Splinter Cell und Assassin’s Creed in VR und von Oculus?

Es gibt Hinweise, dass die bekannten Flat-Serien Splinter Cell und Assassin’s Creed eine VR-Umsetzung exklusiv für Oculus bekommen könnten.

Wie das Magazin The Information berichtet, soll Facebook die VR-Exklusivrechte an Splinter Cell und Assassin’s Creed erworben haben. Die Informationen sollen laut dem als seriös geltenden Branchenmagazin von zwei mit der Sache vertrauten Personen stammen.

Oculus pusht VR exklusiv

Unrealistisch klingen die Informationen nicht, schließlich ist Oculus durchaus bekannt für hochkarätige VR-Exklusivtitel wie Lone Echo oder das heute erscheinende Defactor. Diese laufen, zumindest nach einiger Zeit, oft auch per ReVive mit den Brillen anderer Hersteller, so dass trotz Exklusivität nicht nur Oculus-Nutzer profitieren.

 

Assassin’s Creed gibt es zudem bereits in einer VR-Variante, allerdings ist diese nicht für die heimische VR-Hardware gedacht sondern läuft exklusiv in VR-Arcades – auch in Deutschland übrigens. Laut The Information soll Facebook mit weiteren Studio-Aufkäufen die Entwicklung von VR-Anwendungen vorantreiben wollen. Dazu passen natürlich die Rechte an populären Spiele-Marken wie Splinter Cell oder AC – mangelnde AAA-Titel oder wenigstens bekannte Namen unter den VR-Spielen sind ein immer wiederkehrender Kritikpunkt von Flatgamern in Bezug auf VR. Zumal auch Ubisoft als Publisher der Spiele-Marken sich VR gegenüber aufgeschlossen gezeigt hat.

AAA-Snack oder mehr?

Als VR-Enthusiasten bleiben wir trotz der Expertise der Oculus Studios erst einmal skeptisch: Bislang überzeugten nur wenige Flat-Umsetzungen in VR auf ganzer Linie und auch für das am 26. Juli erscheinende Wolfenstein: Cyberpilot haben wir wenig Hoffnungen auf ein wirklich vollwertiges Spiel. Dennoch, Oculus hat in der Vergangenheit bewiesen, es mit hochwertigen VR-Titeln durchaus ernst zu meinen. Da wäre eine wirklich liebevoll an VR angepasste Umsetzung der beiden Ubisoft-Marken definitiv ein Gewinn für den VR-Markt.

Flatgamer brauchen zudem nicht zu protestieren: Nur weil Oculus die VR-Exklusivrechte der Marken erworben hat, bedeutet das ja nicht, dass keine flachen Versionen mehr erscheinen.

Quelle: The Information (Bezahlschranke)

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