Pico Neo 4 – Alle Infos und Hands-On Bericht!

Heute wurde das neuste Headset von Pico vorgestellt. Die Pico Neo 4 und wir haben alle Infos und den ersten Hands-On Bericht für euch.

Heute ist ein großer Tag für VR. Pico hat grade eben die Pico Neo 4 vorgestellt und bringt somit endlich ein erschwingliches Headset für die breite Masse auf den Markt. Ich werde euch in dem heutigen Artikel nochmals über alle Spezifikationen und Besonderheiten des Headsets informieren und das ist noch nicht alles. Im Anschluss bekommt ihr noch einen kleinen Hands-On Bericht von mir, denn ich durfte die Pico Neo 4 bereits in einer kurzen Demo für euch antesten. Wenn ihr auch wissen wollt, welche Besonderheiten die Pico Neo 4 mit sich bringt und warum ich mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekomme, dann lasst eure Augen über unseren Artikel tanzen. Ich freue mich schon auf das bald erscheinende Headset. Und los geht’s.

Ich durfte die Pico Neo 4 schon in echt betrachten.

Pico Neo 4 Specs – Das Allround-Talent!

Pico Neo 4 Spezifikationen:

  • XR2 Prozessor
  • 2160 x 2160 pro Auge
  • 105 Grad FOV (vertikal)
  • LED-Display mit einer Pixeldichte von 1200 PPI und bis zu 90 Hz Refreshrate
  • Pancake-Linsentechnik für ein leichteres und schmaleres HMD
  • Stufenlose IPD-Einstellung
  • 16-MP-RGB-Kamera für die Passtrough Funktion
  • Handtracking support
  • Wireless PC VR Verbindung
  • Kein Eye- oder Facetracking
  •  5300 mAh Batterie für ca. 2-3 Stunden Spielspaß
  • Qualcomm Quick Charge QC 3.0 für schnelles Laden
  • Gewicht: 295 Gramm
  • Preis: 429 Euro (128GB) 499 Euro (256GB)
  • Preorder startet Anfang Oktober (Ende September für Neo 3 Link Besitzer)
  • EU-Launchdate am 18.10.2022

Kommen wir zunächst zu den inneren Werten. Das Headset bietet mit dem XR2 Prozessor und dem hochauflösenden LED-Display ein super Rundumpaket für VR-Neulinge und Spieler, die von ihren alten Headsets upgraden möchten. Die hohe Pixeldichte ist wirklich ein Augenschmaus und die Zeiten von sichtbaren Screen-Door-Effect sind mit der hohen Pixeldichte von 1200 PPI nun komplett vorbei. Auch die stufenlose IPD-Einstellung wirkt sich positiv auf das Spielgefühl aus. Durch das stufenlose Einstellen bekommen Spieler ein klares Bild und mögliche Augenschmerzen werden dadurch auch vermieden. Mit der recht großen Akkuladung des Headsets bekommt ihr rund 2-3 Stunden Spielzeit raus und könnt durch die Quick Charge Funktion das Headset auch recht schnell wieder mit neuem Saft versorgen. Kommen wir aber jetzt zu den Highlights.

Das Headset zeigt eine sehr schlanke Linie und ist leicht wie nie.

Die wichtigsten Spezifikationen für mich sind das Gewicht und der Preis. Das Headset hat durch die Pancakelinsen-Schlankheitskur ordentlich abgespeckt und kommt nur noch mit knapp 295 Gramm daher. Dadurch liegt das Headset nun fast schwerelos auf dem Kopf und hat nicht mehr diese Gewichtsverlagerung im Vorderbereich. Und das alles bekommt ihr für einen Preis von nur 429 Euro für die 128 GB Variante und 499 Euro für das Headset mit 256 GB Speicherplatz. Für mich eines der besten Preis-Leistungsverhältnisse, was ich je bei einem VR-Headset gesehen habe.

Durch den Kopfriemen liegt das Headset fast schwerelos auf eurem Kopf.

Für mich ist die Pico Neo 4 wirklich ein gelungenes Gesamtpaket und ich selber habe sie schon auf meiner Wunschliste. In dem Preissegment von 429 Euro – 499 Euro gibt es einfach bisher kein Headset, was mit ihr mithalten kann. Der stabile und komfortable Kopfriemen des Headsets, die Pancakelinsen und das geringe Gewicht zeigen uns schon einen Ausblick auf die Zukunft und zeigten mir deutlich, wie weit andere Headsets/Hersteller in dem Bereich erst noch aufholen müssen. Nur VR-Enthusiasten, die das größte FOV und die höchste Auflösung haben wollen, bleiben auf der Strecke. Dafür gibt es ja noch andere Hersteller, wie Pimax oder Varjo. Doch für alle andern VR-Spieler ist die Pico Neo 4 auf jeden Fall einen Blick wert.

Das beste VR-Headset für VR-Neulinge

Bisher konnte ja noch die Quest 2 den Thron als „Bestes VR-Headset für Neulinge und Einsteiger“ für sich behaupten. Das ist aber heute vorbei. Die Pico Neo 4 holt sich mit Leichtigkeit die Krone, wenn es um ein günstiges Headset für den Einsteigerbereich geht. Vor allem für Leute, die bisher keinen Kontakt mit der virtuellen Realität hatten, ist Komfort, leichter Zugang und der Preis die wichtigsten Eckpunkte und die Pico Neo 4 überzeugt dort mit Bravour. Auch für PC VR Spieler kann sich das Headset als einen günstigen Einstiegspunkt oder als Upgrade lohnen, da das Headset kabelloses PC-VR unterstützt. In meinen Augen ein gelungenes Gesamtpaket, welches viele Spieler glücklich machen wird.

Durch die neuen Ringe ist Trackingausfall beim Zielen endlich ein Ding der Vergangenheit.

Hands-On Bericht: Ich bin vollends begeistert.

Hier kommt nun das kleine Sahnehäubchen. Ich durfte vorab die Pico Neo 4 schon kurz antesten und kann mit euch meine ersten Erahrungen teilen. Das Headset ist mit seinem geringen Gewicht wirklich angenehm zu tragen und die Zeiten für Nackenschmerzen nach langen Gamingsessions sind damit endlich vorbei. Auch die Controller liegen angenehm in der Hand und durch das gewohnte Button-Layout hatte ich keinerlei Umgewöhnungsprobleme. Die neue Trackingringplatzierung reduziert auch die Controller-Überlappung beim Zielen von Zweihandwaffen sehr gut und ich hatte beim Nachladen auch nicht mehr das Problem, die Controller aneinanderzuschlagen. Kommen wir nun zu den Linsen und dem Display. Ich war da sehr positiv überrascht. Im Bereich von FOV, Klarheit und vor allem Godrays kann sich die Pico Neo 4 durchaus sehen lassen. Dies musste ich bei gewissen Konkurrenzprodukten öfter mal als Nachteil anmerken, doch war bei der kurzen Demo mit der Pico Neo 4 kein Problem. Ich hatte eine tolle Zeit mit der Pico Neo 4 und für mich wird sie ein gutes Upgrade von meiner Quest 2 werden. Falls ihr Fragen habt oder eure Gedanken zur Pico Neo 4 teilen wollt, lasst gerne einen Kommentar da.

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