Kostenloser DLC für Demeo – Das Reich des Rattenkönigs erschienen und getestet

Das VR-Tabletop-Spiel Demeo wurde um einen kostenlosen DLC erweitert: Im Reich des Rattenkönigs kämpfen wir unter anderem mit der Sichtlinie unserer Helden.

Dass ich von Demeo begeistert bin, brauche ich nach meinem Test hier bei der VR-Legion (und vielen begeisterten Beiträgen in unserem Discord) wohl nicht mehr erwähnen. Einzig der etwas begrenzte Umfang war Anlass zu Kritik. Die Entwickler von Resolution Games versprachen aber bereits zum Release des Hauptspieles kostenlose Inhalte für die nahe Zukunft. Das erste neue Spielmodul ist nun, tatsächlich kostenlos, als DLC erschienen: Im Reich des Rattenkönigs.

–> Test von Demeo bei der VR-Legion

Wenn ihr Demeo bereits gekauft habt, müsst ihr nichts mehr weiter machen, das Update wird automatisch installiert, der neue Inhalt steht zu Beginn des Spieles als Option zur Verfügung. Dem Rattenkönig könnt ihr, wie vom Hauptspiel gewohnt, sowohl alleine (ihr steuert dann drei Helden nacheinander) oder im Team mit Freunden oder Unbekannten zeigen was ein Abenteurer ist. Neben dem neuen Setting in Abwasserkanälen mit neuen Räumen, Texturen und was so dazugehört, gibt es auch neue Gegner und Aktionskarten.

Am Spielprinzip hat sich nichts geändert, der kostenlose DLC erweitert das Spiel aber um eine neue Kampagne, Gegner wie den Gorgon hier im Bild und Fähigkeiten.

Auf Gegnerseite kämpft ihr nun zusätzlich auch gegen giftige Sporenpilze und den mehrköpfigen Gorgon. Naja und natürlich gegen den Endgegner, den Rattenkönig. Dazu kommen die neuen Ereigniskarten Fackel, Netzbombe und Antitoxin. Fackel? Diese bringt in einem bestimmten Bereich mehr Sichtweite, was unter Tage in den Katakomben unter Sunderhaven durchaus relevant ist. Um nicht zu sagen: lebenswichtig.

Wo kam der jetzt auf einmal her?

Einer meiner größten Gegner im neuen Spielmodul ist nämlich noch gar nicht so richtig erwähnt worden: Die Sichtweite ist stark begrenzt, so dass ihr Gegner nicht überall seht, wo theoretisch Sichtverbindung herrschen würde. Ein paar Felder von den Helden entfernt verschlingt die Dunkelheit eure Feinde – was etwas überarbeitete Taktiken erfordert wenn ihr nicht mitten in einem harmlos scheinenden Kampf von einer ganzen Horde sich in der Ecke versteckt gehaltener Feinde überrascht werden wollt.

Im Video seht ihr den Releasetrailer des Demeo-Addons.

Das macht den DLC tatsächlich erst einmal herausfordernder als das Hauptspielt, die neuen Umgebungen wirken dazu passend und geben das latent siffige Ambiente gut wieder. Die Spielzeit verlängert sich durch die zufällig immer neu angeordneten Räume (jede Runde ist daher und auch weil Ausgang, Schätze und Heilbrunnen zufällig neu angeordnet werde, anders) und die neuen Inhalte deutlich. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad deutlich höher ausgefallen als bei der ersten Kampagne. Und „deutlich“ meinen wir ernst.

Jetzt auch im Oculus-Store mit Crossbuy

Gleichzeitig mit dem Addon ist Demeo auch im Oculus-Store für Oculus Rift (S) erschienen. Bislang gab es nur Versionen für Quest und SteamVR. Crossbuy wird unterstützt, wenn ihr also bereits die Quest-Version für 29,99 Euro gekauft habt, gehört euch auch die Rift-Version (nicht aber die für SteamVR). Crossplay mit anderen Plattformen gibt es wie bereits im Hauptspiel weiterhin. Besonders nett: Selbst wenn ihr nur einen Oculus-Account besitzt aber zwei Quests nutzt, könnt ihr Demeo gemeinsam spielen! Mit Rift S und Quest über einen Account haben wir es noch nicht versucht aber auch das sollte eigentlich funktionieren.  Bei Oculus kostet Demeo aktuell 29,99 Euro, Steam verlangt 24,99 Euro. Die SteamVR-Version ist kompatibel zu allen gängigen 6DOF-Headsets, gespielt haben wir es bisher mit HP Reverb G2, HTC Vive Pro 2, Valve Index und Oculus Rift sowie Oculus Quest mit der Oculus-Version.

–> Demeo im Oculus-Store

Demeo
Demeo
Entwickler: Resolution Games
Preis: 22,49 €

Bonus: Kurzeindruck von Cat – Tunnelblick und Zähneknirschen

Das neue Demeo Update hat uns ein ganz neues Kapitel rund um den neuen Endboss „Rattenkönig“ gebracht. Doch auch der Schwierigkeitsgrad hat enorm zugenommen. Überall lauert die Gefahr, vergiftet zu werden. Gegner sind nun durch die geringere Sichtweite oft nicht zu sehen und ihr geratet schnell mal in einen Hinterhalt. Und auch was den Endboss angeht, hat sich einiges am Schwierigkeitsgrad getan. Wo ihr bei der dem Grundgame die Elfenkönigin noch relativ leicht besiegen konntet, braucht ihr bei unserem bepelzten Rattenherrscher schon einen guten Plan und Teamwork. Schon ein paar Spielfehler können für eure ganze Gruppe das Aus bedeuten. Und das fängt nicht erst beim Bosskampf an. Gezieltes aufsparen starker Spielkarten ist im Vorfeld auch sehr wichtig und entscheidet über Leben und Tod. Vor allem Fackel-Karten sind überlebenswichtig.

Ein weiterer Punkt ist Kommunikation. Sprecht euch mit euren Teammitgliedern ab und versucht so gut es geht zusammenzubleiben. Diverse Alleingänge meiner Mitstreiter haben fast dazu geführt, dass ich aus Frust in meinen Controller gebissen hätte. Wenn ihr das alles beachtet, sollte es mit dem Sieg über den Rattenkönig aber kein Problem mehr geben. Und wie immer, Übung macht den Meister. Viel Spaß in der grünen Grütze und haut Meister Splinter eins über die Glocke.

Falls ihr euch mal ein Tutorial mit Tipps und Tricks wünscht, könnt ihr gerne mal ein Kommentar unter dem Artikel lassen.

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