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Der Beitrag Das legionäre Pimax-Tagebuch Teil 2 – Sehr geil, wenns läuft erschien zuerst auf VR-Legion.
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Wir testen die Pimax 5K+ und schildern euch unsere Erlebnisse in Tagebuchform. Nach der Ersteinrichtung konnten schließlich die Spiele beginnen…
Liebes Tagebuch,
wie gut, dass es dich gibt! Sonst hätte ich kaum noch Erinnerungen an diesen ersten Tag mit der Pimax 5K+ und meine Freunde, die Biber. Inzwischen ist die Ersteinrichtung aber ein paar Tage her und ich habe wirklich damit spielen können. Mit der Pimax, Biber sind keine mehr aufgetaucht.
Meine VR-Spielesammlung einfach von oben nach unten durchzutesten ist aber recht schnell an der oft unterirdischen Qualität einiger früh gekaufter VR-Titel gescheitert. An gewisse Spiele will man dann doch nicht mehr erinnert werden.. Außerdem locken ja so viele Top-Spiele darauf ausprobiert zu werden.
Ein absoluter Genuss mit dem großen Sichtfeld der Pimax 5K+ ist beispielsweise Vox Machinae. Den Mechpiloten-Simulator liebe ich ja eh und spiele ihn regelmäßig mit Rift und Vive. Spielte.. Das Sichtfeld der Pimax und das geringere Fliegengitter im Vergleich zu den 2016er-HMDs ist atemberaubend und verleidet mir den Spaß mit den alten Taucherbrillen.
Wo ich mich früher im Mech-Cockpit mit dem ganzen Kopf umschauen musste, reicht es jetzt, die Augen etwas zu verdrehen. Leider offenbart sich dann auch ein Problem mit dem Fixed Foveated Rendering, das Pimax mit aktuellen Pitool-Versionen (und nur in Verbindung mit einer RTX-Grafikkarte) anbietet.
Fixed Foveated Rendering ist eine Methode, um Rechenleistung einzusparen und sogar meine RTX 2080 freut sich ernsthaft über solche Optionen, da Pimax doch immer noch recht hardwarehungrig ist. Dabei werden Bildbereiche am Rand des Sichtfeldes mit geringerer Qualität berechnet, was bei guter Umsetzung nicht zu sehen sein sollte. Pimax übertreibt es leider etwas mit der Qualitätsreduktion, selbst im kleinsten FFR-Modus sind bei Spielen wie Vox Machinae deutliche Qualitätsunterschiede zu sehen. Schade.
Aber auch Motion Smoothing funktioniert noch nicht perfekt, vor allem bei schnellen Bewegungen. Pimax muss hier noch kräftig nachbessern, allerdings haben sie in der Vergangenheit auch bewiesen, dass sie das auch tatsächlich tun. Die noch vor ein, zwei Pitool-Versionen sehr auffälligen Distortions sind zum Beispiel fast verschwunden, was ich schon sehr beeindruckend finde.

Liebes Tagebuch,
aua. Blade and Sorcery ist ein schmerzhaftes Spiel! Vor allem, wenn das Pitool wie bei mir ab und zu vergisst, wo meine Raumgrenzen sind. Habe jetzt einen Monitor, einen Schreibtisch und eine Türzarge verprügelt. Glücklicherweise hat nur die Tür zurückgeschlagen, zumindest fühlt sich meine Hand so an. Unter Umständen wundere ich mich aber in Zukunft etwas weniger über defekte Controller.
Ansonsten ist auch Blade&Sorcery ein optischer Hochgenuss mit der Pimax 5K+. das Fliegengitter fällt kaum auf, viel besser kam es mir selbst mit der Odyssey+ nicht vor (etwas weniger SDE mit der Samsung-Brille, dafür die unschärfere Grafik). Die Gegenspieler sehen allerdings etwas größer aus als gewohnt. Und nach einer gewissen Spielzeit bricht die Performance stark ein, was schon ein paar Videoaufnahmen und diesen Stream ruiniert hat:
Also das nächste Spiel.. Skyrim VR – darauf habe ich mich tatsächlich schon sehr lange gefreut. Seit ich es im MRTV-HQ im vergangenen Jahr mit großem FoV spielen durfte hat es mit der Vive schlicht keinen Spaß mehr gemacht. Was soll ich sagen? Die damals noch so nervigen Distortions sind auch im mittleren FoV so gut wie komplett verschwunden und das Spiel sieht einfach nur beeindruckend aus. SO muss VR, so und nicht anders. Schade, dass so viele Hersteller noch auf neue VR-Brillen mit nur 110 Grad FoV setzen.
So 100% zuverlässig läuft aber trotzdem nicht alles. Mitunter werden die Controller nicht getrackt und wie schon erwähnt verschwindet auch die Raumeinrichtung ab und zu. In seltenen Fällen wird die Pimax vom Pitool nicht erkannt, hier hilft aber meist ein Neustart vom HMD. Es handelt sich definitiv um eine VR-Brille für Nutzer, die wissen was sie tun und die sich mit PC und VR gut genug auskennen um sich selbst zu helfen. Sicherlich ist auch der Pimax-Support bemüht aber angesichts der zu erwartenden massenhaften Anfragen auch stark überfordert.
Dennoch, trotz aller Probleme genieße ich jede Minute Pimax-Gaming, wenn alles perfekt läuft ist das Erlebnis einmalig. Und übrigens, das Gehäuse ist immer noch unbeschädigt
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Die Pimax 5K+ ist endlich bei der VR-Legion eingetroffen. Wir begleiten die erste Zeit mit dem HMD in Form eines Tagebuches – viel Spaß!
Liebes Tagebuch,
heute ist es endlich so weit, soeben kam die Pimax 5K+ an. Ich habe natürlich sofort ein ganz privates Unboxing betrieben. Also gut, ich habe die VR-Brille aus der Packung gerissen und verliebt angeschaut. Immerhin konnte ich ein sehr frühes Entwicklermuster der 5K+ letztes Jahr bei MRTV selbst testen und mich hat trotz aller technischer Probleme damit das große Field of View einfach nur umgehauen. SO sollte VR aussehen, nicht wie als wenn man durch eine Taucherbrille schaut. Auch der Screendooreffekt wirkte dank der RGB-Displaymatrix deutlich weniger störend als bei der HTC Vive. Und dann gibt es ja noch dieses Video, wo ich nach einigen Stunden Pimax die Vive Pro auf den Kopf gesetzt bekomme.
Momentan lädt das PiTool in der aktuellen Version mit verblüffend geringer Geschwindigkeit. Bei der Gelegenheit aktualisiere ich am besten auch gleich den Grafiktreiber, man weiß ja nie. Ansonsten sollte alles reibungslos funktionieren, die HTC Vive läuft ja auch und SteamVR ist eingerichtet. Ich schreibe dann später wieder.
Liebes Tagebuch,
ok, ganz so einfach scheint es dann doch nicht zu sein. Das PiTool ist zwar installiert, ich bezweifle aber, dass es wirklich so aussehen soll, wie es gerade aussieht. Also eigentlich sieht es gar nicht aus, offenbar werden alle hellen Bildteile transparent angezeigt, nur dunkle Grafiken sind auf einem schwarzen Hintergrund leicht zu erahnen. Dummerweise scheint man bei Pimax eine Vorliebe für helle Farbgebungen zu haben. Habe stattdessen versucht, schon mal Lighthouse und Controller in SteamVR einzurichten. Klappt nicht. Ich gehe kurz in den Garten und suche mir einen Stock auf den ich beißen kann.
…
Stock gefunden, schmeckt holzig. Jetzt geht es wieder etwas besser. Habe im Garten gegooglet: Die Controller und Lighthouse-Stationen werden gar nicht im SteamVR eingerichtet sondern im PiTool. Dummerweise sehe ich da nichts. Brauche einen größeren Stock, der hier ist durchgenagt.
…
abraxa hatte den rettenden Tipp: Wenn in der Nvidia-Systemsteuerung „FXAA“ aktiviert ist, funktioniert das PiTool nicht sondern wird unbrauchbar transparent dargestellt. Default ist bei Nvidia zwar „FXAA – Aus“, auf meinem PC scheint das aber anders gewesen zu sein. Verwirrend. Aber schön, dass dieses Problem so leicht zu lösen war. Ich habe mir also die letzten Holzreste aus den Zähnen gepult und nach zig Neuinstallationen des PiTools einen ersten Blick auf die Software geworfen. Pimax Disconnected. Lustig. Wo ist mein Stock?
…
Es hat tatsächlich nur eine Stunde gedauert, jetzt wird die Pimax vom Tool erkannt. Was ich gemacht habe? Ich weiß es nicht mehr, ehrlich. Ich habe nur noch die Erinnerung, dass ich mich in einen Biber verwandelt habe, der fröhlich an Ästen nagend USB-Kabel umgesteckt, Displayports getauscht und Linkboxen in verschiedenen Reihenfolgen angeschlossen hat. Jetzt geht es, vielleicht war ja wirklich die Reihenfolge wichtig? Am Ast kauen, USB der Pimax verbinden, Holzreste ausspucken, dann Displayport verbinden, etwas Rinde abnagen und als letztes den Stromstecker leise „Halleluja“ singend verbinden. Ich bin mir aber beim Aufschreiben nicht mehr sicher, wie real diese Biber-Erinnerungen wirklich sind.
…
Ich kann durch die Linsen der Pimax schauen und sehe etwas! Ein erhabenes Gefühl, endlich die virtuelle Realität in maximaler Bildbreite und hoher Auflösung! Hm. Dummerweise steht da aber nur, ich soll den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Blöd nur, wenn es da keine Anweisungen gibt. Lighthouse und Controller haben sich immer noch nicht verbinden lassen.
…
Es geht weiter: Lighthouse ließ sich verbinden, als ich PiTool beendet (nicht nur schließen, im Taskmanager finden sich noch einige Pi-Instanzen, die geschlossen werden wollen), die Lighthouses vom Strom getrennt, dann das PiTool neugestartet und erst am Ende die Boxen wieder mit Strom versorgt habe. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der eigentlich Trick ein anderer war: Ich habe es endlich geschafft, die Katzen aus dem Wohnzimmer zu werden. Die mögen keine Biber und vor allem keine VR.

Liebes Tagebuch,
Jetzt gehen auch die Controller. Im PiTool ließen sie sich zwar pairen, allerdings wurden beide Vive Wands als „linker Controller“ erkannt. Das sah lustig aus: In der VR flackerten dann zwei Controller zwischen linker und rechter Hand hin und her. Ob das Mittagessen verdorben war? Oder war der Stock nicht mehr frisch? Nach einigen Controller- und PiTool-Neustarts war es aber vollbracht: Beide Controller liefen und wurden in der richtigen Hand erkannt und getrackt. Endlich. Dummerweise war genau das der Moment, an dem Steam für eine Stunde offline ging. Frust. Im Garten ist es inzwischen auch dunkel geworden und hier liegen überall Holzschnitze herum. Ich sollte mal im Tagebuch nachlesen ob ich da was von einem Biberüberfall geschrieben habe. An die Installation der Pimax habe ich jedenfalls nur noch verschwommene Erinnerungen.
Liebes Tagebuch,
ich hätte nicht nachlesen sollen. Dafür habe ich tatsächlich mit der jetzt korrekt installierten Pimax spielen können! Leider sitzt die Brille etwas unangenehm, da das Headstrap ganz großer Müll ist. Auch wenn sie noch nicht heruntergefallen ist (und sich erstaunlich leicht anfühlt), bei hektischen Rettungssprüngen in Blade & Sorcery habe ich durchaus Angst.
Apropos Blade & Sorcery: Das Spiel läuft mit der Pimax 5K+, allerdings flackern einige Objekte am Bildrand – also da, wo der Entwickler wohl nie damit gerechnet hätte, dass jemals ein VR-Gamer hinschauen kann. Ärgerlicher ist da schon die mangelhafte Performance trotz RTX 2080: Selbst mit Brainwarp und im mittleren FOV („Normal“) gingen die FPS auf teilweise unter 30 hinunter. Ohne Brainwarp wars noch übler. Und das, obwohl der Performancefresser „Parallel Reprojection“ nicht aktiviert war.
Bei einer späteren Runde mit auf 0,75 heruntergestelltem Renderscale im PiTool und Fixed Foveated Rendering auf „aggressive“ lief es dann deutlich besser, Framedrops gab es aber weiterhin. Und irgendwie wirken die Gegner ungewohnt groß. Nicht übermäßig, nur gerade so viel, dass es auffällt. Aber das FoV ist einmalig und SDE stört mich auch nur noch wenn ich bewusst in den Himmel schaue und drauf achte.
…
Ich habe noch ein paar Spiele durchprobiert – Vox Machinae sieht umwerfend aus, The Forest VR auch allerdings mit zu hoher Helligkeit. Da muss ich beim nächsten mal schauen, im PiTool den Brightness-Regler auszuprobieren. Viele Einstellungen übernimmt das Tool übrigens ohne Neustart der VR-Brille oder von SteamVR, das war letztes Jahr noch anders. An der Benutzerfreundlichkeit und auch am logischen Aufbau der Optionen sollte Pimax aber noch arbeiten. Und dieser FXAA-Bug nervt.
In den nächsten Tagen werde ich einfach mal meine gesamte Spielesammlung mit der Pimax 5K+ ausprobieren. Und da sich Spiele auch direkt im PiTool starten lassen (Oculus-Titel benötigen nicht einmal ReVive!) arbeite ich erst einmal die dort angezeigten Spiele von oben nach unten ab. Lustigerweise bedeutet das für morgen: Robo Recall. Schön! Das habe ich ewig nicht mehr gespielt und hübsch sieht es auch noch aus.
Brainwarp ist beeindruckend. Dank der RTX-Karte lässt sich auch Fixed Foveated Rendering aktivieren, was Leistung durch eine geringere Renderqualität in den Bild-Außenbereichen einspart. Funktioniert klasse, muss da unbedingt genauere Benchmarks zum Vergleichen machen. Bei der aggro-Einstellung sind aber dann doch ein paar Unterschiede im Bild sichtbar, die gemäßigteren Einstellungen sind sinnvoller. In Death hat zudem sehr seltsam auf Einstellungen am Renderscale im eigenen Grafikmenü reagiert: Mit jedem Schritt nach oben wirkte das Bild massiv unschärfer. Ließ sich aber resetten.
Für VR-Einsteiger ist Pimax aber im aktuellen Zustand noch nicht geeignet. Mag sein, dass die Hardware bei einigen auf Anhieb läuft, üblich scheint das aber nicht zu sein. Zu wenig für den Massenmarkt. Hier muss Pimax stark nachbessern, auch wenn sich seit meinem letzten Test schon sehr viel getan hat. Das hilft nur Käufern heute nicht weiter. Eine etwas sinnvollere Anleitung, am besten mit einer kleinen Troubleshooting-Tabelle, wäre ebenfalls wünschenswert. Es finden sich im Netz nicht mal zu allen Fehlercodes im PiTool brauchbare Erklärungen und oft gibt es Hilfe nur von Anwendern im Forum des Herstellers. Pimax könnte sich mit einer brauchbaren FAQ viele Supportanfragen sparen.
So, liebes Tagebuch. Der erste Tag mit der Pimax war spannend und teilweise arg frustrierend. Zwischen meinen Zähnen hängt Baumrinde und ich will gar nicht wissen, wie die dahin gekommen ist und auch sonst mache ich mir seit der Installation Sorgen um meine geistige Gesundheit. Aber das wird schon wieder, alles egal, FoV ist zu geil.
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]]>Der Beitrag Blade and Sorcery Beta-Tagebuch #02 mit HTC Vive Wireless (Video) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Wir begleiten die Beta des physikgetriebenen Arena-Kampfspieles Blade and Sorcery mit einem Videotagebuch bei Youtube.
Ihr wollt wissen, was sich in der Entwicklung von Blade and Sorcery tut? Kein Problem, schaut einfach unsere Videoreihe in der wir genau das für euch machen.
Wir schauen uns jede neue Beta-Version des Spieles genau an und zeigen euch die Neuerungen im Video. Und alleine die Kämpfe sind einen Blick wert – Blade and Sorcery hat als Arena-Kampfspiel mit Sandbox-Charakter großes Potential auch als tägliches Workout..
Der Beitrag Blade and Sorcery Beta-Tagebuch #02 mit HTC Vive Wireless (Video) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag VoodooDEs Pimax 8K M1 Tagebuch #1 – FOV, Display, Tracking, Onward erschien zuerst auf VR-Legion.
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In seinem Pimax 8K M1 Tagebuch berichtet Voodoo, was er alles mit der M1 getestet hat. Leider darf er uns nicht von den Ergebnissen berichten, weil diese unter NDA stehen.
Es ist trotzdem sehr interessant mitzubekommen, was Voodoo bereits für Tests durchgeführt hat. Er hat bereits die Hardware selbst unter die Lupe genommen und einige Spiele ausprobiert. Falls ihr noch etwas habt, was Voodoo auf jeden Fall mit der Pimax 8K M1 testen soll, schreib ihm einen Kommentar unter dem Video.
Ansonsten schaut euch einfach sein Video an und erfahrt, was er schon alles mit der 8K M1 angestellt hat.
Der Beitrag VoodooDEs Pimax 8K M1 Tagebuch #1 – FOV, Display, Tracking, Onward erschien zuerst auf VR-Legion.
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