also sowieso schwer tun, eine RTX 2070 Super oder 2080 Super zu bekommen. Daher weichen wir von unserem Vorhaben, nur jeweils einen Shop zu nutzen ab: Die RTX 3070 von Gigabyte ist zwar unverschämt teuer, dafür aber tatsächlich (zumindest im Moment) lieferbar.
Für diese Zusammenstellung geben wir euch zudem die Wahl zwischen Intel und AMD was die CPU angeht. Intel liefert acht Kerne und 16 Threads mit hohem Takt, bei Spielen (die selten acht Kerne auslasten) schlägt sich AMDs Neuzugang Ryzen 5 5600X aber genauso gut wie der Core i7-10700 und kostet dabei trotz modernerer Plattform weniger. Da der 5600X solo ebenfalls nicht wirklich verfügbar ist, als Bundle mit einem Mainboard aber schon gibt es daher die Empfehlung zu CSL Computer zu schauen: Dort findet sich das Bundle aus Ryzen 5 5600X und Asus TUF B550-Mainboard für durchaus vertretbare 469 Euro und ist sogar lieferbar. Den CPU-Kühler aus der Zusammenstellung könnt ihr auch damit nutzen. Dazu ermöglicht euch das gut ausgestattete Board die Nutzung von PCIe 4.0 (GPU und SSD) und das Upgrade auf bis zu 16 Kerne mit dem Ryzen 9 5950X. Entsprechend der schnelleren GPU haben wir zudem das Netzteil gegen ein leistungsstärkeres Modell getauscht.
Der höhere Preis (ursprünglich sollten es schließlich 1500 Euro sein) ist der RTX 3070 geschuldet – wir würden euch aber dringend zu dieser statt zu einer überteuerten RTX 2000-Karte raten, immerhin schlug eine RTX 2080 Ti mit über 1000 Euro zu Buche und gehörte bisher in die Luxusausstattung. Wartet nach Möglichkeit aber vielleicht auf Lieferbarkeit und fallende Preise und/oder AMDs RX6000-Karten – die zudem gleich 16 GByte mitbringen.
Außer Konkurrenz noch ein Luxus-System: Wer genug Geld übrig hat, interessiert sich selten für Kompromisse. Ein paar gehen wir trotzdem ein: So raten wir zu Desktop- statt Workstation-CPUs, da diese ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und die Mehrleistung nur für wenige Nutzer relevant ist. Auch beim Speicher könnt ihr euch bei ausreichendem Kontostand austoben, auch wenn mehr als 32 Gigabyte nur noch selten Vorteile bringen. Auch wenn Intels 10.000er-CPUs mit hohem Takt verlocken, rundum glücklicher werdet ihr mit dem Ryzen 9. AMD sorgt dank hoher Pro-Takt-Leistung und guten Taktraten aber mit zwei zusätzlichen Kernen für das bessere Gesamtpaket beim Ryzen 9 3900X (der neue XT ist noch zu teuer für die minimale Mehrleistung und der 5900 nicht verfügbar).
Hier wird es wieder knifflig, erneut in Bezug auf die Verfügbarkeit. Die CPU hätten wir gerne gegen den Ryzen 9 5900X ausgetauscht, dieser ist aber nicht zu bekommen und Vorbestellungen werden teilweise zu mehr als ungerechtfertigten Preisen angenommen. Allerdings spielt auch die Vorgänger-Generation gut mit: Der Ryzen 9 3900X bietet ebenfalls enorm viel Leistung bei Spielen und anderen Berechnungen. Das Mainboard ist zudem problemlos in der Lage mit einem Ryzen 9 5950X umzugehen und bietet zudem PCIe 4.0.
Bei der Grafikkarte hingegen müssen wir euch vertrösten: Wenn ihr nicht auf dem Gebrauchtmarkt nach einer RTX 2080 Ti suchen wollt, müsst ihr vorerst mit der kaum gegebenen Verfügbarkeit der RTX 3080 leben. Wir haben euch ein empfehlenswertes Modell mit gutem Kühlsystem und zudem sehr hohem Powerlimit für konstant hohe Leistung verlinkt, verfügbar ist es aber leider nicht. Etwas anderes mögen wir euch nur aktuell auch nicht ans Herz legen, jetzt noch 900 Euro für eine 2080 Super zu bezahlen wäre mehr als unklug. Eventuell wartet ihr noch auf AMDs RX6800XT oder RX6900, die sich mit Nvidias Topmodellen angeblich gut duellieren können. Wegen der nur 10 Gigabyte Videospeicher der RTX 3080 machen wir uns zwar wenig sorgen, wer sich dabei unwohl fühlt, bekommt bei der angeblich vergleichbar schnellen RX6800XT gleich 16 Gigabyte. Wenn sie denn erschienen ist. Und dann auch noch verfügbar, was wir zumindest für 2020 eher nicht glauben.
Der Beitrag VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: November 2020) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag Nvidia Geforce RTX 3080 und 3090 jetzt bestellen – RTX 3090 bei Alternate verfügbar erschien zuerst auf VR-Legion.
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Wenn ihr zeitnah eure GPU aufrüsten wollt, solltet ihr euch beeilen: Die ersten RTX 3080 sind bestellbar aber es scheint keine sehr großen Vorräte zu geben.
Noch ein Update:
Der Verkaufsstart der RTX 3090 hat begonnen und wie erwartet gibt es so gut wie keine Karten zu kaufen. Ein Modell hat sich aber zu Alternate verirrt und ist sogar bestellbar (und schon wieder nicht mehr, dafür gibt es (kurz) eine MSI-Karte):
MSI Geforce RTX 3090 Gaming X Trio 24 GB für 1.849 Euro bei Alternate
Asus Geforce RTX 3090 TUF Gaming 24 GB für 1.749 Euro bei Alternate
Update:
Und schon wieder sind die Karten vergriffen. Solltet ihr nicht mit dem Kauf warten können: Schaut regelmäßig bei den Händlern vorbei, vereinzelt kommt immer wieder neuer Bestand rein. Bei Amazon sind inzwischen noch weitere Karten (ohne Bestand..) gelistet, bei denen wir davon ausgehen, dass sie in den nächsten Tagen zumindest kurz verfügbar sein dürften. Eine Preisangabe fehlt allerdings bei nicht verfügbaren Produkten – gebt nicht zu viel für eine 3080 aus, alles was sich den 1000 Euro zu sehr annähert ist Wucher.
–> EVGA Geforce RTX 3080 XC3 Ultra Gaming 10G bei Amazon
–> EVGA Geforce RTX 3080 FTW3 Ultra Gaming 10G bei Amazon
Ursprüngliche News:
Am 17. September um 15 Uhr sollte der große Verkaufsstart der RTX 3080 sein. Bei Nvidia allerdings war davon nur wenig zu bemerken – direkt danach war nur noch „out of stock“ als Meldung zu sehen anstelle eines Kaufen-Buttons. Aber auch bei den Custom-Karten ist es verwirrend. Caseking ist pünktlich um 15 Uhr vor Überlastung zusammengebrochen und bei anderen Händlern sind die RTX-Karten mit einfachen Suchen nicht zu finden. Wir haben etwas tiefer gegraben und ein paar Links für euch gefunden bei denen ihr tatsächlich bestellen könnt. Und wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr dafür tatsächlich unserer Affiliate-Links nutzen könntet – es kostet euch nicht mehr aber wir bekommen eine kleine Provision, die wir dringend zum Erhalt der Seite benötigen.
Bei Amazon gibt es beispielsweise die Zotac Gaming RTX 3080 Trinity. Die Karte kostet mit 699 Euro nicht mehr als die Founders Edition von Nvidia:
–> Zotac Geforce RTX 3080 Trinity 10 GB für 699 Euro bei Amazon
Offenbar bereits vergriffen ist die PNY Geforce RTX 3080 XLR8 Gaming Epic-X – unter Umständen füllt Amazon aber ja seine Bestände noch wieder auf, wir verlinken sie euch daher trotzdem:
–> PNY Geforce RTX 3080 XLR8 Gaming Epic-X 10GB zu einem unbekannten Preis bei Amazon
Beim Hardwareversand Alternate gibt es diverse Modelle, allerdings oft ohne konkreten Liefertermin. Versucht es trotzdem, mitunter hat der Shop trotzdem früher Bestand als man erwarten würde. Hier die Übersicht über alle Karten bei Alternate:
–> RTX 3080 verschiedener Hersteller bei Alternate
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]]>Der Beitrag Nvidia Ampere aka RTX 3000 im Detail und mit Blick auf Virtual Reality erschien zuerst auf VR-Legion.
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Hinter Nvidias neuer Grafikkartenreihe verstecken sich viele kleine Neuerungen, die wir hier mit Focus auf VR-Nutzen erklären wollen.
Am 02. September hat Nvidia endlich die neue Grafikkarten-Generation mit dem Namen Ampere vorgestellt. Konkret die drei Modelle RTX 3070, RTX 3080 und RTX 3090. Den technischen Daten und von Nvidia bereitgestellten Benchmarks zufolge gibt es damit einen massiven Leistungssprung gegenüber der 2000er-Serie. Sogar das kleinste bislang vorgestellte Modell, die RTX 3070 soll flotter rechnen als eine RTX 2080 Ti. Zum Preisvergleich: Die 3070 kostet als Founders Edition direkt bei Nvidia und inklusive Watch Dogs: Legion nur 499 Euro, die 2080 Ti wird noch immer für stattliche 1100 Euro aufwärts angeboten. Aber wohl nicht mehr lange, denn solch ein Preis wird sich, sollten die vollmundigen Versprechungen stimmen, nur kurz rechtfertigen lassen.
Dafür braucht es noch nicht einmal die im Oktober erschienende 3070. Auch die RTX 3080 kostet mit 699 Euro weniger als die 2080 Ti und schlägt diese noch etwas deutlicher. Die 3080 verfügt zudem über rasend schnellen GDDR6X-Speicher, was den für Nvidia-Verhältnisse fast schon niedrigen Preis interessant macht. Allerdings sind nur 10 Gigabyte Speicher vorhanden, es gibt aber starke Hinweise auf ein später nachgeschobenes Modell mit 20 Gigabyte.
Die RTX 3090 hingegen sieht Nvidia offiziell gar nicht so sehr bei Gamern sondern eher im Profibereich. Dafür spricht die gigantische Menge Videospeicher von 24 Gigabyte aber auch der Preis von 1499 Euro. Trotzdem dürften gerade VR-Enthusiasten mit dem Kauf liebäugeln wird es doch wohl so schnell keine flottere Grafikkarte zu kaufen geben.
Cyberpunk 2077 kommt mit Raytracing, allerdings erscheint das Spiel leider nur Flat und nicht in VR.
Doch auch ungeachtet der reinen Leistungswerte gibt es Neuerungen zu vermelden. Flatgamer bekommen schnelleres Raytracing dank fast verdoppelter Raytracing-Leistung – VR-Games mit Raytracing dürften indes noch etwas auf sich warten lassen. Nicht mehr nur Flat-Domäne ist nun aber DLSS, eine per KI optimierte Supersamplingmethode, mit der bei geringeren Auflösungen die optische Qualität höherer Pixelmengen erreicht wird. Das spart Leistung, was gerade hochauflösende VR-Brillen gut gebrauchen können um hohe Frameraten zu erziehlen.
Zudem beherrschen die neuen RTX-Karten eine Funktion, RTX-IO genannt, mit der sich ohne den Umweg über die CPU große Datenmengen direkt von einer (möglichst schnellen) M.2-SSD in den Grafikspeicher laden lassen. Damit zieht Nvidia mit Konsolen wie der Playstation 5 gleich, die SSD wird sozusagen ein 2nd Level Cache für die Grafikkarte.
Schauen wir uns die Karten einmal genauer an, beginnend bei der bislang günstigsten Lösung, der
Auffällig ist die gigantische Menge an Shadereinheiten, mit denen Nvidia wirbt. Gegenüber der Vorgängergeneration verdoppelt selbst die 3070 die Shadermenge – und das im Vergleich zur RTX 2080 Ti. Da klingt es nur nachvollziehbar, wenn Nvidia davon spricht, dass selbst die 3070 eine gut 600 Euro teurere 2080 Ti schlagen kann.
Ich würde trotzdem noch auf Benchmarks warten, vor allem auf welche ohne Raytracing-Beteiligung, da Raytracing mittelfristig in VR kaum genutzt werden dürfte. Denn Nvidia hat die Aufteilung der Shadercluster gegenüber der Vorgänger verändert.
Vor dem Start der Ampere-Karten war sich die Gerüchteküche sehr sicher, deutlich geringere Shadermengen zu sehen. Das liegt daran, dass vorab die Menge an Streaming-Multiprozessoren von 82 für die 3090 geleakt wurden. Bei bisher 64 Shader-Einheiten pro Streaming-Multiprozessor hätte das die kolportierten 5248 Shader ergeben. Nun verbaut Nvidia aber etwas überraschend 128 statt 64 Einheiten.
Für Grafikberechnungen enthalten diese Streaming-Multiprozessoren neben Cache-Speicher sogenannte FP32 und INT32-Einheiten. FP32 berechnet Gleitkommaberechnungen, INT32 Ganzzahlenberechnungen mit je 32 Bit Genauigkeit.
Nvidia verbaut nun 64 FP32-Einheiten pro Shadercluster sowie 64 Einheiten, die FP32 und INT32 beherrschen statt wie bisher 64 dieser Kombieinheiten. Da FP32 vor allem bei Spielen wichtiger ist, ergibt sich so ein spürbares Leistungsplus.
Muss eine Anwendung aber auch INT32-Berechnungen durchführen, kann eine Kombieinheit das nicht gleichzeitig mit FP32-Berechnungen. Im Grunde erinnert das ein wenig an AMDs Modul-Bauweise in den glücklosen FX-Prozessoren – dort fehlte es aber an Gleitkommaleistung, die bei Nvidias Ampere definitiv ausreichend vorhanden sein dürfte.

Die doppelte Menge an Shadereinheiten bedeutet aber in der Realität nicht auch eine verdoppelte Performance. Je nach Anwendung, dürften, grob geschätzt und auch den etwas höheren Takt gegenüber RTX 2000 einberechnet, etwa 75-80% Mehrleistung statt 100% ankommen – immer noch beachtlich aber vielleicht hilft es beim Einschätzen.
Unterstützt wird diese Beobachtung durch Benchmarks von Digital Foundry. Hier zeigt sich: eine RTX 3080 ist im Schnitt um die 70% schneller als eine RTX 2080. Die pure Menge Shadereinheiten und der schnellere Speicher würden eine größere Steigerung nahelegen.
Interessant ist auch die gegenüber der Vorgängerkarten eher gesunkenen Menge an Raytracing- und vor allem Tensor-Cores. Die 68 Gen1-Raytracingkerne einer RTX 2080 Ti erreicht die 3090 zwar auch – aber eben auch nur diese, die kleineren Karten bleiben darunter. Bei Tensor ist es noch auffälliger: Die RTX 2080 Ti kam auf 544 Gen2-Kerne, selbst die 3090 verfügt aber über nur 328, dafür in Gen3. Allerdings: die dritte Generation soll laut Nvidia viermal so schnell KI-Berechnungen vornehmen können, was die geringere Kernzahl problemlos ausgleichen dürfte. Die Raytracing-Einheiten sollen immerhin fast doppelt so schnell arbeiten so dass sich auch hier eine effektive Verbesserung statt eines Downgrades ergibt und selbst die RTX 3070 Raytracing schneller berechnen dürfte als die 2080 Ti.
Ein besonders spannendes Feature abseits der reinen Shaderleistung ist RTX-IO. Bereits bei der Vorstellung der Playstation 5 war eine Funktion besonders interessant: Direkter und dank eines zusätzlichen Controllers sehr schneller Zugriff von der NVMe-SSD. So kann die SSD Daten mit mehreren Gigabyte pro Sekunde direkt mit dem GPU-Speicher austauschen, was das Nachladen hochauflösender Texturen und von Geometriedaten beschleunigt. Auch Ampere bietet jetzt eine solche Funktion, die dafür nötige Controllerlogik steckt direkt in der GPU.
Bislang müssen Daten von Festplatte oder SSD von der CPU dekodiert werden, was Rechenleistung kostet und die maximale Datenrate senkt. Die bis zu 7 Gigabyte pro Sekunde einer NVMe-SSD belasten dabei auch einen modernen Achtkernprozessor extrem – so sehr, dass sich diese Datenmengen als Stream beim Spielen (schließlich will das Spiel auch noch CPU-Zeit für sich haben) ausschließen. In Zeiten von Festplatten mit ihren geringen Datenraten oder auch SATA-SSDs mit bis zu 550 Mbyte/s war das kaum problematisch, NVMe beschleunigt dank direkter Anbindung an die PCIe-Lanes aber auf eben bis zu 7 Gigabyte pro Sekunde.

Da hochauflösende VR wie beispielsweise mit der HP Reverb G2 oder Pimax 8KX auch hochauflösende Texturen fordert um wirklich beeindruckende Grafik zu zeigen (vergleicht einmal Asgard’s Wrath mit einigen Indie-Spielen und achtet auf die Texturqualität – dann wisst ihr auch, warum das Oculus-Spiel über 100 Gigabyte auf dem Laufwerk frisst). Selbst 8 oder 10 Gigabyte Grafikspeicher füllen sich da in hohen Auflösungen oder mit Supersampling sehr schnell. Große Open-World-Spiele können daher nicht immer alle Daten vorrätig halten, es muss, möglichst unauffällig, beim Spielen nachgeladen werden.
Hier setzt RTX-IO ein und überlässt der GPU die nötigen Übertragungsberechnungen, was bei sehr hohen Datenraten nicht mehr einen Zehnkern-Prozessor auslastet sondern nur noch einen halben Core in Anspruch nimmt. Noch ist diese Funktion zwar bei keinem Spiel im Einsatz- wie auch, die Hardware erscheint ja erst – aber in Zukunft dürften gerade Multi-Plattform-Entwicklungen davon profitieren. Wir tippen: In gar nicht so ferner Zukunft wird dieser SSD-Direktzugriff sogar Standard sein. Solltet ihr aber die 3000er-Reihe überspringen: Bis zur 4000er wird das mit Standard wohl noch nicht geschehen..
Noch interessanter ist das KI-Upscaling per DLSS: Hier wird das Spiel in einer geringeren Auflösung als das Display nativ bietet berechnet und dann per künstlicher Intelligenz hochskaliert. Um die Funktion nutzen zu können, müssen Entwickler allerdings nicht nur ihr Spiel anpassen, sie müssen auch Bildsequenzen in unterschiedlicher Qualität auf einem Nvidia-Server für das Upscaling vorberechnen lassen – die KI muss trainiert werden, damit die Grafikkarte ein gutes Ergebnis erzielen kann, so ein Server ist dann doch etwas flotter für dieses Training.
Nvidias Werbescreenshots und -Videos sind beeindruckend – selbst ein WQHD-Bild, hochskaliert auf 4K, sieht darin schärfer und detailreicher aus als ein natives 4K-Bild. Und das mit höheren Frameraten.
Interessant ist, dass DLSS in Version 2.1 nicht mehr nur Flatgames sondern auch VR unterstützt. Allerdings wird diese Funktion wohl vorerst eher selten in VR-Games zu sehen sein und wenn dann eher in denen größerer Studios – die Rechenzeit auf dem Nvidia-Server dürfte nicht kostenlos angeboten werden. Wird DLSS aber genutzt, könnte eine HP Reverb G2 statt mit 2x 2.160×2.160 auch im performancesparenden Modus mit 1.440×1.440 Pixeln genutzt werden können ohne ein sichtbar schlechteres Bild zu erzielen. Das ist natürlich auch im Hinblick auf kommende und vielleicht noch höher auflösende VR-Brillen nicht uninteressant.
Während die RTX 3070 mit 8 Gigabyte GDDR6 recht konservativ daherkommt, setzt 3080 und 3090 auf den brandneuen GDDR6X-Speicher mit deutlich gesteigerter Performance. Spannend wird es daher sein, in ersten realen Benchmarks zu beobachten, wie sich Speichermenge- und Geschwindigkeit auswirken.
Während AMD einige Zeit auf den teuren, nicht allzu großen und dazu noch energiehungrigen HDR-Speicher gesetzt hat, erreicht jetzt auch GDDR6X fast diese Geschwindigkeiten. Ebenfalls spannend: Reichen mittelfristig die 10 Gigabyte der RTX 3080? Wer primär in geringen Auflösungen spielt, wird wohl keine Probleme bekommen. Hochauflösende Texturen füllen Videospeicher aber sehr schnell und effektiv. Und unsere VR-Brillen streben ebenfalls immer in Richtung höherer Auflösungen.. Lenovo zeigte bereits Hinweise auf eine RTX 3070 mit 16 Gigabyte und auch eine RTX 3080 mit 20 Gigabyte ist wohl sicher. Die sündhaft teure Titan-Nachfolgekarte RTX 3090 hingegen ist mit 24 Gigabyte durchaus zukunftssicher ausgestattet. Wir würden uns aber nicht wundern, wenn im kommenden Jahr noch eine 1000 Euro teure RTX 3080 Ti mit 20 Gigabyte nachrücken würde.
Bislang gibt es im VR-Bereich kaum Titel, die nach 24 Gigabyte rufen, auch die 8 Gigabyte einer RTX 2080 reichen aktuell noch recht gut und die 11 Gigabyte einer RTX 2080 Ti erst recht. Mit einer 10 Gigabyte RTX 3080 solltet ihr also vorerst keine Probleme haben, bei den 8 Gigabyte der 3070 kommt allerdings neben der geringeren Speichermenge auch die niedrigere Geschwindigkeit hinzu – wir sind gespannt.
Bis Oktober startet Nvidia die ersten drei Karten den Ampere-Generation. Doch es wird noch mehr geben, das ist recht sicher. Da zu Beginn der Fertigung, vor allem der einer brandneuen Architektur in einem ebenfalls neuen Fertigungsprozess (hier: Samsung 8nm „Nvidia Custom“) noch keine Unmengen an Chips produziert werden können, folgen die kleineren, bezahlbareren, Modelle meist später. So können auch Chips eingesetzt werden, die sich für die großen Highend-GPUs nicht eignen, beispielsweise weil einzelne Shader-Komplexe defekt sind. Diese werden deaktiviert und der Chip eine Leistungsstufe kleiner verkauft.

So erwarten wir entweder Ende 2020 oder Anfang 2021 eine RTX 3060, ebenfalls auf Basis des 102er-Chips der RTX 3070. Es bleibt zu hoffen, dass Nvidia hier gleich auf 8 Gigabyte Speicher setzt statt wie in der Vorgängergeneration erst nur auf 6 Gigabyte. Ansonsten erwarten wir von einer 3060 eine Leistung auf dem Niveau einer RTX 2070 Super – was bereits zum Betrieb einer HP Reverb G2 ausreicht. Mit einer RTX 3070 bei 499 Euro wird eine potentielle 3060 wohl im Preisbereich 350-400 Euro liegen, eventuell sogar darunter – je nachdem, wie sich AMD positioniert.
Deren RDNA2-Architektur ist ebenfalls nagelneu und wird in den neuen Konsolen von Sony und Microsoft eingesetzt. In Playstation 5 und Xbox Series X sorgt die GPU für Raytracing-Funktionen und, zumindest den nackten Teraflopzahlen zufolge, auch viel Leistung.
Im PC erwarten wir allerdings keine Leistung auf dem Niveau einer RTX 3090 sondern eher im Bereich von maximal einer RTX 3080. Beim obligatorischen Raytracing hat Nvidia bereits eine Generation mehr Erfahrung, daher dürfte Team Green hier wohl vorerst die Oberhand behalten. Allerdings gibt es bereits vermehrt Gerüchte (und es passt auch zur bisherigen Strategie), dass die AMD-Karten mit „Big Navi“ eine großzügige Speicherbestückung von 16 Gigabyte tragen werden. Wie gut sich AMD positionieren kann, wird aber nicht zuletzt auch vom Verkaufspreis der neuen Karten abhängen. Und hier hat Nvidia ungewohnt niedrig vorgelegt – zumindest bei den beiden offiziell für Gamer gedachten Karten.
Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Mehr Leistung und potentiell sinkende Preise. Hier sehen wir vor allem die noch nicht angekündigten Mittelklassekarten sehr positiv, zumal die RTX 3070 den Preis vorgibt – über 500 Euro wird die Mittelklasse wohl eher nicht kosten können. Die Zukunft mit noch höher auflösenden VR-Brillen sieht dank DLSS 2.1 und der puren Power einer RTX 3080 und vor allem 3090 aber ebenfalls gut aus, gleiches gilt für hohe Frameraten sollten sich mehr Hersteller für 144 Hz entscheiden wie Valve.
Wer jetzt zuschlagen möchte, macht mit einer RTX 3080 wohl nur wenig falsch – sollte diese außerhalb der finanziellen Möglichkeiten liegen, wird aber auch eine 3070 voraussichtlich eine sehr gute Leistung bringen, für die lange mindestens 750 Euro (2080 Super) fällig wurden.
Eine RTX 3090 klingt natürlich außerordentlich verlockend, allerdings würde ich dringend auf Benchmarkergebnisse warten und dort gerade auch auf die Unterschiede zur RTX 3080 achten. Sollte der Performancevorteil unter 25% liegen, lohnt es sich kaum, gleich das Doppelte für die nächstbessere Karte auszugeben. Da wäre es vielleicht sinnvoller, noch etwas zu warten, vielleicht erscheint ja noch eine 3080 Ti..
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Es ist wieder Zeit für neue Grafikkarten, gerade für VR können wir die Leistung brauchen. Vorhang auf für RTX Ampere.
Update:
Nvidia hat nun auch die Europreise der Founders Edition nachgereicht. Erfreulich: Aus Dollar wird Euro. So kostet die RTX 3070 FE 499 Euro, die RTX 3080 FE 699 Euro und die RTX 3090 FE 1.499 Euro.
Ursprüngliche News:
In einem Twitch-Livestream präsentierte Nvidia heute die neuen Ampere-Grafikkarten der RTX-3000-Reihe. Natürlich mit viel Augenmerk auf Raytracing und DLSS. Da es uns hier aber primär um Virtual Reality geht und Raytracing dort bislang (und wohl auch mittelfristig) kein Thema war/ist, konzentriere wir uns auf die reine Shaderleistung und die Tauglichkeit für VR-Gamer.
Die neue Grafikarchitektur trägt den Codenamen Ampere, gefertigt werden die Karten in einem Nvidia Custom-Fertigungsprozess in 8nm bei Samsung. Neben stark verbesserter Raytracing-Leistung und KI-Kantenglättung DLSS in Version 3.0 gibt es natürlich auch mehr Leistung für die bei „normalen“ Bildberechnungen wichtigen Shader. Beachtlich sind zudem die Kühlsysteme der vorgestellten Karten RTX 3070, RTX 3080 und RTX 3090. Eine 3080 Ti gibt es bislang noch nicht, hier springt entweder die 3090 ein oder es wird noch ein weiteres Modell nachgeschoben. Preislich wäre Spielraum zwischen der knapp unter 800 Dollar teuren RTX 3080 und der 1.499 Dollar teuren RTX 3090.
Nvidia bezeichnet die RTX 3080, die am 17. September als Founders Edition auf den Markt kommen soll, als Flaggschiff. Der Preis der Karte liegt bei 699 Euro / Dollar. Im Oktober soll dann die RTX 3070 starten, die preislich bei 499 Dollar angesiedelt ist. Ein interessanter Preis – aber ob die Aussage „schneller als eine RTX 2080 Ti“ auch in Situationen ohne Raytracing und DLSS zu halten ist, müssen Tests zeigen. Bei den Erscheinungsdaten handelt es sich um die von Nvidia selbst produzierte und vertriebene Founders Edition. Wer auf Custom-Modelle von Herstellern wie Asus, Gigabyte, MSI und co sucht, wird noch etwas länger warten müssen und voraussichtlich auch mehr bezahlen.



Interessant ist die Speicherbestückung: Nvidia verbaut auf der teuren RTX 3090 gleich 24 Gigabyte des neuen und besonders flotten GDDR6X-Speichers und bindet diesen zudem mit einem schnellen 384 Bit Speicherinterface an. So gelangt Nvidia bereits in Geschwindigkeitsregionen, die zuvor dem teureren HBM-Speicher vorenthalten waren. Dafür gibt es einen deutlichen Sprung nach unten bei der Speichermenge der RTX 3080, hier sind es nur noch 10 Gigabyte GDDR6X, später soll ein Modell mit 20 Gigabyte folgen. Die RTX 3070 wird als recht günstiges Mittelklassemodell mit 8 Gigabyte GDDR6 ausgestattet – eventuell folgt später eine Karte mit 16 Gigabyte, wir würden es uns wünschen.
Erstmals nutzt Nvidia PCIe 4.0 als Anschluss zum PC, allerdings werdet ihr davon keine spürbaren Performancegewinne bekommen. Die meisten Daten bleiben brav innerhalb des (aus eben diesem Grund so großen) Grafikspeichers direkt auf der Karte. Monitore und VR-Brillen können via HDMI 2.1 oder Displayport 1.4 angeschlossen werden – leider noch nicht Displayport 2.0, der für Ende 2020 angekündigt wurde und für noch höher auflösende VR-Brillen mit hohen Refreshrates wichtig wäre.
Die schiere Menge an Shaderkernen, CUDA Cores bei Nvidia, spricht auch für eine bei VR-Games ohne Raytracing sehr hohe Leistung. Wir sind gespannt auf tatsächliche Testergebnisse, erste Vorabinfos werfen aber ein sehr gutes Bild auf die neuen Karten. Wahrscheinlich bekommen wir mehr Leistung als erwartet und zumindest bei der RTX 3070 auch zu einem erstaunlich fairen Preis. Wir schätzen, dass die Leistung durch schnellen Speicher noch besser abgerufen werden kann, weshalb sich Nvidia für GDDR6X bei den beiden größeren Karten entschieden hat. Dieser teurere Speichertyp erreicht sehr hohe Transferraten. Wie sehr die 3070 durch den langsameren Speicher ausgebremst wird, dürfte eine der interessantesten Fragen im Test werden.
Konsolenanleihen sind ebenfalls zu spüren: Nvidia bietet eine Möglichkeit, Daten von einer PCIe-SSD direkt in den Grafikspeicher zu streamen, ohne dabei die CPU belasten zu müssen. Ähnliche Funktionen bieten auch Playstation 5 und Xbox Series X. Ein Grund, selbst SATA-SSDs irgendwann zu den Akten zu legen – ihre 0,5 GByte/s dürften sich da bereits als Bremsklotz erweisen, zumal PCIe 4.0-SSDs bereits über 6 GByte/s übertragen. Die Ampere-GPUs sind zu noch mehr in der Lage und könnten auch bis zu 14 GByte/s verarbeiten.
Als noch relativ kleine VR-Seite bekommen wir leider keine Testmuster der neuen Grafikkarten von Nvidia oder Boardpartnern. Da die Performanceaussagen innerhalb einer Präsentation erfahrungsgemäß maximal geschönt und idealisiert sind, warten wir vor dem Kauf auf seriöse Tests der Karten. Die extrem hohen Leistungswerte beziehen sich oft auf Situationen mit viel Raytracing und aktiver DLSS-Kantenglättung – beides ist bei VR-Games bislang kein Thema und dürfte es auch in den nächsten Monaten nicht werden. Was für Virtual Reality zählt ist die reine Shaderleistung und auch die Speichermenge. Letztere überzeugt zumindest bei der RTX 3090, allerdings zu einem fast schon unverschämt hohen Preis. Die 10 Gigabyte der RTX 3080 dürften zwar auch erst einmal reichen, zukunftssicher erscheint es uns aber nicht. Die Menge an CUDA-Cores verspricht aber dennoch eine sehr hohe Leistung, so dass die Vorgängergeneration wohl tatsächlich und auch ohne dedizierte Raytracing-Software geschlagen werden dürfte.

Mit 1.499 Dollar, wohl eher so um die 1.700 Euro hierzulande, da in den USA ohne Steuern gerechnet wird, ist die RTX 3090 preislich ein neuer Höchstwert. Sicher, die technischen Daten überzeugen und beeindrucken und die Leistung wird sicherlich erfreulich hoch ausfallen. Wir halten von der Preisgestaltung allerdings eher wenig und würden uns wünschen, wenn Unternehmen für derart hohe Preisvorstellungen in Form von Kaufverweigerung bestraft werden würden. Die RTX 3090 soll am 24. September als Founders Edition auf den Markt kommen.
Es ist interessant, wie günstig im Vergleich die RTX 3070 mit unter 500 Dollar angesiedelt ist, während die RTX 3080 gleich auf 750 Dollar ansteigt. Eventuell erwartet Nvidia hier die größte Konkurrenz durch AMDs später im Jahr erwartete RDNA2-Grafikkarten?
Digital Foundry hat bereits ein sehr interessantes Video mit einer RTX 3080 inklusive Spieletests herausgebracht:
Quelle: Nvidia (Specs)
Der Beitrag Nvidia präsentiert die RTX 3000 Ampere-Grafikkarten – alle Infos aus VR-Sicht erschien zuerst auf VR-Legion.
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