The Walking Dead: Saints&Sinners – Ein Streitgespräch

Zombie-Survival in VR – klingt schon einmal spannend. Wir haben es uns angeschaut und miteinander über das Spiel gestritten – wir, das sind Dod und Kalle Max.

The Walking Dead: Saints & Sinners ist derzeit in aller Munde. Es basiert nicht nur auf einer beliebten Franchise – wobei es sich eher die originalen Comics als die daraus entstandene TV-Serie als Grundlage nimmt – nein, es ist auch eines der wenigen „großen“ VR-Games, die über 10 Stunden Spielzeit bieten und von den Produktionswerten in Richtung „Triple-A“ gehen.

Im Spiel haben wir die Aufgabe, als auf sich selbst gestellter Überlebender der weltweiten Zombie-Apokalypse in New Orleans ein sagenumwobenes Militärlager zu finden, in dem sich reichlich Waffen und Medikamente befinden sollen. Dummerweise wird die Stadt nicht nur von Zombies bedroht, auch die Menschen haben sich in drei verfeindete Gruppierungen zusammengerottet und gehen brutal gegeneinander vor. Zum Glück werden wir von diesen Gruppen in der Regel ignoriert, wenn wir nicht gerade ihre Grundstücke betreten, und werden von ihnen zu den typischen „bringe mir Gegenstand X von Ort Y“-Aufgaben eingeladen, die in Open-World-Spielen allgegenwärtig sind.

Die offene Welt von TWD:SS beschränkt sich jedoch auf recht kleine Maps, die einzelne Stadtteile von New Orleans symbolisieren und meist schon nach wenigen Straßenzügen von unpassierbaren Blockaden eingegrenzt werden. Zum Glück sind wir ansonsten recht mobil, können durch Tunnel kriechen und klettern und natürlich schleichen. Denn für die Kämpfe gegen Untote (und wenn es sein muss, Menschen) brauchen wir Waffen, und diese gehen recht schnell kaputt. Also packen wir allen möglichen herumliegenden Schrott in unseren Rucksack, um ihn am Ende eines Tages in unserem Versteck zu zerlegen und daraus neue, improvisierte Waffen, Nahrungsmittel und Medizin zu craften. Denn auf unsere Gesundheit und Ausdauer müssen wir auch bei allen Tätigkeiten immer achten.

Redaktionszombies im Streitgespräch

Gerade dieses Craften ist es, das manchen Menschen den Spaß an dem Game massiv zu verhageln scheint. Zu diesen Vertretern gehört zum Beispiel Sebastian Ang von MRTV, doch auch unser Dod kann dem Spiel kaum etwas abgewinnen. So haben wir uns noch den Kalle Max eingeladen, seineszeichens VR-Entwickler („Rainbow Reactor“) und Spieletester bei Gamereactor. Er fand das Spiel super, und so kommt es in unserer virtuellen Redaktion nun zum verbalen Schlagabtausch.

Kallemax:
Gleich mal eines vorweg, mich hat TWD:SS derart gepackt, dass ich erst heute Nacht wieder davon geträumt hatte. Und das war sicher das dritte oder vierte Mal, seit ich das Game habe. In meinem heutigen Traum war dann aber leider irgendwann meine Munition alle! Wie im „echten“ virtuellen Leben, hehe.

Der_Dod:
Wenn ich das Spiel ein wenig besser finden würde, wäre es nicht so ein Qual, mich zum spielen zu motivieren! Es packt mich einfach nicht.

Kallemax:
Was stört dich denn an dem Game?

Der_Dod:
Es ist saulangweilig! Ich bin vielleicht inkompatibel.

Kallemax:
Also ich war gleich von Anfang an geflasht! Es hat mich absolut gepackt und ich hatte fast Angst um mein Leben. Als der erste Zombie auf mich zukam, habe ich erstmal nur hektisch rumgefuchtelt und fand es dann gleich klasse, dass mein Körper so physikalisch simuliert wird, dass ich den Zombie an der Stirn packen konnte, um ihn von mir wegzuhalten … während ich ihn mit der anderen Hand mit dem Schraubenzieher, oder was das war, bearbeitet habe. Voll eklig, aber auch voll spannend!

Der_Dod:
Ich habe für mich leider kaum Spannung entdecken können..

Kallemax:
Ok, dann gehörst du einfach zu den Leuten, die sich nicht gruseln – ich hab da beim Spielen das Gefühl, von 1000 Stecknadeln gepiekt zu werden. Ich stehe richtig unter Strom, wenn ich in den Häusern fremder – mutmaßlich toter – Menschen im Schein meiner Taschenlampe jeden Schrank durchwühle und Schiss habe, krach zu machen.

Der_Dod:
Gruseln? Ernsthaft? Bei dem Game? Wie denn? Die Atmosphäre packt mich gar nicht. Die Zombies sind.. naja.. öde.

Kallemax:
Wie gesagt, ich hab da richtig ANGST! Und wenn nicht das, dann wenigstens die gute, alte Gamer-Ehre, die von mir verlangt, dass ich nicht sterbe!

Dod flucht über das fummelige Nachladen – der ist auch nie zufrieden. Kalle mags..

Der_Dod:
Also ok, ich grusel mich, weil ich stundenlang Dinge sammeln muss die ich nicht sammeln will … und Zombies ausweichen muss, die ich töten möchte, aber nicht darf, weil ich noch nicht genug gesammelt habe! Wo issn das gruselig?

Kallemax:
Hmmm na ja gut; ich hab nen Kumpel, der lacht sich bei „Gruselszenen“ einfach tot, inklusive der kompletten Kitchen Demo von Resident Evil 7 … ist bei ihm einfach so. Von daher sind auch Horrorfilme für ihn ne ganz andere Erfahrung, das kann man dann halt einfach nicht ändern. Aber das mit dem Sammeln versteh ich nicht, auch bei Sebastian, der sich über das „Grinden“ beschwert … es gibt da nix zu grinden! Die ganzen Upgrades und so braucht man gar nicht, wenn man geschickt spielt. Und dass man als mittelloser, neu erschaffener Spielcharakter erst mal alles an sich rafft und mitnimmt, was so rumliegt, ist doch klar. Das mache ich bei Skyrim VR oder Borderlands 2 VR auch nicht anders – man will einfach an Geld bzw gutes Equipment kommen, das ist doch bei fast allen Spielen das Ziel, sich auf diese Art besser zu stellen und die Überlebenschancen zu erhöhen … Und bei so nem besonders gruseligen Spiel will ich doch erst recht nicht sterben!

Der_Dod:
Wenn ich hier sterbe, grusel ich mich nicht sondern hasse das spiel, weil ich den verdammten Zombie mit der Brechstange in meiner Hand locker hätte töten können, aber das Spiel behauptet, eine Brechstange geht nach einmaliger Benutzung kaputt. Das ist so schräg, da kann ich keine Immersion finden.

Kallemax:
Haha gut, das ist jetzt leicht übertrieben. Gut, die Waffen die man findet, sind oft in keinem guten Zustand, das sieht man ja, wenn man sie sich relativ dicht vor’s Auge hält, dann werden Statusinformationen eingeblendet. Deswegen sollte man eigentlich alles recyceln und neu craften, das sagt einem das Game ja oft genug. So ein selbstgemachter Totschläger hält dann schon normalerweise den ganzen Spieltag, dann recycelt man es und macht sich dann ein neues … Ist ja mehr oder weniger mit zwei Knopfdrücken, bzw Gesten, erledigt. Ansonsten finde ich, gibt es doch viele Spiele, die einen schon auf ein solches Gameplay vorbereitet haben, wie zum Beispiel ZombieU oder State Of Decay … oder gerade Dying Light war ein Spiel, wo ICH es ein bisschen mies fand, dass die Waffen so schnell kaputt gingen. Meiner Meinung dort extremer, als bei Walking Dead.

Der_Dod:
ich hab mich ja wirklich gezwungen, es ein paar Stunden zu spielen. Aber ohne nervtötendes Grinden habe ich nicht die Ausrüstung, die ich brauche, um weiterzukommen. State of Decay fand ich sogar gut … aber da konnte und sollte man die Untoten auch killen! Bei Walking Dead habe ich weder Bock rauszugehen, weil ich eh nix töten soll sondern schleichen, noch ins Lager zurückzukehren, weil es da auch nicht spannender ist und ich vom Sammeln und Craften eher gelangweilt bin. Inkompatibel halt.

Kallemax:
Aber wieso darfst du keine Zombies töten? Auch wenn mein bevorzugter Ansatz wie in den Meisten derartigen Spielen das Schleichen war, hab ich alle getötet, die mir im Weg standen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich es schade fand, dass getötete Zombies keinerlei Items droppen – bis auf eine nützliche Ausnahme, später im Spiel. Mein Problem war eher, dass ich mich am Schluss geärgert habe, so viele Waffen und Munition zu haben, die ich gar nicht brauchte, um das Ende zu erreichen.

Der_Dod:
Warum ich keine Zombies töten darf? Weil mir die verdammte Waffe in der Hand abbricht wenn ich nicht vorher ewig gegrindet habe, um zu craften. ICH HASSE GRINDEN UND CRAFTEN! Jedenfalls wenn ich stattdessen auch was töten könnte. Ob das mal ein Fachmann begutachten sollte?

Kallemax:
Ich mag craften, gegrindet hab ich bei dem Spiel nie … ich hab nicht mal wirklich darauf geachtet, welche Materialien ich zum Upgraden der Werkbänke brauche, denn meistens konnte ich immer alles machen, was ich wollte – und wenn nicht, behilft man sich halt anders. Es gibt ja meistens verschiedene Möglichkeiten, wie man ein Problem angehen kann. Das macht für mich auch den Reiz des Spiels aus, dass man sich auf verschiedene Situationen anpassen muss – zum Beispiel sind auch die meisten Items jedesmal anders verteilt, selbst wenn man den gleichen Spielstand neu lädt.

Der_Dod:
Das spiel funktioniert für mich nicht. Es ist null gruselig, ich habe keine Motivation mich durchzuschlagen, die Menschen sind Arschlöcher (ok, das ist realistisch), die Zombies öde, die Grafik ist ok aber das Spiel hat Macken und ich kann einfach keinen Spaß darin finden.

Nicis Ersteindruck von The Walking Dead: Saints&Sinners

Kallemax:
Ja gut, was mich auch gestört hat war, dass man mit den meisten Menschen gar nicht reden oder verhandeln konnte. Wenn man gewisse Grenzen überschreitet, werden sie halt aggro und greifen an … trotzdem lassen sich oft echt kreative Lösungen findet wie man – auch gewaltfrei – an die Missionsziele herankommt.

Der_Dod:
Ich finde ja nicht mal das verdammte Missionsziel, weil das Spiel mich nicht führt. Und ich will nach kurzer Zeit auch gar nicht, weil’s so arschöde ist. Ist einfach nicht mein Spiel. Daher halte ich Jubelwertungen im höchsten Wertungsbereich für übertrieben – wer sich drauf einlassen mag und mit dem Spielprinzip zurecht kommt – perfekt, der wird viel Spaß haben. Sehr viel wahrscheinlich. Ich mags halt nicht und ich kann mir vorstellen, dass es noch ein paar weiteren Leuten so geht. Traumwertungen sollten aber bedeuten, dass ein Spiel auch genreübergreifend Spaß bringt. Die mangelnde Spielerführung gehört hier auch mit rein, finde ich: Wenn ich zocke will ich nicht arbeiten müssen, da hätte ich gerne wenigstens optional ein paar mehr Tipps zum Überleben als das kurze Tutorial.

Kallemax:
Auch hier würde ich sagen, die „mangelnde Führung“ ist ja gewollt – das Spiel hat halt eher diese Art Herausforderung, wie sie seit Dark Souls wieder in Mode gekommen ist … aber in den 80ern war halt jedes Spiel sackschwer. Von daher ist das auch nicht unbedingt neu. Ich mag jedenfalls lieber eine Herausforderung, als ein „Press forward to win“. Aber wo wir gerade von Spielen vergangener Tage reden – Damals war es ja einfach noch so, dass die Technik eines Spiels extrem wichtig war, und das war ein Faktor, den man objektiv bewerten konnte. Da konnte man sicher sein, wenn ein Spiel im Magazin eine Wertung von 90 hat (und es ein „unbestechliches“ Magazin war) dann macht einem das Game Spaß, selbst wenn einen das Genre oder das Thema kaum interessiert. Mit der Generation PS360 fing es dann meiner Meinung nach an, dass das technische immer mehr in den Hintergrund trat, weil technisch sowieso fast alles möglich war. Und seitdem wird es bei Spielen immer mehr wie bei Filmen, TV-Serien und Musik: der eigentliche Inhalt steht immer mehr im Vordergrund, und damit wird es zur Geschmackssache, die sich vergleichsweise schlecht in Zahlen ausdrücken lässt.

Der_Dod:
Das ist doch ein schönes Schlusswort. Mir hat ja auch schon die TV-Serie von Walking Dead nicht gefallen, dann belassen wir es doch einfach dabei.

Kallemax:
Ich bedanke mich für das Gespräch! Das war doch wirklich mal eine interessante neue Methode, so einen Spiele-Test in Angriff zu nehmen.

Fazit: Dieser „Crafting-Simulator“ ist Geschmackssache!

Trotz vieler Argumente konnten sich unsere beiden Test-Titanen nicht so wirklich einigen – So wird bei uns aus einem „Like“ und einem „Dislike“ (und der kommt auch noch direkt vom Chef und sollte deswegen alleinig zählen – Anmerkung des Chefredakteurs Dod, hehehe) dann mal ein neutraler „Daumen zur Seite“. Wie bei den meisten Games gilt: Bei Interesse einfach mal selbst ausprobieren und sich eine Meinung bilden. Steam bietet ja zur Not den Refund und das ist bei VR-Spielen vielleicht noch mal wertvoller als bei Flat-Games, da das persönliche Komfortempfinden in der virtuellen Realität für jeden User deutlich anders gelagert ist!

Anmerkung Chef-Dod: Ein subjektiver Daumen zur Seite – Fans von TWD und dem Genre des Spieles werden sicherlich viel Freude haben und können sich einen nach oben gereckten Daumen vorstellen.

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7 Kommentare

  1. Ich kann Kallemax da in allen punkten nur recht geben.

    „Warum ich keine Zombies töten darf? Weil mir die verdammte Waffe in der Hand abbricht wenn ich nicht vorher ewig gegrindet habe, um zu craften. ICH HASSE GRINDEN UND CRAFTEN!“

    Öhm lol?? 🙂
    Um ein Messer zu craften reichen DREI!!! Randomgegenstände. Und so ein Messer reicht am Anfang für die halbe Map.
    Man muss um keinen einzigen Zombie rumschleichen. Auch später im Endgame reichen 2-3 selbstgecraftete Messer für einen kompletten Run. Zumal die Messer/Hackebeil/!Katana! ja auch immer stärker werden.

    Wenn man wie Herr Ang, VooDoo, und glaube auch Nici direkt zur Waffe greift und losballert, ist es natürlich klar das man schnell out off ammo ist. 😉

    Und wenn man „GRINDEN UND CRAFTEN HASST“ dann ist es halt nicht sein Genre.
    Ich kann mich doch auch nicht bei Fifa darüber beschweren das man die ganze Zeit dem Ball hinterherrennen muss und es sau langweilig ist.. erst recht nicht wenn ich Fußball hasse.

    Das es nicht gruselig ist, ist auch klar. Es ist ein Zombie spiel. Das ist Genre = Splatter, nicht Horror.
    Was fehlt ist das man den „die Zombies haben einen entdeckt“ Sound abstellen kann. Dann wäre es auch gruseliger.

    „Traumwertungen sollten aber bedeuten, dass ein Spiel auch genreübergreifend Spaß bringt.“

    Das ist doch normal bei VR Games.
    Gorn, Blade & Sorcery, Westworld und selbst Sairento VR sind mit sehr positiv und sogar mit äußerst positiv bewertet.
    Allesamt mordslangweilig und keine 5 € wert in meinen Augen.

    So sind Geschmäcker halt.
    Das Spiel hat ganz andere Probleme, warum es nicht wirklich gut ist.

  2. @Tunk, danke für den ausführlichen Beitrag – deine Kritik zu unserer Kritik ist ja fast schon ein Artikel für sich und quasi noch mal eine Dritte Meinung, da du das Spiel aus anderen Gründen nicht wirklich gut findest. Das passt ja noch mal schön zu meiner Vermutung, dass man Games heutzutage gar nicht mehr so richtig gut „objektiv“ bewerten kann. Und wie gesagt, bei VR glaube ich, dass da das persönliche empfinden erst recht noch mal eine größere Rolle spielt, ob einem Spiel XY nun gefällt, oder nicht 🙂

  3. „@Tunk, danke für den ausführlichen Beitrag“

    Ja, wird ganz gern mal länger bei mir. ^_^
    Mit Foren und Newsseiten verbringt man halt bissl Zeit mit VR. Die Brille selber verstaubt leider schon wieder vor sich hin. -.-

    Ich finde halt nur das der Dot und auch die anderen aus dem Podcast dem Spiel ein wenig unrecht tun, und teilweise auch Sachen behaupten die so einfach nicht stimmen.

    Bsp. die Behauptung das einem nichts erklärt wird und man nicht vom Spiel geführt wird.

    Dabei ist S&S im Grunde ein Paradebeispiel wie man es vernünftig macht.
    Die nehmen einen schon gut an die Hand.

    Vergleicht man das mal mit Subnautica, Ark, 7 Days to day etc.
    Bei the forest wird man einfach in das Spiel geworfen und steht dann quasi nackig im Wald.

    Da geht ohne Wiki kaum was. Wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen das man ausgeschlagene Zähne mit Baumharz an seine Äxte und Schwerter kleben kann. Oo

    S&S babysittet einen da fast schon.

    – Sehr gutes Tutorial dass die ganze Steuerung erklärt, inkl. Taschenlampe, Journal, Bandagen, Essen und nachladen.
    – Seichter einstieg am Friedhof mit Schraubenzieher und einzelnen Zombies.
    – Werkbank mit Zetteln und Anleitung inkl. Auflistung der Zutaten, plus noch Tracking Möglichkeit.
    – Bus mit lilanen ToolTipps die in 1-2 Sätzen alles leicht erklären.
    – Journal mit Almanach, Karte, verschiedenen Rubriken und aufgelisteten Quests, sogar mit Stichpunkten zusammengefasst.

    Selbst die Waffen haben eine Haltbarkeitsanzeige und leuchten auch noch rot bevor sie zerbrechen.
    Also sorry, aber was will man den mehr? 🙂

  4. hehe ja, da bin ich ganz deiner Meinung 😉 Natürlich ist es aber auch noch mal was anderes, wenn man ein Spiel streamen „muss“ und das noch so zeitnah nach Release, wie es geht. Denn bei TWD:SS war ja schon extremes Interesse da und alle Youtuber wollten sofort etwas dazu bringen. Da steht man dann natürlich unter Strom, muss im Livestream noch die Kommentare der Zuschauer lesen und die wollen ja auch Action sehen – da kann ich mir vorstellen, dass die eine oder andere Textbox dann vielleicht nicht soo genau gelesen wurde. Und dann war auch noch alles auf Englisch! Also so einen Stress würde ich mir nicht geben wollen, gerade wenn es um ein Spiel geht, auf dass ich mich selbst freue. Ist ja schon schlimm genug, wenn ich für einen Test ein Game in zwei, drei Tagen „durchprügeln“ muss, obwohl ich es lieber in Ruhe genießen würde. Von daher können wir den Youtubern auch ein wenig dankbar sein, dass sie diese Bürde für uns auf sich nehmen … auch wennn dabei vielleicht die eine oder andere Gameplay-Info auf der Strecke bleibt 😉

    • Ja klar, mit dem streamen hast du absolut recht.
      Nur dafür kann das Spiel ja nichts. 😉

      Aber egal. Trotzdem schönes Spiel und durch solche Diskussionen ist es noch ein wenig länger im „Rampenlicht“.

      Was mich viel mehr rausgehauen hat aus der Immersion, das die Zombie respawnen und das Essen bei jedem neu laden neu verteilt wird.
      Das ist halt unrealistsisch wenn man erneut in eine Garage kommt die man kurz zuvor schon geplündert hatte.
      Ebenso das respawnen. Man säubert einen Bereich, läuft in eine Gasse, und aus dem gerade gesäuberten Bereich kommen wieder Zombiedödels. -.-

      Aber für ein „Indiegame“ trotzdem saubere Arbeit.

  5. Ist auch meiner Meinung nach Immersionskiller, wenn eine Brechstange/Schraubendreher und andere eigentlich unkaputtbare Gegenstände beim Schädeleinschlagen kaputt gehen. Nicht realistisch. Mir ist am Anfang der Schaubendreher runteregefallen und ich konnte ihn nicht wieder finden. Total blöd.

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