Test: Hubschrauber-Action mit Zombie Gunship Raptor (Oculus Go)

Zombie Gunship Raptor kostet im Oculus Store nur 3,99 Euro

Auch Standalone VR-Brillen wie Oculus Go sind für Spiele geeignet – Zombie Gunship Raptor ist ein günstiger Titel für zwischendurch, wir sagen euch ob sich der Kauf lohnt.

Die Oculus Go ist mit ihrem einzelnen 3DOF-Controller etwas eingeschränkt, was aufwändige Spielkonzepte angeht. Die mobile VR-Brille eignet sich aber sehr gut für kleine Zwischendurch-Spielehappen, nicht schlimm, da wohl auch nur wenige ein Skyrim auf dem Smartphone durchspielen würden.

Zombie Gunship Raptor gehört dann auch definitiv nicht in die Kategorie eines Skyrim, bei diesem Spiel handelt es sich um die Umsetzung eines Smartphone-Flat-Titels. Wir sind für die Waffen eines Kampf-Helikopters zuständig und müssen auf Zombies ballern bevor sie strategische Punkte erreichen können.

Zombie Gunship Raptor: Unkomplizierter Spiele-Snack

Unser Hauptgeschütz ist eine Gatling-Gun, die allerdings nur bei sehr kurzen Feuerstößen zuverlässig trifft. Je länger wir den Trigger des Go-Controllers gedrückt halten, desto stärker streuen die Schüsse. Im Gegenzug überhitzt die Waffe nicht, hat ja auch was. Von Zeit zu Zeit landen Versorgungskisten in der Spielwelt, wenn wir diese unter Beschuss nehmen gibt es ein paar Raketen geschenkt.

Wenn man drüber nachdenkt: Keine gute Idee auf Kisten voller hochexplosiver Raketen zu schießen um sie aufzusammeln, oder?

Raketen gibt es in zwei Ausführungen, Fire-and-Forget sowie mit manueller Zielsuche. Letztere Raketen explodieren nicht nur mit einem deutlich größeren Radius, sie lassen sich nach dem Abfeuern mit dem Controller auch direkt in Gegnergruppen lenken.

Zombies als Kanonenfutter

Die Gegner sind Zombies – für die Entwickler sicherlich von Vorteil, gibt es bei Untoten doch keine ethischen Fragen zu beantworten und auch das Thema KI fällt deutlich weniger komplex aus. Für uns Spieler bedeutet das aber auch: Stupide heranschlurfende Gegnermassen ohne großen strategischen Anspruch. Popkorn-Zombies quasi. Explodieren auch beim Erhitzen, passt. Aufgelockert wird die Gegnerschar durch Mutanten, die mehr einstecken können.

Im Laufe des Spieles wird es zudem nötig, die Position des Hubschraubers zu ändern um den Level im Überblick zu behalten. Wir können den Heli aber nicht manuell steuern sondern befehlen nur einen Positionswechsel zu vorgegebenen Stellen im Level.

Fazit: Grafisch bestenfalls zweckmäßig, Preis-Leistung trotzdem super

Eine Schönheit ist Zombie Gunship Raptor ganz sicher nicht. Die meiste Zeit sehen wir den Level in schwarz-weiß-Optik, ganz wie einst in der „Tod von Oben“-Mission bei Call of Duty MW2. Die Ansicht lässt sich noch auf eine Wärmebildkamera umschalten, hübscher wirds damit aber auch nicht, eher unübersichtlicher.

Trotzdem hat uns das Spiel recht gut gefallen – auch wenn die Spielzeit arg begrenzt ist und es keine Handlung gibt, als Zwischendurch-Spielehappen ist Zombie Gunship Raptor sehr gut geeignet. Einfach schnell die Oculus Go aufsetzen und ein paar Untote bruzzeln, das ist schon nett in der Pause.

Zombie Gunship Raptor ist für Oculus Go und Gear VR erhältlich und kostet nur 3,99 Euro.

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