Oculus Quest: Guardian könnte demnächst vor beweglichen Objekten warnen

Der Guardian der Oculus-VR ist ein praktisches Feature, in Zukunft könnte sogar noch eine praktische Bewegungserkennung hinzukommen.

Der Start mit der Oculus Quest fasziniert sowohl Neueinsteiger als auch VR-Veteranen – Guardian mit den Controllern einzeichnen, fertig, so einfach kann es sein. Mit der Zeit sind zudem sinnvolle Funktionen hinzugekommen, ihr könnt jetzt beispielsweise auch feste Objekte wie Sofas in eurer Spielfläche markieren um Rempeleien mit den Möbeln zu vermeiden. Update 17.0 fügte zudem bereits eine Funktion hinzu, mit der die VR-Brille vor Objekten im Spielbereich automatisch warnt, so dass ihr euren Tisch noch vor dem Spielen zur Seite stellen könnt bevor es schmerzhaft wird.

Was allerdings bislang fehlt ist eine Erkennung von beweglichen Objekten, die in euer Spielfeld laufen. Auch wir haben schon die eine oder andere Beule davongetragen, weil der VR-Spieler bei Beat Saber oder Blade&Sorcery begeistert um sich geschlagen hat – von der Außenwelt sehen lässt sich im Spiel ja eher wenig. Das könnte sich bald ändern.

Bisher existieren nur Dialogfenster für das hoffentlich bald kommende (und optionale) Feature.

Bewegungserkennung für Oculus Quest

Ein Reddit-Nutzer, Basti564, fand im Programmcode der Quest Hinweise darauf, dass Oculus bereits an einer automatischen Warnung vor beweglichen Objekten im Spielfeld arbeitet. Er stöberte mehrere Dialogfenster auf, die bereits seit Ende 2020 in den Systemdateien der Quest vorhanden sind und die ein System beschreiben, das in Echtzeit Menschen, Haustiere und andere Objekte im Spielfeld erkennen soll. Die Funktion selbst ist aber noch nicht implementiert worden, Oculus hat aber offenbar bereits die Grundlagen gelegt – was stark darauf hinweist, dass hinter den Kulissen kräftig daran entwickelt werden dürfte.

Einschränkungen soll es trotzdem geben: So soll die Brille nur Objekte erkennen, die sich vor dem Nutzer befinden. Kein Wunder, verfügt die Quest schließlich nicht über Kameras auf der Rückseite. Mangels 3D-Sensoren muss die Quest Entfernungen hochrechnen, was unter Umständen für eine größere Last für den Prozessor sorgen dürfte (ob die Leistung der Quest 1 reicht? Wir hoffen es). Zu kleine Objekte wie diese hundsgemeinen Lego, sorry, Klemmbausteine, werden nicht erkannt – für ausreichend große Haustiere und Mitbewohner reicht es aber offenbar. Das dürfte die Legions-Katze sehr freuen.

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