Oculus Link: Beta verwandelt Oculus Quest ab sofort in ein PC-VR-Headset

Das heiß erwartete Oculus Link Feature, mit dem sich eine Quest in ein PCVR Headset verwandeln lässt, ist ab sofort in der Beta verfügbar.

Schon seit der diesjährigen Oculus Connect Messe können wir es kaum erwarten – das dort vorgestellte Oculus Link soll es Besitzern des Standalone-VR-Headsets erlauben, das HMD ebenfalls am PC nutzen zu können. Nun ist es endlich soweit. Ab sofort lässt sich das Feature in der Beta ausprobieren.

Beta? Aber hallo!

Wer nun aber hofft, seine Quest einfach an den PC anschließen zu können, läuft aktuell jedoch Gefahr, auf einige Probleme stoßen. Die Anforderungen an euren PC sind aktuell nämlich aktuell noch recht speziell. Wie schon bei anderen Headsets solltet ihr einen mehr oder weniger leistungsfähigen Prozessor (AMD oder Intel) der letzten Jahre besitzen, mindestens 8GB Arbeitsspeicher im PC stecken und Windows 10 installiert haben. Einen freien USB 3.0 Port benötigt ihr ebenfalls. Haarig wird es jedoch bei der Liste der aktuell unterstützten Grafikkarten.

Wenn ihr eine NVIDIA Grafikkarte der RTX 20-Serie, GTX 16-Serie oder eine GTX 1070/80(ti) habt, sieht es aktuell gut für euch aus. Wer jedoch eine GTX 970 oder ein Modell der 1060-Serie hat, wird vermutlich vorerst nicht in den Geschmack von Oculus Link kommen, denn diese Grafikkarten werden aktuell nicht unterstützt. Gleichermaßen doof stehen alle Nutzer jeglicher AMD-Karten da – diese werden ebenfalls nicht unterstützt. Es wird jedoch mit Hochdruck an der Unterstützung von mehr NVIDIA und AMD Grafikkarten gearbeitet. Eine aktuelle Liste aller aktuell unterstützten GPUs findet ihr ihr direkt bei Oculus.

Das Problem mit dem Kabel

Falls ihr den Dschungel von PC-Anforderungen durchdrungen habt und zum Schluss gekommen seid, dass euer PC Oculus-Link unterstützt, gilt es nun nur noch das Quest Headset mit dem PC zu verbinden und die Oculus Software auf dem PC zu installieren. Wie ihr das Headset mit dem PC verbindet? Nun ja, an sich benötigt man ein hochwertiges USB 3.0 Kabel, welches dann zwischen Quest und PC gesteckt wird. Das Problem hier ist nur, dass viele USB 3 Kabel für Oculus Link schlicht zu schlecht sein werden. Dennis hat sich bereits in einem anderen Artikel mit dem Thema USB Kabel für Oculus Link beschäftigt und erklärt euch, auf was Ihr bei der Kabelauswahl achten müsst.

Oculus verschafft hier aber ebenfalls Abhilfe- zumindest noch irgendwann in diesem Jahr. Es wird ein offizielles Kabel geben, welches speziell für Link entwickelt sein wird. Es wird daher recht lang (5m) und sehr flexibel, damit Roomscale-Anwendungen möglichst gut funktionieren – wird aber auch stolze 79,99 US-Dollar kosten. Bis jedoch die offizielle Lösung erscheint müssen wir uns mit anderen Kabeln abfinden. Oculus selbst empfiehlt dieses 3m Kabel von Anker.

Wenn ihr Oculus Link ausprobieren könnt verpackt uns doch mal eure Erfahrungen in einen Kommentar unter diesem Beitrag. Die Legion testet Link ebenfalls so bald wie möglich – ein Testbericht folgt also bald.

Quelle: Oculus Blog

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10 Kommentare

  1. Hab’s jetzt mit Stormland Asgards Warth Moss und Arizona Sunshine getestet. Es läuft Wunderbar keine merklichen Unterschiede zur Rift S oder Rift auch das Tracking funktioniert einwandfrei. Ach ja habe das 3 m Anker Kabel zum Testen genommen.

  2. Hab’s jetzt mit Stormland Asgards Warth Moss und Arizona Sunshine getestet. Es läuft Wunderbar keine merklichen Unterschiede zur Rift S oder Rift auch das Tracking funktioniert einwandfrei. Ach ja habe das 3 m Anker Kabel zum Testen genommen. Also allen viel Spaß damit.

  3. Hab’s jetzt mit Stormland Asgards Warth Moss und Arizona Sunshine getestet. Es läuft Wunderbar keine merklichen Unterschiede zur Rift S oder Rift auch das Tracking funktioniert einwandfrei. Ach ja habe das 3 m Anker Kabel zum Testen genommen. Also allen viel Spaß damit.

  4. Ach ja Grafisch ist die Quest fast identisch mit der Rift S über Link. Nur durch das oled Display ist der schwartzwert wesentlich besser und die Farben satter. Der Fliegengittereffekt ist ein bisschen mehr zu sehen als auf der Rift S aber das ist kaum der Rede wert.

    • Mich stört der Pentile-Bildeindruck schon stark, bin an das deutlich schönere Bild der Rift S und Index gewohnt. Aber mich interessiert der Schwarzwert halt auch null.

  5. Hallo. Funktioniert bei mir. Intel I5 6600, Nvidia GTX 1080, 16 GB, Intel Z 170 Chipsatz (da hatte ich Bedenken, weil die Pimax HMDs
    darauf nicht laufen sollen. Habe selber keine.) Laufen eigentlich alle Games, wie oben beschrieben. Nur Asgard Wrath ruckelt ein wenig mehr. Vom Kabel her habe ich ein 1 Meter USB C auf USB A 3.1 von Vivanco (Mediamarkt) und ein 1,8 Meter USB 3.0 Verlängerung von HAMA (Expert und Saturn), blau oder schwarz, egal. Also noch nicht die Ideallösung. Mit 2 Stück USB Verlängerungen gleichen Typs funktioniert es nicht mehr. Ein Verkäufer sagte mir, das bei längeren USB 3.0 Kabeln ein Signalverstärker notwendig ist.
    Die höhere Auflösung gegenüber der Rift CV1 (2017) ist sichtbar, mehr aber nicht. Aber eine VR Brille, die man sowohl mobil als auch stationär an einem Gamer-PC verwenden kann. Das ist schon eine tolle Sache.
    Viele Grüsse an alle VR-Verrückten…

  6. Also nach längerem Testen ist mir aufgefallen das es in den Spielen nach einiger Zeit zu Problemen kommt sie frieren ein. Sie laufen erst stabil ohne Probleme und dann einfach ohne Grund hängt sich das Bild auf. Asgards Warth und stormland waren meine Testspiele heute. Hoffe das kann mit einem Update behoben werden oder es liegt am Kabel aber das glaub ich nicht. Naja ist ja auch noch Beta Phase.

  7. Jetzt habe ich mir einen usb-c auf usb 3.1 gekauft da das Anker Kabel angeschlossen und Siehe da es läuft perfekt. Die link Verbindung ist stabil, und es gibt keine Verbindungsprobleme mehr. Das Sound Problem hingegen besteht weiter. Ist meiner Meinung nach eher Software bedingt. Also auf den nächsten Patch warten. Also wenn ihr Sound haben möchtet müsst ihr in der pc App von oculus auf Geräte gehen dort auf die quest und dann VR Sound über Windows wiedergeben einstellen dann könnt ihr bis zum nächsten Patch mit Wireless Kopfhörern oder über normale Boxen den Sound abspielen. Und usb 3.0 reicht für störungsfreies Spielen nicht aus ihr braucht usb 3.1.

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