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Der Beitrag Welche Grafikkarte für VR? Ratgeber für Oculus Rift/Quest 2, Cosmos, HP Reverb G2 und Valve Index (Update April 2021) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality stellt hohe Anforderungen an die Grafikkarte – doch wie viel Power braucht eure GPU wirklich? Ein Ratgeber für die aktuellen VR-Brillen inkl. Oculus Link (Update: April 2021).
Update April 2021:
Die Situation auf dem Markt für Hardware und insbesondere bei Grafikkarten ist angespannt. Ach was, mieserabel ist das richtige Wort. Wenn ihr jetzt dringend eine neue GPU benötigt, müsst ihr euch auf happige Aufpreise einstellen – wenn ihr denn überhaupt eine Grafikkarte bekommt. Die Lager sind leer und werden es wohl auch bis lange ins nächste Jahr oder gar bis zum übernächsten bleiben. Wir haben dennoch ein paar Links für euch zusammengesucht, regt euch aber bitte nicht über die Preise auf, für die können wir nichts
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Ursprünglicher Artikel:
Auch wenn mobile VR-Brillen wie Oculus Quest (2) gar keinen PC und damit auch keine Grafikkarte brauchen: Für die Grafikpracht vieler SteamVR-Titel braucht es dann doch ein ausreichend flottes PC-System. Dabei müsst ihr zwar auch auf einen nicht zu langsamen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher achten – ausführliche Kauftipps gibt es in unserer PC-Kaufberatung für VR-PCs – wichtiger ist aber weiterhin die GPU.
–> Der beste VR-PC – die Kaufberatung bei VR-Legion.de
Wenn ihr nicht gerade CPU-Leistung zum Frühstück fressende Simulationen in der virtuellen Realität spielt oder ihr dabei in hoher Qualität (und ohne Zuhilfenahme der GPU) streamen wollt, wird euch ein halbwegs aktueller Quadcore-Prozessor von Intel oder AMD ausreichen, mittlerweile geht der Trend aber zum günstigen Sechskerner wie dem Ryzen 5 3600. Angesichts immer preiswerterer CPUs mit sechs und mehr Kernen dürfte diese Anforderung relativ leicht zu erfüllen sein, Intel und AMD bieten sechs flotte Kerne schon für unter 200 Euro an. Gleiches gilt beim RAM: Mit 8 GByte kommt ihr immer weniger gut hin, deutlich besser sind 16 GByte. Eine SSD gehört inzwischen zur Pflichtausstattung eines Gaming-PCs, daher verlieren wir hier gar nicht erst viele Worte.
Am Ende der einzelnen Beratungs-Abschnitte gibt es die erwähnten Grafikkarten bequem verlinkt, wir achten dabei nur auf seriöse Shops mit vertretbaren Preisen zu verweisen. Da es sich um Affiliate-Links handelt, verdienen wir bei einem Verkauf eine kleine Provision – das hat aber weder auf euren Kaufpreis noch auf unsere Empfehlungen eine Auswirkung. Diese zeigt sich aber bei der Finanzierung der VR-Legion: Wir müssten eigentlich dringend auf einen teureren Server umziehen..
Diese Kaufberatung wird regelmäßig aktualisiert. Es kann trotzdem vorkommen, dass einzelne Produkte sich im Preis ändern. Stand der Preise ist der 18.04.2021. Als Shop haben wir Alternate gewählt.
Als HTC Vive und Oculus Rift im Jahre 2016 gestartet sind, lagen die Systemanforderungen auf hohem Niveau: Mindestens eine GTX 970 oder AMD 390 sollte es sein, besser geeignet waren aber teure Luxus-GPUs wie die GTX 980 Ti. Seitdem herrscht das Vorurteil, VR würde jede verfügbare Grafikkarte überfordern. Allerdings blendet dieses Vorurteil einige technische Entwicklungen der letzten Jahre aus.
So senken ASW, Motion Smoothing und Brainwarp die Anforderungen an die GPU recht massiv, da dank Zwischenbildberechnung effektiv nur noch halb so viele Bilder berechnet werden müssen – statt 90 FPS beispielsweise 45 FPS. Pimax bietet hier sogar noch eine Reduktion der Display-Refreshrate an, so dass ihr auch mit 35 FPS theoretisch flüssig spielen könnt.
Hersteller wie Valve und Pimax (aber auch Oculus bei der Go und Rift S) haben zudem verstanden, dass weniger Fliegengitter nicht automatisch eine höhere Auflösung erfordert. LCDs mit RGB-Stripe-Matrix bieten 33% mehr Subpixel im Vergleich zu den Pentile-OLEDs in Vive und Rift und damit auch deutlich weniger störende Screendoor-Effekte. Dazu kommt bei RGB eine gerade für Textlesbarkeit bessere Anordnung der Pixelstruktur: Das Bild wirkt oft ruhiger als mit Pentile und das ohne die GPU stärker zu fordern – für zusätzliche Subpixel muss die GPU nicht mehr schuften. Die aktuelle Königsklasse stellen HP mit der Reverb und der kommenden Reverb G2 (2.160 x 2.160 Pixel pro Auge, RGB-Stripe-Pixelmatrix) und die Pimax 8Kx mit gleich doppelt so hoher Auflösung dar. Auch Oculus Quest 2 benötigt eine gute Grafikkarte, wenn ihr PC-Games damit spielen wollt.
Eine Kaufberatung suggeriert eigentlich, dass wir euch zu den erwähnten Grafikkarten raten und einen Kauf empfehlen. Theoretisch stimmt das – die Leistung stimmt bei den aufgelisteten Modellen ebenso wie weitere Punkte wie das Kühlsystem. Allerdings hat sich aufgrund von Kryptomining und Komponentenknappheit (und Gier..) die Preislage in eine Richtung entwickelt, die wir nicht gutheißen können. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, mit einer hoffentlich noch vorhandenen Grafikkarte halbwegs anständig spielen zu können: Tut das. Kauft nichts neues. Kauf auch nichts gebrauchtes, hier liegen die Preise teilweise sogar über denen von bereits überteuerter Neuware. Wenn ihr allerdings keine andere Chance habt als jetzt zuzuschlagen: Die Preise kennen eigentlich nur einen Weg, den nach oben. Kurzes Abwarten lohnt sich daher nicht, bis zu einer besseren Verfügbarkeit könnte es sogar noch viele Monate dauern.
Besonders schlecht sieht es mit der Verfügbarkeit inzwischen ausgerechnet bei den Einstiegskarten aus. Hier wird nichts nachproduziert und der Markt ist leer, was angeboten wird ist sehr teuer und teilweise über dem Niveau von Highend-GPUs des Vorjahres. Bevor ihr also 600 Euro für eine RTX 2060 oder Radeon RX 5700 XT bezahlt oder gar die mitunter geforderten 900 für eine RTX 2080 Super, legt lieber ein paar Euro drauf und bedient euch bei der aktuellen Generation.
Ganz ganz selten habt ihr die Chance mit Geduld und Glück ein Schnäppchen zu machen. Die unverbindliche Preisempfehlung von Nvidia und AMD für die aktuellen GPUs liegt weit unter den aktuellen Handelspreisen. Im Herstellershop von AMD werden gelegentlich aber tatsächlich RDNA2-Grafikkarten zur UVP verkauft. Dabei handelt es sich um extrem geringe Stückzahlen – aber immerhin, besser als nichts. Die besten Chancen habt ihr beim wöchentlichen GPU-Drop am Donnerstag, schaut am Nachmittag bis frühen Abend regelmäßig vorbei. Allerdings ist auch AMD mit der Menge an Interessierten überfordert, so dass der Shop mitunter nur Fehlermeldungen auswirft.
Die größten Chancen habt ihr, wenn ihr euch einen Verfügbarkeitsalarm einrichtet. Im PartAlert Discord könnt ihr euch Benachrichtigungen einrichten, so dass ihr es sofort mitbekommt, wenn eine Karte verfügbar ist. Dort werden auch die Herstellerkarten selbst abgedeckt – eine perfekte Alternative zum 24/7 am-PC-lauern!

Wie bereits erwähnt: Vor allem die günstigeren Einstiegskarten sind noch schwerer zu bekommen als neuere und flottere Modelle. Das wirkt sich auch auf die Preise aus – selbst AMDs APUS (also Prozessoren mit integrierter Radeon-Grafik) sind stark im Preis gestiegen und kaum noch zu bekommen. Intels iGPU hingegen ist so unbeliebt, ihre Existenz wirkt sich nicht auf die Verfügbarkeit aus. Wenn ihr nur wenig für eine Grafikkarte investieren könnt haben wir schlechte Nachrichten: Selbst eine ursprünglich unter 280 Euro günstige 1660 Ti oder RX 5600 gibt es nicht mehr für weniger als 500 Euro. Das sind Preise, zu denen die deutlich schnelleren aktuellen Modelle zur UVP beginnen sollten, nur zum Einordnen. AMDs RDNA(1)-GPUs sind zudem gar nicht verfügbar im Moment. Und wohl auch in Zukunft.

Die Nvidia RTX 2060 ist ebenfalls vereinzelt zu bekommen und kostet teilweise sogar weniger als die etwas langsamere GTX 1660 Super / Ti – selbst wenn ihr kein Raytracing für Flatgames nutzen wollt, wäre sie daher eher unser Tipp. Vor allem, da sie auch DLSS beherrscht, was in Zukunft auch bei VR-Games Performancevorteile bringen kann.
Für Nutzer einer Rift S oder einer älteren VR wie original Vive/Rift könnte daher sogar die GTX 1650 interessant sein, die es immerhin für unter 300 Euro gibt. Vereinzelt. AMDs RX580 hingegen ist beliebter und geht selbst gebraucht für über 300 bis 500 Euro (!) über den Ladentisch. Einsteiger haben es gerade also nicht einfach die passende Grafikkarte zu finden. Die GTX 1660 Super oder Ti sind schneller als eine GTX 1660 und 1650 (Super), preislich von Interesse sind sie angesichts der besseren RTX 2060 jedoch nicht.
Wenn ihr bereits eine Grafikkarte wie die beliebte GTX 1070 verbaut habt könnt ihr euch glücklich schätzen. Sie reicht mit Einschränkungen auch noch für eine Valve Index und auf jeden Fall für Rift S oder Quest/Link. Selbst mit einer GTX 1060 könnt ihr die Rift S noch halbwegs anständig befeuern. Bevor ihr aber mehr als 500 Euro für eine ehemals nur 180 Euro kostende RX580 bezahlt: Spart noch etwas länger und kauft was schnelleres. Davon habt ihr länger etwas als von einer solchen „Spar“-Lösung.
Aktuell sinnvoller:

Für VR-Brillen bis zur Valve Index (auch mit 120 Hz) eignet sich die aktuelle Mittelklasse der neuen GPUs sehr gut. Nvidia startet mit der Geforce RTX 3060, die mit gleich 12 Gigabyte GDDR6 ausgeliefert wird. Deutlich empfehlenswerter ist allerdings die spürbar schnellere RTX 3060 Ti, auch wenn diese nur 8 Gigabyte Speicher nutzt. Bei AMD besteht der Einstieg aus der Radeon RX 6700 XT, ebenfalls mit 12 Gigabyte aber höherer Leistung bei 3D-Anwendungen als Nvidia sie mit der 3060 liefert. AMD siedelt sich leistungsmäßig (zumindest wenn es nicht um Raytracing geht) zwischen der 3060 Ti und der RTX 3070 an, bei gleichzeitig größeren Videospeicher und sogar etwas niedrigeren Preisen. Wobei das Wort „niedriger“ in diesem Zusammenhang irgendwie falsch klingt..
Wenn ihr noch eine habt oder günstig bekommen könnt: Auch die Vorgängerkarten insbesondere von Nvidia sind für die Mittelklasse gut geeignet. Eine RTX 3060 ist schließlich auch mit neuerer Architektur nicht schneller als eine RTX 2070 Super / RTX 2080. Eine RX 6700 XT duelliert sich mit der 2080 Super, scheitert aber an der 2080 Ti. AMD selbst hat allerdings nichts vergleichbares in der Vorgängergeneration zu bieten – die RX 5700 XT ist deutlich langsamer als die 6700 XT. Übrigens, was die reinen Recheneinheiten angeht, entspricht die RX 6700 XT der GPU einer Playstation 5 (auf deren PSVR 2 wir sehnsüchtig warten), allerdings sind bei der Konsole die Taktraten geringer.

VR-Games nutzen aktuell kein Raytracing, so dass Nvidia diesen Vorteil zumindest in unserer Nische noch nicht ausspielen kann. Generell ist Raytracing mit AMD aktuell langsamer als bei Nvidia, Höhepunkt ist hier Cyberpunk 2077 – bei diesem Spiel brechen die FPS um bis zu 75% mit aktiviertem Raytracing ein. Und das ohne die optische Qualität der Nvidia-Implementierung zu erreichen. Ein großer Pluspunkt für Nvidia ist hingegen DLSS. Dabei handelt es sich um ein von KI-Berechnungen unterstütztes Upscaling. Bedeutet: Ihr könnt das Spiel mit einer geringeren Auflösung berechnen ohne optisch einen Unterschied wahrzunehmen. Noch nutzen VR-Games zwar nur sehr selten DLSS, mit Into the Radius ist aber bereits ein Titel verfügbar und weitere dürften folgen. Der Unterschied bei den erreichbaren FPS ohne wahrnehmbare Qualitätsunterschiede ist durchaus spürbar und kann einer kleineren GPU deutlich nach vorne helfen. AMD bietet noch keine vergleichbare Funktion.
Preislich ist die RTX 3060 sogar zum aktuellen Zeitpunkt deutlich ratsamer als eine RTX 2060. Einige zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels verfügbare Karten kosten mit unter 600 Euro nur wenig mehr als eine RTX 2060, bieten aber eine spürbar höhere Leistung und doppelt so viel Speicher. Die 3060 Ti hingegen kostet euch einen saftigen Aufpreis, bietet aber auch noch einmal deutlich mehr Leistung (trotz weniger Speicher). Bekommt ihr eine RTX 3060 Ti für unter 600 Euro könnt ihr euch aktuell bereits sehr glücklich schätzen. Euch erwartet eine Performance zwischen der RTX 2080 Super und 2080 Ti.
Wenn schon, denn schon: Wer bereit ist, für eine Grafikkarte über 1000 Euro zu investieren, kann auch noch etwas drauflegen und eines der schnelleren Modelle anschaffen. Nvidias RTX 3070 und 3080 sind zwar kaum im Handel vertreten, bieten aber zu Preisen ab 1000 beziehungsweise 1300 Euro auch enorm viel Leistung.
Zum Vergleich mit der Vorgängergeneration: Die RTX 3070 liegt etwa gleichauf mit der RTX 2080 Ti (bietet aber weniger Speicher), die 3080 ist sogar schneller. Hier ist auch der GDDR6X-RAM interessant, von dem 10 Gigabyte verbaut sind. Ursprünglich gar nicht für Gamer vorgesehen war die RTX 3090, jedenfalls wenn es nach Nvidia geht – sie ist ab 2300 Euro erhältlich, was enorm viel für eine Grafikkarte ist. Im Gegenzug bekommt ihr aber auch beeindruckende 24 Gigabyte GDDR6X und eine kompromisslose Leistung. Hier bringt auch die Reverb G2 oder Pimax 8KX Spaß. Oder 4K-Gaming in Flat und 144+ Hz.

Von AMD gibt es wenig Lebenszeichen was die RX 6800 XT angeht, die Karte ist schwer zu bekommen. Ihre Leistung schlägt mitunter (wenn weder Raytracing noch DLSS zum Einsatz kommen) sogar die RTX 3090 – beachtlich! Noch etwas schneller ist die Radeon RX 6900 XT, für die aber auch entsprechende Preise aufgerufen werden. Ihre geringere Speicherbandbreite kompensiert AMD mit einem großen internen „Infinity-Cache“ – das klappt erstaunlich gut. An Videospeicher sind 16 Gigabyte verbaut, was wohl vorerst auch reichen dürfte.
Der Beitrag Welche Grafikkarte für VR? Ratgeber für Oculus Rift/Quest 2, Cosmos, HP Reverb G2 und Valve Index (Update April 2021) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: November 2020) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality am PC braucht passende Hardware – wir zeigen euch, wie ihr schon mit 600 Euro für einen VR-PC auskommen könnt, haben aber auch Tipps für teurere Systeme.
Auch wenn immer mehr Hersteller auf mobile VR ohne Kabel und möglichst sogar ohne PC setzen: Für Rift, Vive, WMR, Pimax und Valve Index braucht ihr einen Computer mit ausreichend Leistung, damit die virtuelle Realität so geschmeidig läuft wie das echte Leben. Seit dem Erscheinen von Rift und Vive 2016 hat sich da einiges getan: War damals noch ein teurer Highend-PC für mindestens 1200 Euro nötig, lässt sich heute mit ASW, Motionsmoothing und Brainwarp viel Leistung sparen. Dazu kommt: Damals galt eine GTX 980 Ti als teurer Luxus, heute gilt die Performance als Einstiegsklasse mit entsprechendem Preispunkt.
Ihr wollt euch also einen PC für den VR-Einstieg zusammenstellen oder für eine neue VR-Brille aufrüsten und seid euch unsicher, auf welche Komponenten ihr aktuell setzen solltet? Dafür gibt es diese Kaufberatung: Wir aktualisieren die Bauvorschläge regelmäßig, so dass wir Preise anpassen und vergriffene Produkte ersetzen können. Bislang haben wir uns auf nur einen Händler konzentriert um euch Versandkosten zu sparen – aktuell ist auch durch die Corona-Pandemie aber kaum Hardware erhältlich, so dass wir mitunter auf andere Händler ausweichen mussten. Ganz schlecht sieht es bei Prozessoren und Grafikkarten aus, der Markt ist quasi leergefegt, die Preise hoch und die Verfügbarkeit unter aller Würde. Wenn ihr mit dem Kauf warten könnt: Bitte tut das.
Die Shoplinks sind sogenannte Affiliate-Links – wenn ihr über einen unserer Links einkauft, bekommen wir vom Händler eine kleine Provision. Natürlich ohne, dass sich für euch etwas am Preis ändert. Ihr könnt also mit dem PC-Neukauf unsere Arbeit hier entscheidend unterstützen. Autor Dod verfasst ähnliche Bauvorschläge bereits seit vielen Jahren für verschiedene Internetseiten wie Gamestar, schraubt seit 30 Jahren an PCs (damals noch 386er ohne VR-Ambitionen) und hat zudem jahrelang als PC-Verkäufer gearbeitet – ihr könnt den Zusammenstellungen also durchaus vertrauen.
Die Preise sind sehr flexibel, wir beziehen uns im Folgenden auf die Preise bei alternate.de und amazon.de, Stand 24. Januar.
Die aus heutiger Sicht eher niedrig auflösenden VR-Brillen HTC Vive, Oculus Rift CV1 (sowie die Rift S) und die meisten Windows Mixed Reality Brillen (außer Samsung Odyssey und Reverb G2) benötigen vergleichsweise wenig Rechenleistung um flüssige VR-Welten anzuzeigen. Mit Unterstützung von Technologien wie ASW oder Motion Smoothing spielt es heute kaum noch eine Rolle, ob durchgehend 90 FPS erreicht werden, wie es vor einigen Jahren noch nötig war. Immer mehr Hersteller setzen auf LCD mit RGB-Pixelmatrix, was auch bei geringeren Auflösungen für wenig Fliegengitter im Bild sorgt und die Systemanforderungen nicht steigen lässt.
Dabei sind Oculus Rift und WMR (abgesehen der HP Reverb) noch etwas sparsamer mit den Ressourcen, da der VR-Compositor von SteamVR eine höhere Renderauflösung anlegt als Oculus und Microsoft.
–> Mehr zu Motion Smoothing bei VR-Legion lesen
Beim kleinsten System, das wir auch als Basis für kommende Upgrades und weniger als zukunftssichere Komplettlösung sehen, ist vor allem die Wahl der Grafikkarte nur eine sehr zweckmäßige Lösung. Mit gerade einmal 4 Gigabyte bietet die GTX 1650 wenig Speicher und auch die generelle Performance liegt für VR am unteren Ende. Warum wir keine bessere Karte wählen? Weil es keine zu vernünftigen Preisen gibt. Kauft euch bitte keine GTX 1660 Ti für über 300 Euro, wie sie inzwischen oft angeboten wird. Sogar die Gebrauchtpreise sind auf Allzeithoch und das auch bei AMD-Karten wie der lange sehr beliebten RX 580.
Das B450-Board aus dieser Zusammenstellung nimmt nicht nur den verbauten Ryzen 5 1600 auf sondern ist auch für Upgrades auf einen 3600 oder besser zu haben. Schaut nach UEFI-Updates, eventuell funktioniert später (sofern verfügbar..) auch ein Ryzen 5 5600X. Der Massenspeicher besteht aus einer M.2-SSD mit 500 Gigabyte, braucht ihr mehr Speicher könnt ihr aber auch größere Modelle wählen, die es im Angebot immer wieder sehr preiswert gibt. Von einer Festplatte statt einer SSD raten wir aber dringend ab. Wir haben 2021, lasst die Magnetplatten im NAS oder in der Vergangenheit. Ausreichend für heutige Spiele ist aber der Arbeitsspeicher, der mit 16 Gigabyte ausreichend bemessen ist.
Update Januar: Wir haben euch zwar statt eines Vierkern- einen Sechskernprozessor herausgesucht, dafür leidet in diesem Monat die Grafikkarte unter der schlechten Verfügbarkeit. Die GTX 1650 ist zwar verfügbar aber langsamer als das Modell aus der letzten Zusammenstellung. Leider gibt es auf dem Markt gerade keine brauchbaren GPU-Angebote. Wir raten aktuell dringend vom Kauf ab – im Vergleich zur November-Zusammenstellung ist der Preis um 30 Euro gestiegen, die Leistung fällt aufgrund der schwächeren GPU aber schlechter aus.
Nachdem die Valve Index mittlerweile viele Monate lang auch unseren VR-PC zum Schwitzen gebracht hat, können wir euch hier auch auf Fakten basierende Kaufempfehlungen aussprechen. Dank RGB-LCD mit nur 2.880×1.600 Pixeln sowie der Option, die Wiederholfrequenz zwischen 80 Hz und 144 Hz zu wählen, ist die Index auch mit Mittelklasse-PCs nutzbar. Für 120 oder gar 144 Hz solltet ihr aber eine stärkere GPU wählen. Solltet ihr mit dem Kauf einer noch höher auflösenden VR-Brille wie Pimax 5K+, 8K oder den OLED-Varianten von Pimax liebäugeln: Brainwarp ermöglicht auch auf dem Mittelklassesystem das Spielen mit der Pimax-VR, allerdings rät Pimax zu einer Nvidia-GPU mit der aktuellen Turing-GPU um alle Brainwarp-Features nutzen zu können. Auch Pimax-Hardware nutzt noch schnellere Grafikkarten problemlos aus. Für die HP Reverb G2 würden wir aber zu einer GPU der Klasse 2070 Super raten, der Rest passt allerdings.
Ein System im Bereich um 1000 Euro dürfte für viele den preislichen Sweet-Spot darstellen, dazu bietet ein solcher Rechner einiges an Leistung auch für höher auflösende VR-Brillen wie Vive Pro, Samsung Odyssey und Valve Index. Bei der CPU haben wir uns für die dritte Ryzen-Generation entschieden, die gegenüber den ersten Generationen spürbar mehr Leistung bietet. So liegt die Leistung pro Takt inzwischen auf dem Niveau von Intel-CPUs, ein in der Vergangenheit großer Kritikpunkt. Auf einen zusätzlichen CPU-Kühler haben wir aufgrund des für den Normalbetrieb ohne OC vollkommen ausreichenden Boxed-Kühlers von AMD verzichtet.
Leider haben wir eine schlechte Nachricht: Keine der auch nur ansatzweise in Frage kommenden Grafikkarten wie AMD RX 5700XT oder Nvidia Geforce RTX 2060/70 sind aktuell verfügbar. Nein, nicht nur bei den von uns gewählten Shops sondern schlicht gar nicht. Es tut uns sehr leid.
In diesem Video haben wir zusammen mit MRTV einen Mittelweg aus 500- und 1000-Euro-PC gewählt – erstaunlich flott, die Kiste!
Nicht ganz günstig, dafür aber verdammt flott unterwegs: Der Oberklasse-PC sorgt für viel Leistung ohne dass ihr dafür eine Hypothek auf Omas Häuschen aufnehmen müsst. Wer mehr investieren will kann das aber natürlich gerne tun und beispielsweise den Arbeitsspeicher, den SSD-Speicher oder die Grafikkarte eine Stufe größer wählen. Oder gleich den Highend-PC kaufen.
Mit diesem Rechner seid ihr problemlos auch für die kommende HP Reverb G2 gerüstet, die ihr, solltet ihr noch im September damit zocken wollen, am besten jetzt direkt vorbestellt. Wir können nach einem Hands-On bei MRTV definitiv dazu raten, tolle Hardware. Und da diese PC-Zusammenstellung hier sogar noch schneller ist, als die bei MRTV genutzte, gibt es auch hier von uns grünes Licht:
Seit der letzten Zusammenstellungsrunde hat sich einiges getan. So ist mit AMD Ryzen 5000 eine gewichtige Konkurrenz zu Intel auf den Markt gekommen – und war sofort wieder vergriffen. Gleiches gilt auch für die Nvidia RTX 3000-Grafikkarten, die bis heute nur schwer und dann teuer zu bekommen sind. Da auch alle andere Grafikkarten der Vorgängergeneration kaum zu bekommen sind, standen wir für die VR-Oberklasse vor einem Dilemma. Einerseits ist es nicht klug, sich jetzt noch eine RTX 2000-Oberklassekarte zu kaufen wenn selbst die RTX 3070 (Founders Edition Preisempfehlung: 499 Euro, Leistung vergleichbar mit RTX 2080 Ti) schon mehr Leistung bringt. Andererseits sind eh kaum Grafikkarten auf dem Markt, ihr werdet euch also sowieso schwer tun, eine RTX 2070 Super oder 2080 Super zu bekommen. Daher weichen wir von unserem Vorhaben, nur jeweils einen Shop zu nutzen ab: Die RTX 3070 von Gigabyte ist zwar unverschämt teuer, dafür aber tatsächlich (zumindest im Moment) lieferbar.
Für diese Zusammenstellung geben wir euch zudem die Wahl zwischen Intel und AMD was die CPU angeht. Intel liefert acht Kerne und 16 Threads mit hohem Takt, bei Spielen (die selten acht Kerne auslasten) schlägt sich AMDs Neuzugang Ryzen 5 5600X aber genauso gut wie der Core i7-10700 und kostet dabei trotz modernerer Plattform weniger. Da der 5600X solo ebenfalls nicht wirklich verfügbar ist, als Bundle mit einem Mainboard aber schon gibt es daher die Empfehlung zu CSL Computer zu schauen: Dort findet sich das Bundle aus Ryzen 5 5600X und Asus TUF B550-Mainboard für durchaus vertretbare 469 Euro und ist sogar lieferbar. Den CPU-Kühler aus der Zusammenstellung könnt ihr auch damit nutzen. Dazu ermöglicht euch das gut ausgestattete Board die Nutzung von PCIe 4.0 (GPU und SSD) und das Upgrade auf bis zu 16 Kerne mit dem Ryzen 9 5950X. Entsprechend der schnelleren GPU haben wir zudem das Netzteil gegen ein leistungsstärkeres Modell getauscht.
Der höhere Preis (ursprünglich sollten es schließlich 1500 Euro sein) ist der RTX 3070 geschuldet – wir würden euch aber dringend zu dieser statt zu einer überteuerten RTX 2000-Karte raten, immerhin schlug eine RTX 2080 Ti mit über 1000 Euro zu Buche und gehörte bisher in die Luxusausstattung. Wartet nach Möglichkeit aber vielleicht auf Lieferbarkeit und fallende Preise und/oder AMDs RX6000-Karten – die zudem gleich 16 GByte mitbringen.
Außer Konkurrenz noch ein Luxus-System: Wer genug Geld übrig hat, interessiert sich selten für Kompromisse. Ein paar gehen wir trotzdem ein: So raten wir zu Desktop- statt Workstation-CPUs, da diese ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und die Mehrleistung nur für wenige Nutzer relevant ist. Auch beim Speicher könnt ihr euch bei ausreichendem Kontostand austoben, auch wenn mehr als 32 Gigabyte nur noch selten Vorteile bringen. Auch wenn Intels 10.000er-CPUs mit hohem Takt verlocken, rundum glücklicher werdet ihr mit dem Ryzen 9. AMD sorgt dank hoher Pro-Takt-Leistung und guten Taktraten aber mit zwei zusätzlichen Kernen für das bessere Gesamtpaket beim Ryzen 9 3900X (der neue XT ist noch zu teuer für die minimale Mehrleistung und der 5900 nicht verfügbar).
Hier wird es wieder knifflig, erneut in Bezug auf die Verfügbarkeit. Die CPU hätten wir gerne gegen den Ryzen 9 5900X ausgetauscht, dieser ist aber nicht zu bekommen und Vorbestellungen werden teilweise zu mehr als ungerechtfertigten Preisen angenommen. Allerdings spielt auch die Vorgänger-Generation gut mit: Der Ryzen 9 3900X bietet ebenfalls enorm viel Leistung bei Spielen und anderen Berechnungen. Das Mainboard ist zudem problemlos in der Lage mit einem Ryzen 9 5950X umzugehen und bietet zudem PCIe 4.0.
Bei der Grafikkarte hingegen müssen wir euch vertrösten: Wenn ihr nicht auf dem Gebrauchtmarkt nach einer RTX 2080 Ti suchen wollt, müsst ihr vorerst mit der kaum gegebenen Verfügbarkeit der RTX 3080 leben. Wir haben euch ein empfehlenswertes Modell mit gutem Kühlsystem und zudem sehr hohem Powerlimit für konstant hohe Leistung verlinkt, verfügbar ist es aber leider nicht. Etwas anderes mögen wir euch nur aktuell auch nicht ans Herz legen, jetzt noch 900 Euro für eine 2080 Super zu bezahlen wäre mehr als unklug. Eventuell wartet ihr noch auf AMDs RX6800XT oder RX6900, die sich mit Nvidias Topmodellen angeblich gut duellieren können. Wegen der nur 10 Gigabyte Videospeicher der RTX 3080 machen wir uns zwar wenig sorgen, wer sich dabei unwohl fühlt, bekommt bei der angeblich vergleichbar schnellen RX6800XT gleich 16 Gigabyte. Wenn sie denn erschienen ist. Und dann auch noch verfügbar, was wir zumindest für 2020 eher nicht glauben.
Der Beitrag VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: November 2020) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag GTX 1660 und RX 570: Wie gut eignen sich günstige Grafikkarten für VR? (Update: und Half-Life: Alyx im Speziellen) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality haftet der Mythos des unstillbaren Hardwarehungers an – geht VR überhaupt mit der Gaming-Einsteigerklasse von AMD und Nvidia?
Alyx-Update 27. März 2020:
Wir haben nun schon mehrere intensive Wochen mit Alyx verbringen dürfen, falsch, ALS Alyx. Dabei haben wir unterschiedliche Grafikkarten zum Zocken genutzt und wollen euch unsere Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten.
Zuerst: Alyx ist wunderbar optimiert und läuft auf den anspruchsloseren VR-Headsets wie Rift S und sogar Quest via Link sogar mit einer vergleichsweise alten GTX 1060 annehmbar. Mit Motion Smoothing / ASW werden ihr zwar leben müssen, das Spiel ist aber ohne weiteres genießbar. Eine vergleichbare Leistung (leider mit weniger VRAM) bekommt ihr in der aktuellen Generation von Nvidia in Form der GTX 1650, etwas mehr mit der GTX 1660 (die zudem 6 GByte verbaut hat).
Karten von AMD funktionieren auch, allerdings sind unsere Erfahrungen mit der ebenfalls getesteten AMD Radeon RX570 (8 GByte) nicht so gut wie mit der GTX 1060. Das Spiel läuft deutlich langsamer und zieht bei schnellen Kopfbewegungen unangenehm nach. Wir raten daher mindestens zu einer RX590 oder RX5500 (8 GByte), besser aber RX5600.

Als sinnvolle Einstiegsklasse raten wir aber eher zu einer etwas schnelleren Karte wie der GTX 1660 Ti oder Super. Die 6 Gigabyte fallen gegenüber 8 Gigabyte in unserem Test nicht negativ auf, achtet aber darauf, dass auch eure CPU mitspielt. Ein reiner Quadcore ohne Hyperthreading wie der Core i5-7500 funktionieren zwar auch, die Frametimes leiden aber unter regelmäßigen Lastsituationen.
Besitzer einer älteren GTX 1070 oder einer Vega-GPU brauchen sich keine Gedanken machen, Half-Life: Alyx läuft auf diesen Karten erstaunlich rund. Mehr GPU-Power ist natürlich trotzdem immer sinnvoll, auch um Supersampling hochzustellen. Und auch wenn die verschiedenen Detailstufen im Spiel auf den ersten Blick nur wenig Unterschied ausmachen, der Teufel steckt im Detail. Wollt ihr also Farbspritzer sehen, wenn ihr einen Farbeimer an einer Wand werft, solltet ihr nicht die kleinste Detailstufe wählen. Diese bietet auch keine Umgebungsverdeckung, was sich dann doch negativ auf die Optik auswirkt.
Fazit: Alyx bringt schon mit kleineren GPUs wie der GTX 1660 viel Spaß, jedenfalls wenn ihr keine VR-Brille vom Kaliber einer Pimax 8Kx nutzt. Der geringe Aufpreis zur 1660 Super sollte euch die Mehrleistung aber trotzdem wert sein.
–> Gigabyte Geforce GTX 1660 OC 6G bei Alternate
–> XFX Radeon RX590 Fatboy 8GB bei Alternate
–> MSI Geforce GTX 1660 Super Ventus XS OC 6GB bei Alternate
–> Gainward Geforce RTX 2060 Ghost OC 6GB bei Alternate
–> ASRock Radeon RX5600 XT Challenger 6G OC bei Alternate
–> Preistipp: MSI Radeon RX 5700 Evoke GP OC 8GB bei Alternate
Wenn ihr einen kompletten PC braucht um in VR oder Half-Life: Alyx einzusteigen: Die Systeme aus unserer Kaufberatung eignen sich bis auf das Einstiegssystem alle für Alyx.
Ursprünglicher Artikel:
Als Oculus Rift und HTC Vive im Jahre 2016 erschienen, galten die Hardwareanforderungen als durchaus abgehoben: Ein halbwegs aktueller Core i5 mitsamt GTX 970 nur für den Einstieg in die virtuellen Welten, das entsprach einem mindestens 1000 Euro teurem PC, kein Pappenstiel. Für bessere Optik galt schließlich auch die Luxuskarte GTX 980 Ti durchaus als angemessen. Eine Grafikkarte, die zum Start schon einmal bis zu 900 Euro kostete und dank des zwischenzeitlichen Mining-Hypes auch für lange Zeit sehr teuer verkauft wurde.
Nun ist Computerhardware ein Bereich, der sich preislich recht schnell entwickelt. Durch das bereits genannte Mining wurde das Marktgefüge allerdings durcheinander gebracht: Die Preise blieben auch nach dem Erscheinen der neuen GPU-Generationen Polaris (AMD) und Pascal (Nvidia) auf hohem Niveau. Erst nach dem Abebben der großen Gewinne durch GPU-Mining sanken die Preise wieder.
Eine GTX 970 oder 980 Ti wird sich heute wohl niemand mehr als Neuware kaufen, schon gar nicht zu den Preisen von 2017. Dennoch bleibt der Mythos des mindestens 1000 Euro teuren PCs für VR. Neben den stark gesunkenen Preisen für vergleichbare schnelle GPUs lässt das Argument aber auch einen weiteren Faktor unbeachtet: Die Anforderungen für Oculus Rift und HTC Vive, sogar für die höher auflösende Vive Pro und WMR, sind seit dem Erscheinen der VR-Brillen nicht gestiegen sondern im Gegenteil eher gesunken.
Das ist ein Punkt, der auf den ersten Blick durchaus widersinnig erscheint und daher nicht als logisch erachtet wird. Garant für logisches Argumentationschaos ist hier unter anderem John Carmack. Der bereits seit Doom als Softwaregenie bekannte Entwickler arbeitet für Oculus schon seit DK-Zeiten an der Verbesserung der virtuellen Realität. Von Carmack stammt daher nicht nur die legendäre Doom- und Quake-Engine sondern auch der asynchrone Timewarp.
Dabei handelt es sich nicht um einen Bonustrack der Rocky Horror Picture Show sondern um eine Funktion in der Oculus-Software um die Systemanforderungen zu senken. Ohne ASW ist es ratsam, eine möglichst stabile Bildrate von 90 FPS in Verbindung mit der (nunja, für 2016) durchaus beachtlichen Auflösung der VR-Brille zu erreichen. Die Displays arbeiten mit 90 Hz, eine geringere Framerate sorgt daher für als stockend wahrgenommene Bilder. Zugegeben, durchaus eine Herausforderung für GPUs wie die GTX 970.
Mit ASW wird durch geschickte Zwischenbildberechnung und weitere Softwaretricks erreicht, dass diese Bildrate von 90 auf 45 FPS sinkt ohne dass der Effekt negativ auffällt. Bei schnellen Handbewegungen wirkt die Animation zwar nicht so flüssig wie ohne ASW, es lässt sich aber dennoch ohne wirklich störende Einbußen bei der Qualität spielen und das sogar mit vergleichsweise schwachen Grafikkarten.
Wir planen aktuell zusammen mit Gamestar einen großen Vergleichstest verschiedener Grafikkarten in Kombination mit unterschiedlichen VR-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive und Pimax 5K+. Dieser wird dann auch belastbare Tabellen mit Benchmarkergebnissen liefern – bis dahin wird es aber noch ein paar Wochen dauern. In den vergangenen drei Jahren konnten wir aber bereits einige allgemeine Erfahrungen mit verschiedenen Grafikkarten in der Virtual Reality sammeln.
Das Video ist zwar auf englisch, bietet aber eine gute Erklärung für ASW
Wer mit einer Oculus Rift oder HTC Vive spielt, kann dank Motion Smoothing und ASW unserer Erfahrung nach bereits mit einer Nvidia GTX 1060 (6 GByte) oder AMD RX 570 loslegen ohne sich wirklich unangenehm einschränken zu müssen. Natürlich immer mit der Anmerkung: Wer alle Regler immer ganz auf Anschlag haben muss und nicht auf zusätzliches Supersampling verzichten kann, wird unweigerlich mehr Geld ausgeben müssen. Wer beim Grafikkartenkauf aber sparen *muss*, der wird mit den Einschränkungen durchaus leben können.
Nun verschwindet Nvidias GTX 1060 langsam vom Markt und wird durch die Turing-Karte GTX 1660 ersetzt – zu vergleichbaren Preisen. Die GTX 1660 ist dabei etwas schneller als ihr Vorgänger, eine auch bei der GPU beschnittene 3-GByte-Version gibt es nicht mehr (gut so!). Dedizierte Raytracing-Einheiten bietet die GPU allerdings nicht mehr, diese sind der RTX-Serie vorbehalten. Dass sich bei Pimax damit kein Fixed Foveated Rendering nutzen lässt ist allerdings egal: Selbst mit allen Brainwarp-Funktionen auf Anschlag ist eine GTX 1660 zu langsam für die 5K+.
Benchmarkvergleiche zwischen Vega 56 und GTX 1070 – zwei Auslaufmodelle, die vergleichbar viel kosten
Für eine Oculus Rift oder HTC Vive reicht die Performance allerdings aus. Bei AMD heißt die Alternative RX 570 und ist mit 4 GByte oder 8 GByte erhältlich. Die beiden Varianten unterscheiden sich tatsächlich nur bei Preis und Speicher, wir raten trotzdem zur 8-GByte-Version, da einige VR-Games sich sehr großzügig vom Videospeicher bedienen und 4 GByte auf Dauer zu wenig sein dürften. Etwas schneller wäre die RX 580 oder die RX 590, die mittlerweile auch in interessante Preisbereiche um 200 Euro rutscht und daher zunehmend der RX 580 den Rang abläuft.
Eine Preis- und Leistungsstufe drüber findet sich bei Nvidia die GTX 1660 Ti, die zwar wie die 1660 nur 6 GByte Videospeicher mitbringt, dafür aber auf deutlich schnelleres GDDR6 statt GDDR5 setzt. Die Performance dieser Karten ordnet sich fast genau auf dem Niveau der immer seltener im Handel zu findenden GTX 1070 ein. In Zukunft könnte die GTX 1660 Ti aber aufgrund einiger Neuheiten der Turing-Architektur Vorteile bei VR bringen, so dass wir trotz des geringeren VRAMs inzwischen zur GTX 1660 Ti raten würden.
Bei AMD lautet die Alternative Vega: Im Abverkauf gibt es die Vega 56 mit etwas mehr Leistung als bei der GTX 1660 Ti bereits zu Preisen ab 250 Euro, ihr solltet aber auf Custom-Karten mit guten Kühlsystemen (Sapphire Nitro+, Asus ROG Strix beispielsweise) achten, davor allem die AMD-Referenzkühler teils unerträglich laut sind. Vega frisst zudem viel Energie, was ein anständiges Netzteil und einen milden Stromanbieter erforderlich macht.
Mit der Performance von Vega 56 oder GTX 1660 Ti (beziehungsweise GTX 1070) lassen sich auch Vive Pro und Samsung Odyssey anständig befeuern. Bei Rift und Vive könnt ihr die Mehrleistung für bessere Grafik durch Supersampling oder Spieldetails nutzen. Daher wäre eine GPU dieser Preisklasse auch unser Tipp, selbst wenn ihr mit älteren VR-Brillen spielen wollt. Die Pimax 5K+ lässt sich inzwischen auch mit einer solchen Karte nutzen, wir würden aber dennoch dringend zu einem schnelleren Modell raten.
Wenn selbst die günstige RX 570 zu teuer ist raten wir zum Sparen: Mit einer Nvidia GTX 1050 Ti lässt sich VR zwar auch nutzen, ihr müsst aber zunehmends größere Kompromisse bei der Bildqualität eingehen. AMDs RX 560 hingegen ist, ebenso wie die GTX 1050, zu langsam für eine Legions-Empfehlung: Wir haben selbst ein paar Wochen mit einer RX 560 (4 GByte) und einer Oculus Rift gespielt – nicht weil wir mussten sondern weil wir neugierig waren ob man sich an die fehlende Performance gewöhnen kann. Kann man nicht.
Oculus hat sich bei der Rift S entschieden, weniger auf maximale Bildqualität sondern mehr auf Einsteigerfreundlichkeit zu achten. Bedeutet: Die Auflösung fällt mit 1.280×1.440 Pixeln pro Auge nicht viel höher aus als bei der alten Oculus Rift und sogar etwas niedriger als bei Windows Mixed Reality. Durch zusätzliche Subpixel erreicht Oculus trotzdem den geringen SDE einer Vive Pro bei brauchbarer Bildschärfe, jedoch ohne dabei große Anforderungen an die Grafikkarte zu stellen.
Die Grafikkarten-Empfehlungen für Oculus Rift werden daher auch für Oculus Rift S weiter gelten, was auch Oculus selbst bestätigt. Mit einer GTX 970 / GTX 1060 / RX 570 könnt ihr also auch mit der Oculus Rift S loslegen, mehr GPU-Leistung ist aber natürlich weiterhin gerne gesehen.
Schwieriger wird die Empfehlung für Valve Index. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass wir bislang noch exakt gar nichts über die genutzte Displaytechnik wissen. Sollten sich die Gerüchte mit einer Auflösung auf Niveau der Vive Pro bewahrheiten, werden ihr aber auch hier keine Highend-GPU brauchen um Spaß zu haben – das dürfte auch nicht im Interesse Valves liegen. Mit einer GTX 1070 beziehungsweise GTX 1660 Ti würde dann auch die Valve Index anständig laufen. Etwas mehr Leistung kann aber nie schaden, eine Leistungsklasse höher bieten sich RTX 2060 / 2070 oder AMD Vega 64 an, vor allem letztere ist im Abverkauf immer wieder zu sehr interessanten Preisen von unter 400 Euro zu finden während die Performance auf dem Niveau der 500-Euro-Karte RTX 2070 (und damit auch der GTX 1080) liegt.
Für die Pimax 5K+ nutzen wir aktuell eine RTX 2080 in Verbindung mit Brainwarp. Einige besonders fordernde Spiele laufen mit dieser GPU aber bereits nur mit Tricks anständig, bei VR-Konvertierungen früherer Flatgames ist zudem generell eine noch schnellere GPU sinnvoll.
Damit ihr nicht den ganzen Text lesen müsst, gibt es hier noch einmal eine Aufzählung der von uns empfohlenen GPUs, aufgelistet nach VR-Headset. Die Links führen direkt zu Shopangeboten, die Preisangaben beziehen sich auf den 21. April, 14 Uhr. Es handelt sich um Affiliate-Links, bei einem Kauf bekommen wir also eine kleine Provision, ohne dass sich für euch etwas am Preis ändert.
Wir sind den Shops gegenüber übrigens auch zu nichts verpflichtet und empfehlen euch die für euch beste Hardware und nicht die, die uns am meisten Gewinn verspricht. Wir haben uns auf den Händler Alternate beschränkt, da hier unserer Erfahrung nach die Mischung aus Preis und Kundensupport eher stimmt als bei anderen, immer besonders günstigen, Shops. Ausnahme sind Auslaufmodele die GTX 1070, die Alternate nicht mehr führt.
Der Beitrag GTX 1660 und RX 570: Wie gut eignen sich günstige Grafikkarten für VR? (Update: und Half-Life: Alyx im Speziellen) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Oculus Quest ist erscheinen und ihr habt keine Ahnung, welche Apps aus dem Store sich wirklich lohnen? Kein Problem, wir haben Tipps für euch.
Endlich eine mobile VR-Konsole mit vollwertigem Tracking und erstaunlich guter Bildqualität – Oculus Quest hat uns im Test überzeugen können und erfreut sich auch in unserer Community bei Discord großer Beliebtheit. Doch welche Spiele und Anwendungen lohnen die Installation und vor allem den Kauf? Die Preise für Quest-Games sind nicht so niedrig wie von GearVR und Go gewohnt, da will gut überlegt werden. Praktisch: Wir haben bereits ein paar Wochen Vorsprung beim Testen der Anwendungen und können euch daher ein wenig unter die Arme greifen.
Bevor wir zu den unverzichtbaren oder einfach nur extrem praktischen Anwendungen für die Quest kommen, gibt es erst einmal eine große Ladung Spiele. Die Reihenfolge ist zufällig, Geschmack ist subjektiv – die Chance ist aber groß, dass ihr mit den vorgestellten Games auch dann Spaß habt, wenn sie nicht aus eurem Lieblingsgenre stammen.
Die humorvolle Roboter-Prügelei gibt es bereits für Oculus Rift, die Umsetzung für die Quest ist grafisch zwar schlichter, bietet aber ansonsten das vollwertige Spiel. Und das Grafik-Downgrade fällt zwar in Vergleichsvideos stark ins Auge, stört beim Spielen aber absolut nicht. Wichtiger ist da schon die komplette Bewegungsfreiheit inklusive 360-Grad-Tracking. Roboter greifen und mit ihren eigenen Armen verprügeln, Drohnen abballern und dabei vor Schüssen ducken – das geht mit der Quest so perfekt, dass sich die Immersion gegenüber einer kabelgebundenen Rift stark steigert. Weiterer Pluspunkt: Hier gilt Crossbuy – besitzt ihr bereits die Rift-Version, könnt ihr auch auf der Quest kostenlos spielen!
Eines der stärksten Argumente für die Oculus Quest ist Beat Saber. Wenn die Quest die moderne Entsprechung des Gameboys ist (erste brauchbare mobile VR-Konsole), dann ist Beat Saber das Equivalent zu Tetris: Eine Killerapp, die unbedarfte Flatgamer zu VR-Fans machen kann. Wird.
Das Prinzip ist simpel und bekannt: Bunte Blöcke wolle in Richtung des darauf angezeigten Pfeils mit Lichtschwertern zerschnitten werden. Da sie praktischerweise im Takt der Musik nahen, stürzt Beat Saber seine Spieler in kürzester Zeit in einen Flow wie ihn bisher kaum ein anderes Spiel geboten hat. Außer vielleicht Tetris. Den PC für nur einen kurzen Song in Beat Saber anschalten ist allerdings eher nervig – die Quest hingegen ist schnell aufgesetzt und in Sekundenbruchteilen spielbereit. Auch wenn die Musikrichtung der beiliegenden Songs nicht mit euren Hörgewohnheiten kompatibel sein mag: Gebt dem Spiel eine Chance. Da es für die Quest eine kostenlose Demo gibt, spricht nur wenig dagegen.
Den Zombie-Shooter gibt es auch für Oculus Go, dort allerdings mit Bernd-das-Brot-Feeling durch eine an die Hüfte getackerte 3DOF-Waffe. Oculus Quest bietet vollwertiges Tracking und damit auch die Chance, zwei Waffen zu tragen. Sogar Hiebwaffen findet ihr, praktisch! Grafisch auf hohem Niveau erzählt das Spiel nebenbei sogar noch eine nette Zeitreisegeschichte. Und es gibt Zombies, erwähnten wir das bereits?
–> Unser Test von Drop Dead für Oculus Go
Multiplayer geht immer – Dead&Buried 2 steckt euch mit bis zu 5 weiteren Spielern auf einen Server und lässt euch in bester Westernmanier herumballern. Das spielt sich wie einst Quake 3, nur dank VR noch deutlich interessanter. Grafisch ist das Spiel gelungen und wenn ihr abends ein wenig Ablenkung braucht gibt es eh nichts besseres als virtuell die Waffen zu schwingen.
Nicht jedes Spiel muss Geld kosten: RecRoom ist kostenlos und erfordert nur die Registrierung eines Accounts beim Entwickler. Ihr könnt euch anschließend einen Avatar erstellen und einkleiden um im Anschluss mit einer Horde wildfremder Menschen zu quatschen – RecRoom ist eine soziale VR-Erfahrung, bei der mitunter sogar introvertierte Menschen aus sich herauskommen weil es sich dennoch wie ein Spiel anfühlt. Apropos spielen: Games gibt es dort ebenfalls, nehmt eure neuen Freunde (oder kommenden Feinde) einfach mit zu einer Runde Paintball oder anderen integrierten Spielen. Paintball ist aber unser ultimativer Tipp: Die Gefechte spielen sich super. Gegenüber PSVR und PC ist zwar die Auflösung heruntergefahren, ansonsten gibt es aber wenige Unterschiede. Einige Räume der „großen“ Plattformen funktionieren aus Performancegründen aber nicht auf der Quest und sind daher gesperrt.
Noch eine Umsetzung von PC und PSVR – Moss ist eines der besten Adventurespiele für die VR-Plattformen und kann auch auf Oculus Quest überzeugen. Ihr spielt als geisterhafter Beschützer der Maus Quill und helft ihr dabei, Rätsel zu lösen und Kämpfe zu überleben. Das alles findet in wunderschönen Dioramen statt, die auch auf der Quest einfach nur toll aussehen. Zudem kommt in absehbarer Zeit ein kostenloses Update mit weiteren Inhalten. Ein Test dazu folgt in Kürze.
Survios hat sich als VR-Entwickler mit Spielen wie Sprint Vector und Electronauts einen guten Namen in der Szene gemacht und auch Creed: Rise to Glory enttäuscht nicht. Auch hier ist zwar die abgespeckte Grafik (gegenüber PC und PSVR) zu erwähnen, dennoch sieht das Spiel verblüffend gut aus und spielt sich genauso wie auf den stationären Plattformen. Ihr verprügelt aus dem Creed-Film bekannte Persönlichkeiten und könnt sogar Rocky persönlich eines auf die Nase geben. Aber Vorsicht, nach ein paar Fights werdet ihr nicht viel weniger schwitzen als ein echter Boxer. Prädikat: Auch als Workout nutzbar, bringt aber auch Sportmuffeln erschreckend viel Spaß.
Das exklusiv von Oculus entwickelte Action-Adventure erinnert stark an The Legend of Zelda, schon aufgrund der sehr nach Switch aussehenden Grafik. Der Stil ist aber gelungen, alles passt perfekt zur Stimmung der Spielwelt. Gegen die Gefahren eben dieser Welt wehrt ihr euch übrigens per Schwert oder Armbrust. Dazu gibt es viele Extras zu sammeln, Geheimnisse zu entdecken, eine etwa 3-4-stündige Story zu erkunden und natürlich Abenteuer zu erleben. Entspannt aber spannend.

Natürlich besteht das Leben nicht nur aus Spielen. Sollte es, tut es aber leider nicht. Aber was solls, wir können uns ja auch mit Filmen und anderer Unterhaltung vom Alltag ablenken.
Für Netflix gibt es bereits seit GearVR-Zeiten eine VR-App, die es auch auf Oculus Go und nun Oculus Quest geschafft hat. Die Anwendung ist kostenlos, ihr benötigt aber natürlich einen Account bei Netflix um dann auch Filme schauen zu können. Gegenüber der Go-Version hat sich nichts geändert – ihr sitzt in einer edlen Berghütte auf einem Sofa und schaut auf einem angenehm großen Fernseher Netflix. Dank 6DOF haben wir nun aber zweit (weiterhin nutzlose) Hände und können die Szenerie durchwandern.
Für 180- und 360-Grad-Videos ist Youtube VR perfekt geeignet: Der Videodienst bietet schon seit einiger Zeit viele Filme im VR-tauglichen Format, die bei ausreichend dicker Internetleitung und hoher Auflösung mit der Quest sehr beeindruckend dargestellt werden. Klassische Flat-Inhalte könnt ihr aber natürlich auch schauen.
Zugegeben, eigentlich ist Vader Immortal fast schon ein Spiel und hätte daher auch in die erste Rubrik gepasst. Die spielerischen Teile sind aber nicht sehr stark ausgeprägt, eigentlich handelt es sich um einen vorsichtig interaktiven Film. Nur, dass ihr halt die Hauptrolle spielt und sogar mit einem Lichtschwert kämpfen könnt und müsst. Die Grafik stammt von Industrial Light&Magic. der Effektfirma von Lucasfilm, die auch die Effekte für die Star-Wars-Filme beisteuert. Neben der für die Quest sehr beeindruckenden Grafik (inklusiver freier Bewegung oder Teleport) mit Lichteffekten, die ich dem Snapdragon der Quest nicht zugetraut habe, verblüfft auch der tolle Raumklang.
Bei Vader Immortal handelt es sich um die erste Episode einer VR-Serie. Die reine „Spiel“-Zeit ist serientypisch daher eher gering. Für 9,99 Euro lohnt es sich trotzdem, schon um anderen Leuten zu zeigen was mit der Quest machbar ist.
Apropos „anderen Leuten zeigen, was mit der Quest machbar ist“: Tilt Brush bringt auch Spieleverweigerer dazu, VR zu lieben. Obwohl es eigentlich nur ein schnödes Malprogramm ist, erweitert VR das Prinzip so geschickt um die dritte Dimension (und viele effektvolle Pinsel auf die jeder Kunstmaler neidisch sein dürfte). Ihr könnt fantasievolle Statuen aus glühenden Linien erstellen oder euch euren ganz persönlichen Sternenhimmel zeichnen bevor ihr euch entspannt auf dem ebenfalls selbst gezeichneten Rasen zurücklehnt.
–> Oculus Quest bei Amazon ab 449€
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Sebastian nimmt euch mit durch Dortmund und berichtet euch, was seine VR-Kaufempfehlungen im April sind.
Er geht dabei sowohl auf Oculus Quest also auch auf PSVR und die Samsung Odyssey + ein.
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]]>Der Beitrag MRTV – Express Kaufberatung VR Brillen Frühjahr 2019 erschien zuerst auf VR-Legion.
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Sebastian erzählt euch in seiner VR-Brillen Kaufberatung 2019 welche Brillen man zur Zeit sinnvoll kaufen kann.
Dabei geht er nicht nur auf vorhandene Peripheriegeräte, sondern auch auf den Geldbeutel ein.
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]]>Der Beitrag VoodooDE – VR Brillen Kaufberatung 2019 erschien zuerst auf VR-Legion.
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Voodoo erklärt euch ausführlich, welche VR Brille für wen geeignet ist.
Dabei geht es von Cardboard über Playstation VR bis hin zur Pimax.
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]]>Der Beitrag Kaufberatung und Bauvorschläge: Der beste VR PC im Juli 2018 erschien zuerst auf VR-Legion.
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Virtual Reality ist ein Hobby, das die Hardware deutlich stärker fordert als klassisches Flatgaming – wir helfen euch bei der Wahl des richtigen Computers für VR.
Update:
Wir haben die Kaufberatung umgebaut: In Zukunft findet ihr die besten VR-PCs regelmäßig aktualisiert unter dieser Adresse:
–> VR PC Kaufberatung: Bauvorschläge für Virtual Reality
Nutzer von Playstation VR haben es einfach: Konsole und PSVR verbinden, Spiel starten, läuft garantiert. Mehr Grafik-Blingbling gibt es mit der PS4 Pro, fertig. Oculus Rift, HTC Vive (Pro), WMR und bald auch die Pimax 8K fordern aber etwas mehr Umsicht bei der Wahl des passenden Computers. Vor allem die Grafikkarte sollte nicht zu schwach ausfallen, allerdings gibt es auch hier Unterschiede zwischen den VR-Brillen. Während Oculus Rift und WMR auch mit kleineren GPUs zurecht kommen, verlangt HTC nach mehr Grafikleistung – von der Pimax 8K reden wir da noch nicht einmal.
An dieser Stelle werden wir euch regelmäßig aktualisierte Bauvorschläge für VR-taugliche Computer präsentieren. Eingeteilt in verschiedene Preisbereiche und jeweils mit einer Legions-Einstufung, welche VR-Brille damit am besten läuft (schnellere Systeme versorgen aber natürlich auch weniger anspruchsvolle VR-Brillen, hier kann die Zusatzleistung aber in Supersampling und damit bessere Optik umgesetzt werden). Generell gilt aber: Die aktuell schnellste Grafikkarte lässt sich mit VR problemlos ausreizen, mit ein paar Kniffen lässt sich aber auch auf günstigeren Systemen viel Spaß in der virtuellen Realität haben.
Die Kaufberatung verlinkt auf die jeweiligen Komponenten beim Onlinehändler Caseking. Da es sich um Tagespreise handelt, gilt der Stand 23. Juli xx Uhr. Der Onlinehändler steht exemplarisch für zuverlässige Shops, und gehört zu den Läden, bei denen auch wir regelmäßig bestellen. Ein Betriebssystem fehlt den Zusammenstellungen, da eine Windows 10 Lizenz oft bereits vorhanden ist.
Die Links sind sogenannte Affiliate-Links, wir bekommen also bei einem Kauf eine kleine Provision während sich für euch nichts am Preis ändert. Allerdings könnt ihr so die Arbeit der VR Legion unterstützen – einfach beim Kauf neuer Hardware und ohne Zusatzkosten.
Zwar muss ein VR-PC schon länger keine 2000 Euro mehr kosten wie oft verbreitet, mindestens 850 Euro solltet ihr aber schon investieren um Spaß mit der neuen VR-Brille zu haben. Wenn auch das noch zu teuer ist schafft unter Umständen ein leicht aufrüstbares Basis-System Abhilfe. Die hier genannte Ausstattung reicht allerdings nicht für grafisch anspruchsvolle VR-Welten, am besten ist die Oculus Rift oder ein WMR-Headset aufgrund der geringeren Systemanforderungen geeignet.
Zur Auswahl: Das System ist flexibel aufrüstbar – der AMD Ryzen 3 würde theoretisch auch ohne zusätzliche Grafikkarte funktionieren und zumindest für einige eSports-Flatspiele ausreichen, VR fordert jedoch etwas mehr Leistung. Obwohl der Rechner auf einen niedrigen Preis optimiert ist, empfehlen wir den schnelleren Arbeitsspeicher, da AMDs Ryzen stark davon profitieren kann; besonders, wenn die integrierte GPU genutzt wird ist der schnelle Speicher sinnvoll. Für 169 Euro wäre allerdings ein Ryzen 5 1600X ohne integrierte Grafik schneller, nur etwas teurer und sinnvoller (weitere Zusatzkosten entstehen dabei aber durch den fehlenden Kühler).
Die Grafikkarte lässt sich flexibel wählen – wenn ihr mehr Geld zur Verfügung habt, aber noch nicht in die nächste Leistungsklasse aufsteigen wollt, wäre auch eine AMD RX 570 oder RX 580 mit 8 GByte eine gute Wahl – im Angebot finden sich entsprechende Karten oft schon für unter 250 Euro. Die Investition in eine SSD (ab etwa 50 Euro für 250 GByte) ist optional, der Rechner fühlt sich ohne SSD aber deutlich langsamer an als mit dem schnellen Flashspeicher. Prädikat: Extrem sinnvoll.
Deal-Tipp: Bei MediaMarkt gibt es die Asus GTX 1050 Ti Cerberus mit 4 Gigabyte gerade inklusive einer SSD mit 120 Gigabyte Kapazität für zusammen nur 185 Euro – eine pfiffige Lösung, den Einsteiger-PC mit einem SSD-Nachbrenner zu versehen!
Beim Gehäuse sind die Geschmäcker sehr unterschiedlich, daher nur eine lockere Empfehlung, von der ihr gerne abweichen könnt. Achtet aber darauf, dass das Mainboard nicht in kleine Minitower für Micro-ATX passt. Im Gegenzug bietet das von uns gewählte Board aber 4 Steckplätze für RAM, so dass sich der PC bequem erweitern lässt. Auch das Netzteil ist eine Leistungsstufe höher gewählt als nötig um späteren Upgrades genug Energie zu liefern. Wir nutzen zudem den Boxed-Kühler der CPU, der zuverlässig und sogar leise arbeitet, wer übertakten möchte, sollte aber in ein hochwertigeres Modell investieren. Auch ein DVD-Laufwerk fehlt – VR-Software installiert sich aber mittlerweile eh per Internet und auch die Windows-Installation bringt via USB-Stick deutlich mehr Spaß.
Geeignet für: Oculus Rift, Windows Mixed Reality
Einsatzbereich: 360-Grad-Filme, RecRoom
Alternative: Gebrauchter PC mit mindestens Core i7-2600, 8 GByte RAM, GTX 970, allerdings dann ohne sinnvolle Upgrademöglichkeiten für die Zukunft oder Oculus Go.
Für weniger als 1100 Euro gibt es bereits einen vollständig VR-tauglichen PC, der auch grafisch aufwändige Spiele flüssig darstellen kann – natürlich nicht nur flat. Gleichzeitig bietet der Rechner eine gute Aufrüstbarkeit mit neuen CPUs und Grafikkarten. Diese Zusammenstellung bietet das aus unserer Sicht beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Virtual-Reality-Computer zum jetzigen Zeitpunkt. Wer genauer hinschaut bemerkt auch, dass es sich im Großen und Ganzen nur um ein aufgerüstetes Einstiegssystem handelt – ihr habt also die volle Flexibilität bei der Zusammenstellung und beim späteren Upgrade auch wenn ihr zum Start weniger investiert.
Zur Auswahl: Der AMD Ryzen 5 2600X ist mit sechs Kernen und 12 Threads ausgestattet, dank der überarbeiteten Zen-Architektur arbeitet die CPU in Spielen kaum langsamer als das Topmodell der Vorgänger-Serie. Bei Spielen duelliert sich AMD aktuell mit gleich teuren i5-Prozessoren, bietet aber den Vorteil von Multithreading – gut wenn beim Spielen noch aufgenommen oder gestreamt wird. Natürlich ist bei entsprechender Vorliebe aber auch ein System mit Intel Core i5-8600 und Z370-Mainboard eine gute Wahl.
Beim Arbeitsspeicher kommt das gleiche Modell wie aus dem Einstiegs-PC zum Einsatz. Wer auf ein paar Prozent CPU-Leistung verzichten kann und lieber ein größeres RAM-Polster mag, sollte stattdessen aber auf 16 GByte DDR4-2400 setzen. Bei der Grafikkarte allerdings gibt es bis zum Erscheinen der neuen Nvidia-GPUs kaum Alternativen die nicht mindestens 750 Euro kosten würden. Die GTX 1070 Ti arbeitet fast so schnell wie eine ebenfalls teurere GTX 1080 und ist eine gute Wahl für Systeme mit Oculus Rift, HTC Vive oder WMR-Headset. Auch die Vive Pro und Samsungs Odyssey laufen trotz höherer Auflösung flüssig, wenngleich mit diesen HMDs weniger Reserven für Supersampling vorhanden sind.
Auch bei diesem PC gilt: Gehäuse ist Geschmackssache. Achtet aber auf ein Markengehäuse, Billigtower steigern das Verletzungsrisiko beim Aufbau und lassen sich oft weniger gut kühlen. USB 3.0 sollte in der Front vorhanden sein um nicht immer hinter den PC klettern zu müssen wenn ein USB-Stick genutzt wird. Auch hier nutzen wir den Boxed-Kühler von AMD, der abseits von Übertaktungsversuchen einen guten Job erledigt. Und DVD-Laufwerke, bitte, wir haben 2018.
Geeignet für: Oculus Rift, HTC Vive, HTC Vive Pro, Windows Mixed Reality
Einsatzbereich: Virtual Reality in hohen Grafikdetails
Alternative: Intel Core i5-8600, Z370-Mainboard, DDR4-2400-RAM – bietet eine vergleichbare Leistung, wird gleichzeitig gestreamt ist AMD allerdings etwas im Vorteil. Wer auch bei der GPU auf AMD setzen möchte kann zur VEGA 64 greifen, die vergleichbar schnell arbeitet – aber nur bei Flat-Spielen, in VR ist Nvidia aktuell effizienter und flotter. Weiteres Manko: Vega64 kostet deutlich mehr.
Der Highend-PC bietet maximale Leistung, kostet aber mit über 2000 Euro auch sehr viel Geld. Nötig ist die Leistung für VR nicht, mehr Spaß bringt Virtual Reality mit einer Grafikkarte wie der GTX 1080 Ti aber schon – mehr Supersampling sorgt schließlich für schärfere Grafik und dann steht da noch die Pimax 8K vor der Tür.. Großer Pferdefuß: Bereits Ende August könnte Nvidia mit der GTX 1180 ein schnelleres Nachfolgemodell auf den Markt bringen. Ungeduldige können den PC aber bis dahin entweder mit der in die CPU integrierten GPU nutzen oder sich eine Übergangs-Grafikkarte aus der günstigen Mittelklasse besorgen.
Zur Auswahl: Intel bietet trotz AMDs Aufholkampf auch aktuell die meiste CPU-Leistung, in der 8000er-Serie mit Coffee-Lake-Innenleben sogar mit sechs Kernen und Hyperthreading. Vor allem der hohe Turbotakt sorgt für einen spürbaren Nachbrenner in Spielen. Die dazu passenden Z370-Mainboards sind allerdings etwas teurer, dafür aber auch erstklassig ausgestattet, die das von uns gewählte Board von MSI beweist.
Da der 8700K mit einem freien Multiplikator ausgestattet ist, bietet sich die CPU (ebenso wie die AMD-Modelle) für Übertaktungsversuche an. Deshalb und auch weil Intels Boxed-Kühler vor allem im Sommer eher mittelmäßig ist raten wir zum dedizierten Kühler wie dem be quiet! Dark Rock.
Das Herzstück des Rechners ist aber die Grafikkarte: Nvidia hat mit der GTX 1080 Ti die aktuell schnellste Gamer-Grafikkarte auf dem Markt (Titan ignorieren wir aufgrund der Preise einmal) und nach dem Mining-Hype der letzten Monate fallen auch die Preise wieder auf ein halbwegs vertretbares Niveau. Unter VR-Enthusiasten gilt die 1080 Ti nicht umsonst als der heilige GPU-Gral. Aktuell zumindest, mit dem Erscheinen der GTX 1180 könnte sich das ändern. Wer also bereits für eine Pimax 8K gespart hat, sollte besser noch ein paar Monate mit dem GPU-Kauf warten. Alle anderen bekommen mit der 1080 Ti dennoch enorm viel 3D-Power.
Dealtipp: Heute, 25. Juli, ist die gewählte Inno3D-Grafikkarte bei Caseking im Angebot und kostet nur 689,90 Euro – Geld sparen bei Highenend-Grafik, gerne doch
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Gehäuse, fehlendes DVD-Laufwerk – schaut doch mal in den vorherigen Absätzen vorbei
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Geeignet für: Oculus Rift, HTC Vive, HTC Vive Pro, Windows Mixed Reality und Pimax 8K
Einsatzbereich: Maximale Performance mit hohem Supersampling und Reserven für die Zukunft
Alternative: Bei den meisten Komponenten lässt sich etwas sparen, so dass ein weniger luxuriöser aber nur wenig langsamerer PC auch günstiger erstellt werden kann. Meine Ansicht: In dieser Preisklasse sollte sich niemand mit Flaschenhälsen herumplagen müssen weshalb der Preis gerechtfertigt ist.
Das folgende Video habe ich zwar schon vor einigen Jahren produziert, die meisten Handgriffe beim Zusammenbau eines eigenen PCs haben sich seitdem aber nicht geändert:
Der Beitrag Kaufberatung und Bauvorschläge: Der beste VR PC im Juli 2018 erschien zuerst auf VR-Legion.
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