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Der Beitrag Oculus Connect 5 – Autarke VR Santa Cruz kommt als Oculus Quest für 399$ – Alle Infos erschien zuerst auf VR-Legion.
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Auf der Oculus Connect 5 kündigt Oculus neue VR-Produkte und -Entwicklungen an – Santa Cruz heißt jetzt Oculus Quest.
Update: VoodooDE hat die Oculus Quest direkt vor Ort auf der Oculus Connect 5 ausprobieren können und versorgt euch in seinem Video mit vielen weiteren Infos.
Es war bereits absehbar, dass Oculus sich auf der OC5 stark auf das autarke VR-Headset Santa Cruz konzentrieren wird. Und genauso kam es: Oculus Quest ist der finale Name des Hybriden aus Oculus Rift und Oculus Go.
Oculus Quest setzt zwar auf das gleiche optische System wie Oculus Go (was auch ein nur vergleichsweise kleines FOV einschließt), verfügt aber über 6DOF-Tracking mit gleich vier Kameras und setzt auf einen stärkeren Mobilprozessor für etwas mehr Performance.
Besonders interessant sind allerdings vor allem auch die Mixed-Reality-Funktionen der Oculus Quest, etwas was wir bereits von Windows Mixed Reality erwartet haben, dort aber nie bekamen. Die Umgebung wird komplett gescannt und getrackt, was Areascale-Spiele ermöglicht. Und diese werden auf der OC5 tatsächlich vorgeführt – eine 4000 Quadratfuß große Arena für Dead and Buried steht dort parat und VoodooDE dürfte sie ausführlich für euch und uns ausprobieren.
Oculus versucht sich mit der Quest stärker im Mainstream zu etablieren – weg mit dem starken VR-PC, weg mit den Kabeln. Leider auch: Weg mit der geilen Grafik und noch kein Next-Gen-FOV wie es Pimax und StarVR vormachen.
Spiele sollen sich allerdings schnell und problemlos von Rift zu Quest konvertieren lassen, als Beispiel wurden die Entwickler von Superhot VR genannt, die ihr Spiel in wenigen Monaten umsetzen konnten. Gut für VR-Legionär Dod: Die Solfar Studios stehen ebenfalls auf der Unterstützerliste – In Death in Worldscale brachte bereits mit Windows Mixed Reality erstaunlich viel Spaß, obwohl die Entwickler zu der Zeit dieses Gamestar-Artikels noch nicht einmal wussten, dass es überhaupt geht..

SteamVR-Spiele werden nicht nativ mit der Oculus Quest funktionieren, Spiele müssen speziell für die Quest angepasst werden. Schon alleine, da statt x86 wohl ein ARM zum Einsatz kommt – wir erinnern uns an Microsoft, die aus Verzweiflung Produkte wie das Surface RT mit „ARM-Windows“ auf den Markt bringen mussten..
Ein weiteres Problem ist die verfügbare Grafikleistung, die beim PC deutlich höher ausfällt. Einer Präsentation von Oculus zufolge soll beispielsweise die maximal auf dem Bildschirm verfügbare Menge an Triangles bei Oculus Quest unter 200.000 liegen, während VR-Apps am PC üblicherweise in Richtung „mehrere Millionen“ tendieren.
Wie gewohnt wird die neue Hardware noch nicht direkt verkauft – Oculus Quest erscheint im Frühjahr 2019, wir tippen auf exakt ein Jahr nach der Oculus Go, zum ersten Mai. Der Preis soll 399 US-Dollar betragen. Das Doppelte der Oculus Go und vermutlich 449 Euro in Deutschland, vergleichbar zur Oculus Rift. Die dann eventuell ein wenig im Preis fällt, wer weiß.
Die technischen Daten dürften einer aufgemotzten Oculus Go entsprechen: Statt Snapdragon 821 wohl der schnellere 835. Aber: die gleiche Optik, also kein großes FOV sondern nur 110 Grad. Als Auflösung der zwei OLED-Displays gibt Oculus 1.600×1.440 Bildpunkte an – das Niveau der HTC Vive Pro und Samsung Odyssey, wahrscheinlich sogar mit exakt den gleichen Displays.
Zum Ende der Oculus Connect 5 kam Michael Abrash dann doch noch auf die weitere Zukunft von PC-VR zu sprechen. Der noch immer Half Dome genannte Prototyp einer potentiellen Rift 2 setzt auf 140 Grad FOV und ein Varifocal Rendering, das mehr Kontrolle über fokussierte Bildinhalte bieten soll. Statt Fresnell sollen in kommenden Headsets die neu entwickelte „Pancake Lenses“ genutzt werden, die weniger Probleme mit größeren FOVs haben sollen. Pencake Lenses sollen laut Abrash aber eher etwas für die weitere Zukunft sein, wir rechnen in frühestens zwei Jahren mit entsprechenden Produkten.
Auch Eye-Tracking und Foveated Rendering spricht Abrash an – allerdings nur als Vorhersage für „in etwa vier Jahren“. In den Half-Dome-Prototypen soll Eye Tracking bereits funktionieren aber noch nicht auf einem für den Massenmarkt tauglichen Niveau – hier gibt er wieder vier Jahre als Vorhersage an.
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Der nächste Schritt für mobile VR könnte schon Anfang 2019 bevorstehen: Oculus Santa Cruz mit vollwertigem 6DOF-Tracking.
Wie UploadVR berichtet, könnte bereits im kommenden Frühjahr eine weitere mobile VR-Brille das Sortiment von Oculus erweitern. Nachdem am ersten Mai 2018 die Oculus Go auf den Markt kam, soll laut UploadVRs anonymen Quellen im ersten Quartal 2019 der 6DOF-Nachfolger Santa Cruz erscheinen.
Auf der Oculus Connect 5 im September wird Oculus voraussichtlich mehr über Santa Cruz verraten. Das Unternehmen wirbt mit „der nächsten Generation Virtual Reality“ für die Hausmesse, außerdem sollen anwesende Entwickler eben diese nächste Generation vor Ort auch gleich ausprobieren können.
Santa Cruz ist der Codename für die nächste autarke VR-Brille von Oculus. Im Inneren soll entweder ein Snapdragon 835 oder 845 arbeiten (in den Devkits war wohl ein 835 verbaut), dazu kommt ein Display dessen Auflösung noch nicht bekannt ist. Es wird gemunkelt, Oculus würde die Auflösung gegenüber der Go erhöhen, mehr werden wir aber wohl erst zur Oculus Connect wissen. Das herausragende Merkmal der Santa Cruz soll aber das 6DOF-Tracking mittels integrierter Kameras sein. Im Gegensatz zu Windows Mixed Reality sollen diese auch die Rückseite des Spielers tracken können.
Ganz wie bei der Oculus Rift wird der Santa Cruz ein Paar kabelloser Controller mit vollem Tracking beiliegen, so dass auch die Steuerung wie bei der Rift gewohnt bleiben dürfte.
Andere Quellen gehen davon aus, dass Oculus erneut einen Kopfhörer in die Halterung des Tragegurtes einbauen wird, ganz wie bei Oculus Go, wo die Konstruktion erstaunlich gut funktioniert. Oculus wirbt zudem bereits dafür, dass Entwickler Umsetzungen ihrer SteamVR-Apps für Santa Cruz entwickeln – Beat Saber können wir uns jedenfalls hervorragend auf der Santa Cruz vorstellen.
Ob Oculus allerdings auch einen optionalen kabelgebundenen Betrieb am deutlich flotteren Gaming-PC vorsieht ist noch deutlich ungewisser – ein pfiffiger Clou und zudem extrem praktisch wäre es allerdings schon.. Leider gibt es auch noch keine Informationen zum Preis, Spekulationen reichen von 399 US-Dollar bis hin zu 599 US-Dollar. Die Oculus Go erschien bereits zu einem erstaunlich niedrigen Preis von 219 Euro und ist mittlerweile sogar bereits mehrfach reduziert im Angebot gewesen; ob Oculus also auch die nächste Generation für eine möglichst große Verbreitung bepreisen wird?
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