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Der Beitrag HP Reverb G2 Troubleshooting – Tipps und Tricks bei Problemen (Update: AMD BIOS-Update gegen USB-Probleme) erschien zuerst auf VR-Legion.
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Die HP Reverb G2 hatte keinen Traumstart, diverse Probleme mit USB, Performance und Stabilität wurden uns zugetragen und konnten wir selbst erfahren. Wir haben Tipps bei Anfangsschwierigkeiten.
Update 25.04.21:
AMD hat erkannt, dass es auf einigen aktuellen AM4-Mainboards mit B550/X570-Chipsatz zu Problemen mit USB kommen kann. Inzwischen bieten Mainboardhersteller UEFI-Updates mit der aktuellen und fehlerbereinigten AGESA 1.2.0.2 an, die Abhilfe schaffen sollen. Im Speziellen spricht AMD von Audioknacksern, Verbindungsabbrüchen und nicht ertablierten USB-Verbindungen – also unter anderem genau das, was G2-Besitzer mitunter erfahren. Ein Update auf ein UEFI/BIOS mit AGESA 1.2.0.2 würden wir euch daher dringend ans Herz legen – auch wenn es natürlich keine 100% Erfolgsgarantie bedeuten muss.
Windows Update sorgte für Performance-Probleme: Nicht nur G2-User sondern auch viele andere VR- und Flatgamer waren in den letzten Wochen hingegen von einem Fehler in den Windows-Updates KB5000842 und KB5001330 betroffen. Bei Nutzung einer Nvidia-Grafikkarte konnte es nach dem Update zu starken Performanceproblemen kommen – G2-User dürften aufgrund der recht negativen Berichterstattung über diese VR-Brille wohl besonders sensibel darauf reagieren und die Schuld erst einmal bei ihrer VR-Brille gesucht haben. In diesem Falle einmal zu unrecht, Microsoft fixt die Probleme mit einem aktuell ausgerollten Update des Updates. Achtet also auf eure Windows-Updates wenn ihr betroffen seid.
Ursprünglicher Artikel:
Da auch die VR Legion ihr Testmuster der G2 vor einigen Tagen erhalten hat, konnten wir bereits ein paar Erfahrungen mit der neuen WMR-Brille von HP sammeln. Zwar sollte die Inbetriebnahme in den meisten Fällen problemlos vonstatten gehen, solltet ihr aber auf Probleme stoßen, haben wir hoffentlich den passenden Tipp für euch um weiterzukommen. Ein umfangreicher Test folgt in (hoffentlich..) Kürze, wir nehmen uns aber lieber ein wenig mehr Zeit statt einen Schnellschuss rauszuhauen.
Habt ihr sowohl das beiliegende Netzteil als auch USB und Displayport verbunden und das Bild bleibt trotzdem schwarz beziehungsweise die WMR-Software, die bei Windows 10 vorinstalliert ist, meldet keine angeschlossene Hardware, kann das mehrere Ursachen haben. Die meisten hängen allerdings mit USB zusammen.
Als erstes solltet ihr testen, ob das Anschlusskabel auch tatsächlich fest in seinem Anschluss in der VR-Brille sitzt. Auch bei flackerndem oder ausfallendem Bild lohnt ein Blick auf den Anschluss im Headset, mitunter sitzt das Kabel nicht fest genug in seinem Stecker.
Kommt ihr trotzdem nicht weiter: Probiert verschiedene USB-Anschlüsse aus. Eines unser für den Test genutzten Notebooks erkannte die G2 an seinem USB-C-Port gar nicht, mit dem beiliegenden Adapter auf USB A funktionierte die Brille dann aber anstandslos. Wir tippen: Der Port liefert nicht genug Energie.

AMD X570 Probleme: Auch Mainboards mit AMD X570 Chipsatz bereiten offenbar mehreren Usern Probleme. Auch hier kann es nicht schaden, verschiedene USB-Ports durchzuprobieren, es scheint aber X570-spezifisch auch Ärger mit dem UEFI beziehungsweise den Energiesparoptionen zu geben. Probiert im Zweifel ein UEFI-Update auf eine aktuellere Version aus oder deaktiviert im UEFI den C1-Stromsparmodus. Hilft auch das nicht und ihr bekommt die Fehlermeldung 7-14 in der WMR-Umgebung, kann ein aktiver USB-Verteiler Abhilfe schaffen. Ein solcher macht nicht nur aus einem USB-Port vier oder mehr solcher Anschlüsse, aktiv bedeutet auch, dass ein eigenes Netzteil zur Stromversorgung beiliegt. Gute Erfahrungen kommen aus der Community mit dem Vivanco 36663, einem aktiven Hub mit vier Ports und beiliegendem Netzteil mit 5 Volt und 2 Ampere. Der Hub kostet bei Mediamarkt oder Amazon etwa 24 Euro und hat bei mehreren Mitgliedern der Legions-Community zum Erfolg geführt. -> Vivanco USB Hub 36663 bei Amazon kaufen
Ebenfalls eine Lösung kann der Einbau einer USB 3.0 Erweiterungskarte sein – das umgeht zudem den oft in der CPU integrierten USB-Controller und bringt mit eigenen Treibern neue Chancen. In der Community funktionierten Karten mit NEC-Chip (u.A. bei Repu) aber auch die schon bei Problemen mit Oculus-Brillen beliebten Inateck-Karten. -> Inateck USB 3.0 Erweiterungskarte bei Amazon.
PCIe 4.0 problematisch: Wie bei Reddit zu lesen ist, bereitet offenbar auch das bisher nur bei AMD aktive PCIe 4.0 Probleme. Im UEFI/BIOS lässt sich oft auf PCIe 3.0 herunterschalten, was offenbar oft dafür sorgt, dass die G2 doch erkannt wird. PCIe 4.0 bieten bislang nur Boards mit AMD B550 und X570. Beachtet aber: Es kann auch immer eine Mischung aus mehreren Problemen dafür sorgen, dass die G2 nicht funktioniert. Mangelhafte USB-Stromversorgung UND ein PCIe 4.0-Problem können auch gemeinsam auftreten, gebt also nicht zu schnell auf bei der Fehlerbehebung.
Schräg: Funktioniert die G2 zwar, das VR-Bild wird aber nicht entsprechend der Kopfhaltung sondern um einige Grad seitlich geneigt angezeigt, kann das mit einem fehlenden Windows-Update zusammenhängen. Dieses wird unter Umständen nicht automatisch installiert sondern muss in der Updateverwaltung von Windows 10 manuell angestoßen werden. Es klingt schräg aber tatsächlich ist das Bild nach der Installation und einem Neustart so wie es sein soll.
Sollte sich die WMR-Software weigern, den nötigen Download zusätzlicher Dateien abzuschließen, kann das auch auf ein fehlendes Windows-Update hinweise. Gönnt eurem Rechner also auch in diesem Fall eine Updaterunde.

Leider ist das Inside-Out-Tracking von Windows Mixed Reality noch immer nicht so fehlerfrei wie beispielsweise das von Oculus. Da HP (beziehungsweise Microsoft) mit einem optischen Tracking auf Basis leuchtender LEDs in den Controllern und Umgebungsmarkern arbeitet, ist ein sauberer Betrieb stärker von der Umgebungsbeleuchtung abhängig als bei Oculus.
Direktes Licht stört das Tracking mitunter recht stark, was sich in fehlerhaftem Tracking und „schwimmenden“ Controllern äußern kann. Versucht testweise die Hauptbeleuchtung des Raumes auszuschalten – ein wenig Licht braucht ihr aber trotzdem, in dunklen Räumen findet sich das Tracking auch nicht zurecht. Auch helles Tageslicht, das durch ein Fenster strahlt, kann das Tracking verunsichern, ebenso spiegelnde Oberflächen.
Außerdem benötigt das Tracking ein wenig Abwechslung im Raum um sich zurechtzufinden. Wer in einem Studio mit Greenscreens spielen will, sollte diese abhängen oder mit Markern versehen, damit das Tracking genug Standortunterschiede ausmachen kann. In den meisten normal eingerichteten Räumen gibt es aber wenig Probleme. Die Beleuchtung des Raumes ist aber durchaus relevant, wir haben die besten Erfahrungen in halbdunklen Räumen mit indirektem Licht gemacht.
Wichtig ist es auch, genug Strom in den genutzten Batterien/Akkus zu haben. Akkus mit 1.3 Volt sind nicht empfehlenswert, die 1,5 Volt herkömmlicher AA-Batterien sollten es schon sein – hierfür benötigt ihr also spezielle Akkus und auch dazu passende Ladegeräte. Ratsam ist diese Investition aber trotzdem, da die Controller der G2 sehr stromhungrig sind und bei regelmäßiger Nutzung teils mehrmals die Woche neue Energielieferanten benötigen. -> Akkus mit 1,5 Volt und passendes Ladegerät bei Amazon.

Solltet ihr feststellen, dass SteamVR-Games nicht so scharf aussehen, wie sich angesichts der hohen Auflösung sein sollten: Schaut, ob die Auflösungseinstellungen in Steam hoch genug eingestellt sind. Hier kann es sein, dass nur 50 oder 80% der möglichen Auflösung angesprochen werden, stellt den Regler daher auf 100% und ihr werdet ein deutlich besseres Bild sehen. Anders herum: Wenn eure Grafikkarte nicht schnell genug ist (deutlich unter einer GTX 1080 / RTX 2070 solltet ihr nicht liegen) kann ein herabsetzen der Auflösung natürlich für einen Leistungsboost sorgen, allerdings bewusst zulasten der Bildqualität.
Es kommt oft vor, dass die Steam-Umgebung sehr langsam und ruckelig läuft und von dort gestartete Spiele Probleme bereiten. Hier kann es helfen, die Spiele direkt über die Desktopoberfläche zu starten ohne zuvor ins SteamVR Home zu gehen. Schuld ist unter Umständen der Nvidia Treiber 460.89: Zu diesem schreibt Nvidia selbst, dass er Ruckeln und Verzögerungen beim Starten von SteamVR-Spielen verursacht. Auch der nachgeschobene Hotfix-Treiber behebt das Problem nicht. Schuld ist in diesem Fall also nicht HP. Abhilfe würde ein älterer Treiber schaffen – wäre nur ärgerlich wenn ihr nebenbei noch in Flat Cyberpunk 2077 zocken wollt, das rennt mit dem neueren Treiber deutlich schneller.
Noch keine Lösung haben wir für den Fall, dass die G2 kein Bild anzeigt, wenn ihr eine AMD Radeon RX 5×00 oder eine der neuen RX 6xx0-Karten einsetzt. Ein Update auf den aktuellsten Treiber soll das Problem beheben.
Wirft die WMR-Oberfläche nur die Fehlermeldung 8-4 aus weist das auf ein Problem mit der eingestellten Desktop-Auflösung oder der Refreshrate hin (oder auf ein nicht korrekt eingestecktes oder mangelhaftes Displayportkabel). Wird eine andere als die native Auflösung des Desktops genutzt (beispielsweise durch Oversampling im Control Panel um HDMI-Fernseher/Monitore ohne abgeschnittene Displayränder darzustellen) oder eine „krumme“ Wiederholrate genutzt, weigert sich die HP Reverb G2 zu starten. Stell daher diese Einstellungen zurück auf Standard (beispielsweise 1920×1080 Pixel mit 60 Hz) und es sollte funktionieren. Einen aktuellen Grafiktreiber vorausgesetzt.
MRTV verrät ebenfalls einige Tipps für die G2
Einige Nutzer beklagen einen sehr schmalen Sweetspot innerhalb dessen das Bild scharf dargestellt wird. Hier ist offenbar HPs Gesichtspolster zusammen mit den Linsen verantwortlich: Versucht die G2 ein wenig nach unten zu verschieben, nicht immer ist die intuitiv richtige Position auf dem Kopf auch die beste. Etwas tiefer und ein wenig angewinkelt wächst der Schärfebereich teils kräftig. Ein anderes Gesichtspolster (einige Communitymitglieder drucken dafür Halterungen) kann hier viel bewirken, mitunter reicht es aber die Haltestraps neu einzustellen. Wie MRTV berichtet, ist auch das Gesichtspolster der Samsung Odyssey+ sehr praktisch für einen besseren Bildeindruck – es lässt euch näher an die Linsen und verbessert so das FoV, mitunter wird so auch der Schärfebereich verbessert. Achtung: Andere Gesichtspolster können dazu führen, dass der Sweetspot schlecht wird und das FoV so groß, dass die Ränder der Displays sichtbar werden. Sorgt in diesem Fall für etwas mehr Abstand zu den Linsen.
Wenn ihr keinen Displayport direkt nutzten könnt, beispielsweise weil ihr ein Notebook nutzt, das nur über HDMI und USB-C mit Displayfunktion verfügt, müsst ihr besagten USB-C auf Displayport adaptieren. Achtet hier bitte darauf, einen Adapter für Displayport 1.3 (oder 1.4) zu nutzen. Das Vorserienmodell der G2 funktionierte noch mit DP 1.2, das Serienmodell nicht mehr! -> USB-C auf Displayport 1.4 bei Amazon
Auch wenn es eine undankbare Aufgabe ist – wir hören öfter, dass eine Windows-Neuinstallation ebenfalls dafür sorgen kann, dass die G2 wie durch Zauberhand funktioniert. Niemand installiert ein gut eingerichtetes Windows neu aber je länger das Betriebssystem schon läuft, desto höher ist die Chance auf sonst unbemerkte Probleme „unter der Haube“.
Solltet ihr selbst Fehlermeldungen oder Probleme bemerken, die wir nicht genannt haben: Schreibt sie uns, gerne auch direkt in die Kommentare. Wir versuchen es nachzuvollziehen wenn möglich. Habt ihr bereits eine Lösung: Schreibt ebenfalls, wir aktualisieren den Artikel gerne um weitere Hilfestellungen – schließlich sollte die VR-Szene auch weiterhin zusammenhalten. Danke übrigens nicht nur an euch, die ihr hier fleißig kommentiert und auch bei Problemlösungen mithelft sondern auch an den deutschen Preorder-Partner Bestware. Dort landen gerade viele Beschwerden über die Probleme der G2 – nachvollziehbar, da sie im Zweifel euer Ansprechpartner als Verkäufer der Preorder sind. An den Problemen ist Bestware allerdings nicht schuld – wir stehen sogar in gutem Kontakt und tauschen uns über Probleme aus. Glaubt uns, Bestware ist ebenfalls sehr interessiert daran, die Probleme zu lösen soweit möglich, Agressionen sind hier fehl am Platze. Wenn ihr euch Luft machen wollt, dann adressiert HP direkt.
Der Beitrag HP Reverb G2 Troubleshooting – Tipps und Tricks bei Problemen (Update: AMD BIOS-Update gegen USB-Probleme) erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag Das legionäre Pimax-Tagebuch – Tag 1: Anschluss, Verzweiflung, Beißholz erschien zuerst auf VR-Legion.
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Die Pimax 5K+ ist endlich bei der VR-Legion eingetroffen. Wir begleiten die erste Zeit mit dem HMD in Form eines Tagebuches – viel Spaß!
Liebes Tagebuch,
heute ist es endlich so weit, soeben kam die Pimax 5K+ an. Ich habe natürlich sofort ein ganz privates Unboxing betrieben. Also gut, ich habe die VR-Brille aus der Packung gerissen und verliebt angeschaut. Immerhin konnte ich ein sehr frühes Entwicklermuster der 5K+ letztes Jahr bei MRTV selbst testen und mich hat trotz aller technischer Probleme damit das große Field of View einfach nur umgehauen. SO sollte VR aussehen, nicht wie als wenn man durch eine Taucherbrille schaut. Auch der Screendooreffekt wirkte dank der RGB-Displaymatrix deutlich weniger störend als bei der HTC Vive. Und dann gibt es ja noch dieses Video, wo ich nach einigen Stunden Pimax die Vive Pro auf den Kopf gesetzt bekomme.
Momentan lädt das PiTool in der aktuellen Version mit verblüffend geringer Geschwindigkeit. Bei der Gelegenheit aktualisiere ich am besten auch gleich den Grafiktreiber, man weiß ja nie. Ansonsten sollte alles reibungslos funktionieren, die HTC Vive läuft ja auch und SteamVR ist eingerichtet. Ich schreibe dann später wieder.
Liebes Tagebuch,
ok, ganz so einfach scheint es dann doch nicht zu sein. Das PiTool ist zwar installiert, ich bezweifle aber, dass es wirklich so aussehen soll, wie es gerade aussieht. Also eigentlich sieht es gar nicht aus, offenbar werden alle hellen Bildteile transparent angezeigt, nur dunkle Grafiken sind auf einem schwarzen Hintergrund leicht zu erahnen. Dummerweise scheint man bei Pimax eine Vorliebe für helle Farbgebungen zu haben. Habe stattdessen versucht, schon mal Lighthouse und Controller in SteamVR einzurichten. Klappt nicht. Ich gehe kurz in den Garten und suche mir einen Stock auf den ich beißen kann.
…
Stock gefunden, schmeckt holzig. Jetzt geht es wieder etwas besser. Habe im Garten gegooglet: Die Controller und Lighthouse-Stationen werden gar nicht im SteamVR eingerichtet sondern im PiTool. Dummerweise sehe ich da nichts. Brauche einen größeren Stock, der hier ist durchgenagt.
…
abraxa hatte den rettenden Tipp: Wenn in der Nvidia-Systemsteuerung „FXAA“ aktiviert ist, funktioniert das PiTool nicht sondern wird unbrauchbar transparent dargestellt. Default ist bei Nvidia zwar „FXAA – Aus“, auf meinem PC scheint das aber anders gewesen zu sein. Verwirrend. Aber schön, dass dieses Problem so leicht zu lösen war. Ich habe mir also die letzten Holzreste aus den Zähnen gepult und nach zig Neuinstallationen des PiTools einen ersten Blick auf die Software geworfen. Pimax Disconnected. Lustig. Wo ist mein Stock?
…
Es hat tatsächlich nur eine Stunde gedauert, jetzt wird die Pimax vom Tool erkannt. Was ich gemacht habe? Ich weiß es nicht mehr, ehrlich. Ich habe nur noch die Erinnerung, dass ich mich in einen Biber verwandelt habe, der fröhlich an Ästen nagend USB-Kabel umgesteckt, Displayports getauscht und Linkboxen in verschiedenen Reihenfolgen angeschlossen hat. Jetzt geht es, vielleicht war ja wirklich die Reihenfolge wichtig? Am Ast kauen, USB der Pimax verbinden, Holzreste ausspucken, dann Displayport verbinden, etwas Rinde abnagen und als letztes den Stromstecker leise „Halleluja“ singend verbinden. Ich bin mir aber beim Aufschreiben nicht mehr sicher, wie real diese Biber-Erinnerungen wirklich sind.
…
Ich kann durch die Linsen der Pimax schauen und sehe etwas! Ein erhabenes Gefühl, endlich die virtuelle Realität in maximaler Bildbreite und hoher Auflösung! Hm. Dummerweise steht da aber nur, ich soll den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Blöd nur, wenn es da keine Anweisungen gibt. Lighthouse und Controller haben sich immer noch nicht verbinden lassen.
…
Es geht weiter: Lighthouse ließ sich verbinden, als ich PiTool beendet (nicht nur schließen, im Taskmanager finden sich noch einige Pi-Instanzen, die geschlossen werden wollen), die Lighthouses vom Strom getrennt, dann das PiTool neugestartet und erst am Ende die Boxen wieder mit Strom versorgt habe. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der eigentlich Trick ein anderer war: Ich habe es endlich geschafft, die Katzen aus dem Wohnzimmer zu werden. Die mögen keine Biber und vor allem keine VR.

Liebes Tagebuch,
Jetzt gehen auch die Controller. Im PiTool ließen sie sich zwar pairen, allerdings wurden beide Vive Wands als „linker Controller“ erkannt. Das sah lustig aus: In der VR flackerten dann zwei Controller zwischen linker und rechter Hand hin und her. Ob das Mittagessen verdorben war? Oder war der Stock nicht mehr frisch? Nach einigen Controller- und PiTool-Neustarts war es aber vollbracht: Beide Controller liefen und wurden in der richtigen Hand erkannt und getrackt. Endlich. Dummerweise war genau das der Moment, an dem Steam für eine Stunde offline ging. Frust. Im Garten ist es inzwischen auch dunkel geworden und hier liegen überall Holzschnitze herum. Ich sollte mal im Tagebuch nachlesen ob ich da was von einem Biberüberfall geschrieben habe. An die Installation der Pimax habe ich jedenfalls nur noch verschwommene Erinnerungen.
Liebes Tagebuch,
ich hätte nicht nachlesen sollen. Dafür habe ich tatsächlich mit der jetzt korrekt installierten Pimax spielen können! Leider sitzt die Brille etwas unangenehm, da das Headstrap ganz großer Müll ist. Auch wenn sie noch nicht heruntergefallen ist (und sich erstaunlich leicht anfühlt), bei hektischen Rettungssprüngen in Blade & Sorcery habe ich durchaus Angst.
Apropos Blade & Sorcery: Das Spiel läuft mit der Pimax 5K+, allerdings flackern einige Objekte am Bildrand – also da, wo der Entwickler wohl nie damit gerechnet hätte, dass jemals ein VR-Gamer hinschauen kann. Ärgerlicher ist da schon die mangelhafte Performance trotz RTX 2080: Selbst mit Brainwarp und im mittleren FOV („Normal“) gingen die FPS auf teilweise unter 30 hinunter. Ohne Brainwarp wars noch übler. Und das, obwohl der Performancefresser „Parallel Reprojection“ nicht aktiviert war.
Bei einer späteren Runde mit auf 0,75 heruntergestelltem Renderscale im PiTool und Fixed Foveated Rendering auf „aggressive“ lief es dann deutlich besser, Framedrops gab es aber weiterhin. Und irgendwie wirken die Gegner ungewohnt groß. Nicht übermäßig, nur gerade so viel, dass es auffällt. Aber das FoV ist einmalig und SDE stört mich auch nur noch wenn ich bewusst in den Himmel schaue und drauf achte.
…
Ich habe noch ein paar Spiele durchprobiert – Vox Machinae sieht umwerfend aus, The Forest VR auch allerdings mit zu hoher Helligkeit. Da muss ich beim nächsten mal schauen, im PiTool den Brightness-Regler auszuprobieren. Viele Einstellungen übernimmt das Tool übrigens ohne Neustart der VR-Brille oder von SteamVR, das war letztes Jahr noch anders. An der Benutzerfreundlichkeit und auch am logischen Aufbau der Optionen sollte Pimax aber noch arbeiten. Und dieser FXAA-Bug nervt.
In den nächsten Tagen werde ich einfach mal meine gesamte Spielesammlung mit der Pimax 5K+ ausprobieren. Und da sich Spiele auch direkt im PiTool starten lassen (Oculus-Titel benötigen nicht einmal ReVive!) arbeite ich erst einmal die dort angezeigten Spiele von oben nach unten ab. Lustigerweise bedeutet das für morgen: Robo Recall. Schön! Das habe ich ewig nicht mehr gespielt und hübsch sieht es auch noch aus.
Brainwarp ist beeindruckend. Dank der RTX-Karte lässt sich auch Fixed Foveated Rendering aktivieren, was Leistung durch eine geringere Renderqualität in den Bild-Außenbereichen einspart. Funktioniert klasse, muss da unbedingt genauere Benchmarks zum Vergleichen machen. Bei der aggro-Einstellung sind aber dann doch ein paar Unterschiede im Bild sichtbar, die gemäßigteren Einstellungen sind sinnvoller. In Death hat zudem sehr seltsam auf Einstellungen am Renderscale im eigenen Grafikmenü reagiert: Mit jedem Schritt nach oben wirkte das Bild massiv unschärfer. Ließ sich aber resetten.
Für VR-Einsteiger ist Pimax aber im aktuellen Zustand noch nicht geeignet. Mag sein, dass die Hardware bei einigen auf Anhieb läuft, üblich scheint das aber nicht zu sein. Zu wenig für den Massenmarkt. Hier muss Pimax stark nachbessern, auch wenn sich seit meinem letzten Test schon sehr viel getan hat. Das hilft nur Käufern heute nicht weiter. Eine etwas sinnvollere Anleitung, am besten mit einer kleinen Troubleshooting-Tabelle, wäre ebenfalls wünschenswert. Es finden sich im Netz nicht mal zu allen Fehlercodes im PiTool brauchbare Erklärungen und oft gibt es Hilfe nur von Anwendern im Forum des Herstellers. Pimax könnte sich mit einer brauchbaren FAQ viele Supportanfragen sparen.
So, liebes Tagebuch. Der erste Tag mit der Pimax war spannend und teilweise arg frustrierend. Zwischen meinen Zähnen hängt Baumrinde und ich will gar nicht wissen, wie die dahin gekommen ist und auch sonst mache ich mir seit der Installation Sorgen um meine geistige Gesundheit. Aber das wird schon wieder, alles egal, FoV ist zu geil.
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Der Beitrag Das legionäre Pimax-Tagebuch – Tag 1: Anschluss, Verzweiflung, Beißholz erschien zuerst auf VR-Legion.
]]>Der Beitrag Mo fun VR – Firewall Zero Hour Patch – Problemlösung erschien zuerst auf VR-Legion.
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Der neue Patch 1.05 für Firewall Zero Hour macht bei einigen Probleme. Hier ist die Lösung.
Bei einigen Startet das Spiel nicht mehr, nachdem man den neuen Patch eingespielt hat. Affenpresser und Lara haben die Lösung für dieses Problem gefunden.
Für die, die des englischen nicht so mächtig sind hier die kurze Version:
Das sollte helfen, um Firewall wieder starten könnten.
Danke an Lara und Affenpresser, ihr seid super!
Der Beitrag Mo fun VR – Firewall Zero Hour Patch – Problemlösung erschien zuerst auf VR-Legion.
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