Laut Valve bald Half Life: Alyx auch flat spielbar? (Update: Ja.. Aber..)

Wir wussten, dass Half Life: Alyx ein schickes Game wird und wir wurden nicht enttäuscht. Das Spiel ist eine VR-Sensation. Aber das Ding als Flat-Game?

Update 26. März:

So schnell kann es gehen – bei Twitch zeigt der Gründer des Valve News Network, Tyler McVicker, dass sich Alyx jetzt schon und mit nur minimalem Aufwand auch ohne VR spielen lässt. Dafür ist offenbar (wir haben es noch nicht getestet) der Befehl „vr_enable_fake_vr_test“ nötig. Dass etwas möglich ist bedeutet aber noch nicht, dass es auch sinnvoll möglich ist: Die Funktion wurde von den Entwicklern offenbar nur zum schnellen Checken eines Levels ohne VR eingebaut aber sicherlich nicht, um damit das Spiel zu genießen. Die Hände kleben fest an einer Position und flackern fröhlich in der Gegend herum.

Modder dürften es aber damit etwas leichter haben, die offenbar begehrte Flat-Umsetzung zu basteln. Spaß wird eine solche aber selbst mit großen Anstrengungen eher nicht machen – wer das Spiel bereits gezockt hat, weiß, dass sich die meisten Elemente einfach nicht in flach umsetzen lassen ohne an Sinn zu verlieren.

Quelle: Twitch, Tyler McVicker

Ursprüngliche News:

Der 23.3.2020 ist für uns VR-Enthusiasten ein schönes Datum gewesen. Alyx kam daher in einem ungemein schicken Kleid, exzellenter Sounduntermalung und unfassbar coolem Gameplay. Nur die Länge und das immersionsstehlende Springen trüben das Bild ein wenig. Wer das noch nachlesen möchte, der sollte Dods Test lesen. Noch können wir VR-Zocker den Neid der VR-Nicht-Owner ausnutzen und sie quälen, auch wenn diese uns mit Schmach bewerfen und fadenscheinige Ausflüchte nutzen, um VR weiterhin schlecht zu machen. Laut Robin Walker wird mit Hilfe von Mods eine Umsetzung für die Flat-Zocker kommen. Er ist sich dessen sicher. Aber zu welchem Preis?

 

Nun, sei es den Flat-Spielern gegönnt, auch in den Genuss von Half Life: Alyx zu kommen. Es ist wunderschön, klingt toll, spielt sich super und nicht einmal eine Index ist notwendig, um Spaß zu haben. Wäre zwar ein Optimum, aber halten wir mal die Kirche im Dorf. Ob eine Umsetzung so ohne Weiteres möglich ist, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest, ohne eine Menge des Spielspaßes einzubüßen.

Das Teil ist für VR ausgelegt. Punkt. Man öffnet beispielsweise eine Tür ganz leicht, linst hindurch, kugelt eine Granate in den Raum und schließt die Tür. Ganz intuitiv, so wie man es in der Realität auch tun würde. Wie soll man sich vorstellen, wie das mit einer Maus und einem Keyboard, geschweige denn einem Controller von Statten gehen soll? Nahezu alle Tasten mehrfach belegt, damit man die Grundfunktionen von VR umsetzt? Das sowas schon krass in die Hose gehen kann, bewies seinerzeit Google Earth VR. Die Umsetzung für Keyboard war einfach nur abartig schlecht und vermieste jedem den Spaß am Erforschen. Und sowas soll in einem actiongeladenen Titel funktionieren?

Ja oder Nein? Richtig oder falsch?

Der Herr Walker sieht diese Situation recht entspannt, war er nicht an der Entwicklung von HL: A beteiligt. Derweil sehen es die Mitarbeiter, deren Tun das Spiel ermöglichten, es etwas kritischer. Es ist natürlich super, wenn die Fans das Ergebnis feiern und Spaß daran haben. Wenn andere dann den Sinn dieses Titels entfremden, möglicherweise den Spielspaß und somit den Ruf des Titels ruinieren, ist das sicherlich die Kehrseite der Medaille. Oder haben sie nur Angst, dass irgendein Genius eine grandiose Umsetzung wider Erwarten hinbekommt?

Was meint ihr?…

 

Teile diesen Beitrag

Einige der Links in diesem Artikel sind (unter Umständen) sogenannte Affiliate-Links. Mit einem Kauf über einen dieser Links bekommen wir eine kleine Provision, für euch ändert sich nichts.

4 Kommentare

  1. Ich mach mir keine Sorgen wegen der Überlegenheit von VR, kann mir aber schon die Reaktion zum Vergleich zu einigen flat mods vorstellen wie „Ja, genau das ist doch viel besser als dieses VR-Zeug, richtig Maus und Tastatur so wie es sich gehört, VR war eh ein Flop!..“

    Ne, letztlich wird es nur zeigen die geniale und natürliche Interaktion in VR gepaart mit der unheimlichen Immersion (ich bin DRIN!) in einer flat-Version einfach nur altbacken aussieht bzw. man das Spiel wieder eher wie ein Zuschauer wahrnimmt, als wirklich mittdendrin zu sein. Das kann NUR VR leisten!

  2. Ich habe eigentlich nur die Sorge dabei, dass das Spiel an sich in der breiten Wahrnehmung schlecht darstehen wird, wenn zig entäuschte Flatgamer die fade 2d-Monitorversion gespielt haben. Die unverbesserlichen wird man eh nie überzeugen können, erst recht, wenn deren VR-Erstlingserfahrung mit körperlichem Unwohlsein stattgefunden hat. Solche Leute meiden VR dann wie die Pest. Muss sich halt über die Zeit auswachsen, diese ganze pro / contra VR Diskussion. Die ganz junge Generation hat eh absolut keinerlei Probleme mit der VR-Nutzung, wie es scheint und das sind ja die zukünftigen Kunden. Ich kann halt aktuellen VR Fans raten gute VR-Spiele durch den Kauf und positive Bewetungen zu supporten. Auf diese unseglichen Diskussionen solltge man sich da einfach nicht einlassen. 🙂

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.