SUBPACK macht Beat Saber für Gehörlose besser erlebbar

Ein Subwoofer auf dem Rücken soll auch Gehörlosen zu Top-Platzierungen im Leaderboard von Beat Saber verhelfen – Jaroslav Beck stellt die Erweiterung im Video vor.

Ein Rhythmusspiel wie Beat Saber können sich nur wenige in Verbindung mit gehörlosen Spielern vorstellen – schließlich ist die Musik einer der wichtigsten Faktoren für Spiel und Flow. Um das Spiel auch für die Gehörlosen-Community interessanter zu gestalten, hat SUBPAC einen Rucksack für Bass-Kicks ersonnen – und passenderweise gleich im Beat-Saber-Outfit gestaltet.

Einer der Köpfe hinter Beat Saber, der Komponist Jaroslav Beck, stellt die Erweiterung in einem Video auf seinem Youtube-Kanal vor. Ein Abo dort lohnt sich, da er immer wieder Anekdoten aus der Entwicklung von Beat Saber, seiner Musik und anderer Spiele erzählt und auch sonst viele interessante Dinge zu sagen hat.

Beats auf dem Rücken, Säbel in der Hand

Als Musiker hat Beck seinen eigenen Aussagen zufolge einen gewissen Respekt davor, das Gehör zu verlieren – entsprechend beeindruckt zeigt er sich von gehörlosen Komponisten aber auch von den Gehörlosen, die im Anschluss den SUBPAC-Subwoofer mit Beat Saber testen.

Wie viele, die Beat Saber das erste mal spielen waren sie begeistert. Aber nicht nur das, der Bass-Kick im Rücken scheint tatsächlich zu helfen, den Flow des Spieles besser zu spüren. Ich könnte mir so etwas allerdings auch mit funktionierendem Gehör gut vorstellen. Der Effekt wird beschrieben mit den Bässen bei einer Party – man spürt sie mehr als dass man sie hört.

So könnte (und soll) es Gehörlosen auch möglich sein, mit allen anderen Spielern um Top-Positionen im Leaderboard zu kämpfen, Beck denkt außerdem an kommenden VR-eSports, der mit solchen Entwicklungen weitere Grenzen verliert.

Übrigens: Jaroslav Beck erwähnt im Video ebenfalls (mit durchaus gerechtfertigtem Stolz), dass 50% der Beat-Saber-Spieler das Spiel auch drei Monate nach dem Kauf immer noch spielen. Das ist tatsächlich eine beeindruckende Quote – schreibt doch mal in die Kommentare, wie viele VR-Games ihr nach drei Monaten immer noch gerne wieder startet..

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