Varjo Aero – High End VR-Brille für den Konsumermarkt vorgestellt

Varjo hat unter dem Slogan „Varjo for all“ heute ein neues High End VR-Headset der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der finnische Hardwarehersteller „Varjo“ ist manchen von euch schon bekannt. Sie haben bisher High-End VR-Headsets für Business Kunden hergestellt, die diverse Funktionen und Bauteile haben, die normale Konsumer Brillen arm aussehen lassen. Darunter Eye-Tracking, Auto-IPD Einstellung, Asphärische Linsen und Foveated Rendering. Diese Brillen sich aber bisher nur für die Industrie gefertigt worden. Nun hat Varjo aber den Prosumer-Markt ins Auge gefasst. Mit der Varjo Aero wollen sie die bisher fehlende High-End VR-Brille für den Enthusiastenmarkt auf den Markt bringen. Wir werden euch heute alle bisher bekannten Informationen und Daten geben, die ihr für eine eventuelle Kaufentscheidung benötigt. Fangen wir an.

Technische Daten der Varjo Aero

  • Zwei Mini-LED-Displays mit 150 nits Helligkeit
  • 2880 x 2720 Auflösung per Auge
  • Deckt 99% sRGB und 95% DCI-P3 ab
  • 90Hz Refreshrate
  • 115° Field of view (Horizontal)
  • Kristallklare, asphärische Linsen
  • Automatische IPD-Einstellung
  • Eye-Tracking mit 200 Hz, für fehlerfreies Tracking
  • Gewicht: 487g + Kopfband 230g = 717g
  • 3,5 mm Audiobuchse als Audiolösung + In-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon in der Box
  • Wird über Steam VR Lighouse Boxen getrackt und nutzt Vive Wands oder Index Controller
  • Preis:  2.369 Euro (nur für die Brille ohne Lighthouse Boxen oder Controller)
Durch die neuen Linsen ist Glare fast Vergangenheit geworden

Die Zukunft schon heute

Kaum einer hätte mit so einer High-End Brille für den Konsumerbereich rechnen können. Die Varjo Aero kommt mit gestochen scharfen Mini-LED-Displays und allerlei technischen Schnickschnack daher. Wie aus dem Nichts hat Varjo nun den König der Konsumer VR-Brillen zum Kauf freigegeben. Doch kommt diese High End Brille auch mit einem High End Preis daher. Schlappe 2.369 Euro wird die Varjo Aero kosten. Als deutscher Vertriebspartner wird wie schon bei der HP Reverb G2 Bestware den Vertrieb übernehmen. Dort könnt ihr die Brille ab sofort vorbestellen. Die Lieferzeit wird mit „ab Januar 2022“ angegeben. Falls ihr euch die Brille vorbestellen wollt, könnt ihr das über den unten stehen Link machen

Vorbestellung der Varjo Aero über Bestware (Lieferung ab Januar 2022)

Durch die Linse: Varjo Aero (links) und HP Reverb (rechts)

Wunderbarer Augenschmaus mit Hardwarehunger und Zusatzkosten

Leider braucht ihr neben einer gut gefüllten Brieftasche auch einen High-End Rechner um das Grafikmonster betreiben zu können. Eine 3070 ist hier laut Varjo schon Pflicht. Tester bestätigen aber schon, dass ihr locker eine 3080 haben solltet, um die Brille wirklich auskosten zu können. Auch werden hier AMD-Karten Besitzer in die Röhre schauen. Die Varjo Aero ist bisher leider nur mit Nvidia Grafikkarten kompatibel. Zudem können noch andere Kosten auf euch zukommen. Die Brille wird über das Lighthouse-System von SteamVR getrackt. Das heißt, ihr benötigt noch zwei Lighthouse Boxen und dazugehörige Controller. Bei einer Bestellung der Varjo Aero bekommt ihr nur die VR Brille geliefert. Trotzdem könnte sie ein High-End Upgrade für alle Valve Index Besitzer darstellen. Durchaus eine Traumbrille für VR-Enthusiasten, doch wenn ihr nicht grade wie Dagobert Duck in Geld schwimmt, solltet ihr euch noch einige Testberichte oder Videos anschauen und abwägen, ob die Brille zu euch passt.

Durch die Linse: Varjo Aero (links) und Valve Index (rechts)

Erste Eindrücke von MRTV

Da MRTV als einer der ersten deutschsprachigen Youtuber schon eine Varjo Aero besitzt, verlinke ich euch direkt hier drunter sein Kurz-Review. So könnt ihr euch schon ein erstes Bild der Brille und deren Vor-und Nachteile machen.

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