VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: Juli 2020)

Die besten PC Komponenten für VR PCs

Virtual Reality am PC braucht passende Hardware – wir zeigen euch, wie ihr schon mit 600 Euro für einen VR-PC auskommen könnt, haben aber auch Tipps für teurere Systeme.

Auch wenn immer mehr Hersteller auf mobile VR ohne Kabel und möglichst sogar ohne PC setzen: Für Rift, Vive, WMR, Pimax und Valve Index braucht ihr einen Computer mit ausreichend Leistung, damit die virtuelle Realität so geschmeidig läuft wie das echte Leben. Seit dem Erscheinen von Rift und Vive 2016 hat sich da einiges getan: War damals noch ein teurer Highend-PC für mindestens 1200 Euro nötig, lässt sich heute mit ASW, Motionsmoothing und Brainwarp viel Leistung sparen. Dazu kommt: Damals galt eine GTX 980 Ti als teurer Luxus, heute gilt die Performance als Mittelklasse mit entsprechendem Preispunkt.

PC-Kaufberatung: regelmäßig aktualisiert

Ihr wollt euch also einen PC für den VR-Einstieg zusammenstellen oder für eine neue VR-Brille aufrüsten und seid euch unsicher, auf welche Komponenten ihr aktuell setzen solltet? Dafür gibt es diese Kaufberatung: Wir aktualisieren die Bauvorschläge ab sofort immer zum Monatswechsel, so dass wir Preise anpassen und vergriffene Produkte ersetzen können. Um es für euch übersichtlicher zu gestalten, stammen die Vorschläge alle von nur einem Onlinehändler, wir haben uns für Alternate entschieden. In der Wahl der Bauvorschläge sind wir aber unabhängig von Händlern oder Hardwareherstellern – wir empfehlen euch, was unserer Erfahrung nach sinnvoll ist und nicht, was ein Händler gerne verkaufen möchte.

Trotzdem sind die Shoplinks sogenannte Affiliate-Links – wenn ihr über einen unserer Links einkauft, bekommen wir vom Händler eine kleine Provision. Natürlich ohne, dass sich für euch etwas am Preis ändert. Ihr könnt also mit dem PC-Neukauf unsere Arbeit hier entscheidend unterstützen (und vielleicht können wir dann irgendwann sogar einen weiteren Autoren bezahlen, ein Traum!). Autor Dod verfasst ähnliche Bauvorschläge bereits seit vielen Jahren für verschiedene Internetseiten wie Gamersglobal, schraubt seit 30 Jahren an PCs (damals noch 386er ohne VR-Ambitionen) und hat zudem jahrelang als PC-Verkäufer gearbeitet – ihr könnt den Zusammenstellungen also durchaus vertrauen.

Die Preise sind sehr flexibel, wir beziehen uns im Folgenden auf die Preise bei alternate.de, Stand 08. Februar, 15 Uhr.

Unser Hardware-Talk mit Tobi von eight.one geht genauer auf die Zusammenstellungen ein

VR-Einsteiger: PC für Oculus Rift S, HTC Vive und WMR bis 600 Euro

Die aus heutiger Sicht eher niedrig auflösenden VR-Brillen HTC Vive, Oculus Rift (sowie die neue Rift S) und die meisten Windows Mixed Reality Brillen (außer Samsung Odyssey) benötigen vergleichsweise wenig Rechenleistung um flüssige VR-Welten anzuzeigen. Mit Unterstützung von Technologien wie ASW oder Motion Smoothing spielt es heute kaum noch eine Rolle, ob durchgehend 90 FPS erreicht werden, wie es vor einigen Jahren noch nötig war. Immer mehr Hersteller setzen auf LCD mit RGB-Pixelmatrix, was auch bei geringeren Auflösungen für wenig Fliegengitter im Bild sorgt und die Systemanforderungen nicht steigen lässt.

Dabei sind Oculus Rift und WMR (abgesehen der HP Reverb) noch etwas sparsamer mit den Ressourcen, da der VR-Compositor von SteamVR eine höhere Renderauflösung anlegt als Oculus und Microsoft.

–> Mehr zu Motion Smoothing bei VR-Legion lesen

In den niedrigeren Preisklassen haben sich Hersteller wie Intel und Nvidia schon immer schwer getan. Dank der erfreulich schnellen und günstigen Ryzen-Prozessoren und preislich interessanter RX-Grafikkarten ist das aber kein Problem, wir setzen einfach auf AMD. Eine kleine SSD als Systemlaufwerk sollte 2020 in jeden PC gehören, wenn ihr aber mit der schlechteren System-Ansprechzeit einer Festplatte leben könnt, lässt sich hier ein wenig sparen. Selbst mit SSD: In dieser Preisklasse gibt es sechs flotte Rechenkerne, eine solide Grafikkarte mit 8 GByte GDDR5 und damit verblüffend viel Leistung für die erste VR-Generation.


Nachdem der ursprünglich eingesetzte Ryzen 5 1600 immer mehr vom Markt verschwindet, haben wir uns für die aktuelle AMD-Einstiegsklasse mit vier Kernen und acht Threads entschieden. Die Performance des Ryzen 3 3100 liegt auf dem Niveau eines Intel Core i7-7700K, was so gut wie alle aktuellen Spiele ausreichend auf Trab bringt und auch für „seriöse“ Anwendungen genug Leistung bietet. Zudem ist der Prozessor bequem aufzurüsten wenn ihr irgendwann upgraden wollt.  Wir paaren die CPU mit 16 GByte DDR4 mit 3000 MHz – AMDs zweite Ryzen-Generation verlangt noch sehr nach schnellem Speicher. Sparen könntet ihr mit nur 8 Gigabyte, allerdings sind die RAM-Preise aktuell vergleichsweise niedrig und 16 Gigabyte durchaus sinnvoll, es es mit 8 Gigabyte öfter zu Rucklern kommt wenn eine Szene geladen wird.

Die GTX 1060 aus der Dezember-Zusammenstellung musste wieder weichen: Sie ist nicht mehr verfügbar und wird auch nicht mehr produziert. Auch die RX570 aus der vorletzten Zusammenstellung ist obsolet – ihr Preis ist inzwischen so hoch, dass sich der minimale Aufpreis zur schnelleren RX5500 XT lohnt. Die Leistung dieser Karte liegt zudem gut 15-20% für der einer RX 570, Zusatzperformance, die VR sehr gut tut.

Die schnellere 1660 Super wäre schnellere Alternative, der wir klar den Vorzug geben würden wenn die Finanzen stimmen (die Leistung entspricht grob der GTX 1070). Diese haben wir auch MRTV geraten, als er den 700-Euro-PC aus dem weiter unten verlinkten Video zusammengestellt hat. Aber natürlich setzt letzten Endes nur euer Geldbeutel die Grenze für die Leistung, die AMD-CPU beliefert auch eine RTX 2070 anstandslos. Apropos CPU: Auf dem Board funktionieren auch ohne BIOS-Update die neuen Ryzen 3000 CPUs. Ihr könntet also gleich den schnelleren aber mit 180 Euro auch teureren Ryzen 5 3600 auf eure Wunschliste setzen.

Update Juli: Dank der Mehrwertsteuer-Preissenkung und Entspannungen bei der durch Corona verschlechterten Lieferbarkeit sind die Preise durch die Bank weg leicht gesunken. Statt über 600 Euro kostet der PC nun nur 579 Euro. Wir würden daher dazu raten, eventuell zusätzlich vorhandenes Budget in die schnellere GPU oder den Ryzen 5 3600 zu stecken – vor allem letzterer ist im Preis gefallen und damit sogar für Einstiegssysteme spannend.

VR Mittelklasse: PC für HTC Vive Pro und Valve Index bis 999 Euro

Nachdem die Valve Index mittlerweile viele Monate lang auch unseren VR-PC zum Schwitzen gebracht hat, können wir euch hier auch auf Fakten basierende Kaufempfehlungen aussprechen. Dank RGB-LCD mit nur 2.880×1.600 Pixeln sowie der Option, die Wiederholfrequenz zwischen 80 Hz und 144 Hz zu wählen, ist die Index auch mit Mittelklasse-PCs nutzbar. Für 120 oder gar 144 Hz solltet ihr aber eine stärkere GPU wählen. Solltet ihr mit dem Kauf einer noch höher auflösenden VR-Brille wie Pimax 5K+, 8K oder den OLED-Varianten von Pimax liebäugeln: Brainwarp ermöglicht auch auf dem Mittelklassesystem das Spielen mit der Pimax-VR, allerdings rät Pimax zu einer Nvidia-GPU mit der aktuellen Turing-GPU um alle Brainwarp-Features nutzen zu können. Auch Pimax-Hardware nutzt noch schnellere Grafikkarten problemlos aus.


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau (Nvidia-GPU): 980,68 Euro
  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau (AMD-GPU): 999,68 Euro

Ein System im Bereich um 1000 Euro dürfte für viele den preislichen Sweet-Spot darstellen, dazu bietet ein solcher Rechner einiges an Leistung auch für höher auflösende VR-Brillen wie Vive Pro, Samsung Odyssey und Valve Index. Bei der CPU haben wir uns für die erst vor kurzem erschienene dritte Ryzen-Generation entschieden, die gegenüber den ersten Generationen spürbar mehr Leistung bietet. So liegt die Leistung pro Takt inzwischen auf dem Niveau von Intel-CPUs, ein in der Vergangenheit großer Kritikpunkt. Für den zusätzlichen CPU-Kühler haben wir uns angesichts heißer Sommertage entschieden, für den Start könntet ihr aber auch den der CPU beiliegenden Kühler einsetzen und sparen.

Die für die VR-Leistung üblicherweise wichtigste Komponente ist die Grafikkarte. Hier haben wir uns entschieden, sowohl AMD als auch Nvidia zu berücksichtigen. Nvidias Turing-GPU wie sie der RTX-Serie verbaut wird, bietet einige für VR spannende Features. So setzt Pimax für Fixed Foveated Rendering (eine Teilmenge von Brainwarp, hilft Leistung zu sparen) offiziell eine RTX-GPU voraus. Auch VRSS benötigt eine RTX-GPU.

Bei der Grafikkarte haben wir uns nicht festgelegt – einige VR-Spiele bevorzugen Nvidia noch immer ein wenig. Unabhängig davon wäre die AMD RX5700XT allerdings deutlich schneller als die Nvidia-Karte, kostet aber nur wenig mehr.

Update Juli: Auch hier sind die Preise für die einzelnen Bauteile etwas gefallen, was den Preis nun endlich wieder unter 1000 Euro drückt. Solltet ihr noch Budgetspielraum haben: Greift zu einer schnelleren Grafikkarte wie der RTX 2070 Super, dann rennt das System im Herbst auch mit der in unserem Ersteindruck sehr überzeugenden HP Reverb G2 – diese haben wir übrigens mit einem exakt mit diesen Komponenten ausgestatteten PC getestet.

In diesem Video haben wir zusammen mit MRTV einen Mittelweg aus 500- und 1000-Euro-PC gewählt – erstaunlich flott, die Kiste!

VR Oberklasse: PC für Pimax 5K+, Pimax 8K und Index mit 144 Hz bis 1500 Euro

Nicht ganz günstig, dafür aber verdammt flott unterwegs: Der Oberklasse-PC sorgt für viel Leistung ohne dass ihr dafür eine Hypothek auf Omas Häuschen aufnehmen müsst. Wer mehr investieren will kann das aber natürlich gerne tun und beispielsweise den Arbeitsspeicher, den SSD-Speicher oder die Grafikkarte eine Stufe größer wählen. Oder gleich den Highend-PC kaufen.

Mit diesem Rechner seid ihr problemlos auch für die kommende HP Reverb G2 gerüstet, die ihr, solltet ihr noch im September damit zocken wollen, am besten jetzt direkt vorbestellt. Wir können nach einem  Hands-On bei MRTV definitiv dazu raten, tolle Hardware. Und da diese PC-Zusammenstellung hier sogar noch schneller ist, als die bei MRTV genutzte, gibt es auch hier von uns grünes Licht:


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 1.482,58 Euro

Zugegeben, bei der SSD könntet ihr bei diesem System sparen – da Festplatten aber heutzutage einfach nur noch nerven und ein Leben im ausgelagerten NAS verdient haben, gibt es dank sinkender SSD-Preise gleich satte 2 TByte schnellen NVMe-Speicher. Als CPU nutzen wir wieder Intel mit einem der neuen Core-i-Prozessoren der zehnten Generation und mit 8 Kernen und 16 Threads. Beim Speicher könnt ihr die 40-50 Euro Aufpreis zu 32 GByte investieren um für die Zukunft und 4K-Videoschnitt gerüstet zu sein.

Grafik macht wieder Nvidia: Die RTX 2070 Super ist der immer noch gut 50-70 Euro teureren RTX 2080 so sehr auf die Pelle gerückt, dass der Aufpreis kaum noch zu rechtfertigen ist. AMD holt dank Treiberoptimierungen allerdings immer mehr auf, die RX 5700XT ist kaum langsamer als die 2070 Super, kostet aber mit 409€ viel weniger. Jedoch ohne VR-Features wie VRSS zu bieten.

Änderungen Juli: Der Wechsel von AMD zu Intel bringt euch etwas mehr Leistung, vor allem wenn Spiele stark von hohem Takt profitieren. Da Intel nun jeder Oberklasse-CPU Hyperthreading gönnt, stimmt auch die Anwendungsleistung. Das LGA1200-Mainboard ist zwar teurer als die AMD-Konkurrenz, soll aber auch die elfte Core-i-Generation beherbergen können und ist somit zumindest größtenteils zukunftssicher. Bei der GPU gibt es fallende Preise, so dass der Endpreis trotz höherer Kosten für CPU und Board geringer ausfällt als bei der letzten Zusammenstellung. AMD-Fans können aber natürlich auch einen Ryzen 3700X und ein B550-Mainboard nutzen oder im Herbst/Winter einfach auf Ryzen 4000 setzen.

VR Highend: PC für VR ohne Kompromisse, HP Reverb und co. bis 2500 Euro

Außer Konkurrenz noch ein Luxus-System: Wer genug Geld übrig hat, interessiert sich selten für Kompromisse. Ein paar gehen wir trotzdem ein: So raten wir zu Desktop- statt Workstation-CPUs, da diese ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und die Mehrleistung nur für wenige Nutzer relevant ist. Auch beim Speicher könnt ihr euch bei ausreichendem Kontostand austoben, auch wenn mehr als 32 Gigabyte nur noch selten Vorteile bringen. Auch wenn Intels 10.000er-CPUs mit hohem Takt verlocken, rundum glücklicher werdet ihr mit dem Ryzen 9. AMD sorgt dank hoher Pro-Takt-Leistung und guten Taktraten aber mit zwei zusätzlichen Kernen für das bessere Gesamtpaket beim Ryzen 9 3900X (der neue XT ist noch zu teuer für die minimale Mehrleistung).


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 2509,37 Euro

Zugegeben, ganz günstig ist der Spaß nicht – und wir haben schon nicht überall die teuersten Luxuskomponenten gewählt. Preistreiber sind vor allem CPU und GPU sowie die große und schnelle SSD. Allerdings: Spart ihr hier, könnt ihr auch gleich den Oberklasse-PC kaufen..

Änderung Juli: Das nicht mehr lieferbare X570-Mainboard ist einem der empfehlenswertesten B550-Board gewichen und das ohne, dass ihr ernsthaft auf etwas (außer dem aktiven Chipsatzkühler, brr) verzichten müsst. Bei der Grafikkarte spart ihr gegenüber der letzten Zusammenstellung gute 200 Euro, was sich auch im Gesamtpreis positiv bemerkbar macht: Dank allgemeiner Preissenkungen zahlt ihr diesen Monat nur etwas über 2.400 Euro statt 2.700 Euro für den Rechner ohne auf Leistung verzichten zu müssen. Trotzdem raten wir aktuell vom Kauf derart teuerer GPUs wieder 2080 Ti ab: Im Herbst sollen die neuen RTX-3000-GPUs auf den Markt kommen und deutlich schneller rechnen. Wartet also lieber noch etwas, zumal auch AMD mit Grafikkarten und vor allem Ryzen 4000 CPUs nachziehen wird.

 

Einige der Links in diesem Artikel sind (unter Umständen) sogenannte Affiliate-Links. Mit einem Kauf über einen dieser Links bekommen wir eine kleine Provision, für euch ändert sich nichts.

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120 Kommentare

  1. Ich habe mir die 2. Konfiguration wie empfohlen bestellt. Allerdings hat das Be Quiet Netzteil keinen 8 Pin Adapter für die Grafikkarte. Die GTX 2060 hat aber 6 Pin + 8 Pin, Macht es nicht Sinn sich gleich ein passendes Netzteil zu bestellen?

      • Zu langsam, zumindest im Auslieferungszustand. In dem Gerät steckt keine eigene Grafikkarte, es wird die GPU des Prozessors genutzt. Und auch wenn AMD da schneller ist als Intel – für VR braucht es dann doch deutlich mehr Leistung. Mit einer zusätzlichen Grafikkarte aus der 200-Euro-Klasse könnte man mit dem System auch VR nutzen, dann sind wir aber in Preisregionen, wo es auch deutlich bessere Komponenten gibt. Statt des vergleichsweise langsamen Prozessors ein deutlich flotteres Modell, mehr Speicher, besseres Mainboard, Netzteil beispielsweise.

        Also: Finger weg. Generell würde ich sagen, dass um die 600 Euro das Minimum ist, was man aktuell für einen VR-tauglichen neuen PC ausgeben sollte.

        • Heyo,
          Ich bewege mich im Mittelklasse Segment und überlege, ob ich nicht statt dem Ryzen 5 3600 den neuen i5 10400F benutze.

          Wie steht ihr dazu?
          Gruß

          • Kann man machen, klar. Allerdings gibt es bei AMD mit B550 die besser ausgestatteten Boards (wenn du nicht abhängig von Thunderbolt 3 bist) und mit Ryzen 4000 IMO die bessere Upgrademöglichkeit.

            Alles in allem sprechen für Intel 3-4 zusätzliche FPS. Kann man mitnehmen. Da ich aber immer das Gesamtsystem betrachte tendiere ich trotzdem zu AMD.

  2. Servus VR Legion Team,

    hier Markus aus Rosenheim. Bin Neueinsteiger!

    Würde gern das Paket VR Oberklasse bestellen. wie / wo bestell ich das? Geht alles über Amazon business?? Meine genaue Rechnungsanschrift sollte drauf sein. Brille Pimax 5K+ oder ähnlich!
    ( Anforderungen: tolle Grafik, spielen, großes Sichtfeld, ausbaufähig mit zusatzartikeln wie Handschuh, schuhe oder ähnliches bieten)
    Habt Ihr da eine Idee?!
    Danke für Eure info`s,

    LG Markus

    • Hallo Markus,

      Bei Amazon bekommt man viele Komponenten nur über den Amazon Marktplatz, also auch ohne einen guten Teil der Amazon-Vorteile. Und vor allem: teurer als direkt im Shop des jeweiligen Händlers. Auch bei Alternate, zu denen die Links im Artikel führen, gibt es eine Rechnung mit voller Anschrift und allem was die Steuer benötigt. Ich würde daher direkt bei Alternate bestellen wenn möglich.

      Zur VR-Brille: Pimax könnte interessant werden, wenn das Modular Audio Strap auf dem Markt ist, aktuell ist mir die Brille zu unkomfortabel muss ich zugeben. Als Neueinsteiger würde ich auch die Finger von Pimax lassen aktuell, ich habe da schon arg frickeln müssen bei einigen Dingen und wenn man wenig Erfahrung hat, kann einem das VR schon verleiden. Deutlich stressfreier ist die Valve Index, die ebenfalls mit Lighthouse-Tracking arbeitet. Pimax ist natürlich nett wegen der Extras wie optionales Hand- und Eye-Tracking, einiges davon ließe sich aber auch mit einer Vive Cosmos realisieren (die hat halt nur ein doofes FoV).

      Was später an Zubehör auf den Markt kommt (Handschuhe und co) und welches Tracking dieses unterstützt ist unsicher. Lighthouse ist im Businessbereich durchaus verbreitet, scheint im Gamingbereich aber so langsam auszusterben.

      • Hallo Deniss,

        danke für die Infos. Bestellung also über Link Danke!
        Nochmal zur Brille, ich weiß das die Entscheidung echt schwierig ist und jede vor und Nachteile bietet. Ich möchte am liebsten die jetzt angesagteste Brille zulegen. Was hällst Du von der HP reverb im vergleich zur Valle Index und oculus ??

        LG Markus

        • Gut, dass du mich dran erinnerst, ich wollte die Beratung zur besten VR-Brille dringend auf den neuesten Stand bringen 😀 .

          Ich würde nicht die angesagteste sondern die für dich beste Brille nehmen. Bringt nichts, wenn der Freundeskreis auf die HP Reverb schwört weil sie fast nur Simulationen spielen und daher kaum von Problemen mit dem eher durchschnittlichen WMR-Tracking betroffen sind.

          Für mich ist der aktuell beste Kompromiss die Valve Index. FoV ist sichtbar größer als bei Vive und Rift, wenngleich auch sichtbar kleiner als bei Pimax. Dafür entfallen die Kinderkrankheiten der Pimax und auch Verzerrungen oder so gibt es bei der Index nicht. Bildqualität ist super. Ich habe jetzt schon eine große Menge VR-Brillen durchgetestet und bin privat bei der Index hängen geblieben, weil sie für mich das rundeste Gesamtpaket ist. Aber ich bewege mich halt auch gerne beim VR-Zocken und da ist Lighthouse natürlich von Vorteil.

    • Ach, von Hardwarerat haben wir auch nichts, außer das gute Gefühl, einen weiteren Menschen in die virtuelle Realität (ohne Ruckeln) gebracht zu haben. Die Index gibt es nur direkt bei Valve, kann man via Steam ordern. Du brauchst die Brille, Lighthouse und Controller, sonst fehlt was 😉 .

    • Generell gelten laut Carmack (und damit Oculus) die gleichen Anforderungen wie bei der Rift S oder Rift CV1. Es funktioniert also jeder hier vorgestellte PC damit, auch wenn die günstigste Konfiguration halt grafiktechnisch am unteren Ende rangiert. USB 3.0 ist Pflicht, aber das ist es eh. USB-C muss aber nicht zwingend vorhanden sein, das sich C auf Typ-A problemlos adaptieren lässt.

  3. Hallo,
    ich habe gelesen, dass die AMD 5700XT nicht mit den Pimax VR Headsets funktioniert.
    Auch mit aktuellem Treibern geht da offensichtlich nichts womit man die Pimax mit einer 5700xt Karte zum Laufen bekommt.

    Baut Pimax nur für Nvidia?

    • Dummerweise habe ich noch keine 5700(XT) hier um das mit der Pimax nachzuvollziehen. Ich habe Pimax aber angeschrieben und gefragt und eventuell findet sich in der Community ja jemand, der Erfahrungen hat. Die neuen Karten sind sehr frisch, deren Treiber auch und ich kann mir vorstellen, dass Pimax ebenfalls noch keine Tests vorgenommen hat. Die sind ja auch eher klein.

      • Danke für die Antwort. Ich habe die community durchsucht und leider immer die gleiche Antwort:
        Connection error mit der Pimax und den AMD 5700xt. Neueste Treiber von AMD (vom 30.09.19) bringen wohl auch nichts.
        Gibt 2 offene Threads dazu bei Pimax und einer bei AMD.
        Scheint generell ein Problem zwischen AMD und Pimax zu geben. Es finden sich auch Threads zu anderen Karten von AMD aus März/April 2019, wo keine Verbindung möglich war.

        Schade eigentlich, weil ich die AMD 5700xt für meine Verhältnisse optimal finde und gerne die Pimax daran betrieben hätte.

      • Danke für die Antwort. Ich habe die community durchsucht und leider immer die gleiche Antwort:
        Connection error mit der Pimax und den AMD 5700xt. Neueste Treiber von AMD (vom 30.09.19) bringen wohl auch nichts.
        Gibt 2 offene Threads dazu bei Pimax und einer bei AMD.
        Scheint generell ein Problem zwischen AMD und Pimax zu geben. Es finden sich auch Threads zu anderen Karten von AMD aus März/April 2019, wo keine Verbindung möglich war.
        Bisher hatte keiner eine Lösung…

        Schade eigentlich, weil ich die AMD 5700xt für meine Verhältnisse optimal finde und gerne die Pimax daran betrieben hätte.

  4. Ich bin begeisterter Oculus-Quest Nutzer und natürlich geflashed von der Möglichkeit bald auch PC-VR Spiele via Kabel auf der Quest spielen zu können. Bei der Frage wie ich zu diesem Zweck meinen PC aufrüsten kann bin ich auf eure Seite gestossen. Zunächst mal vielen Dank für die Infos! Für einen VR-Anfänger wie mich ist so eine Seite Gold wert. Beim weitern Stöbern im Internet bin ich auf folgendes Angebot gestossen: https://www.notebooksbilliger.de/gigabyte+brix+gb+bni7hg6+1060
    Dieser winzige PC würde die flexible Nutzung der Quest nicht zu sehr einschränken, ohne die doppelten Kosten eines Laptops zu verursachen. Jetzt meine Frage an den Fachmann: ist die Konfiguration ausreichend um Spiele wie Asgard’s Wrath oder Stormland zu spielen?
    Für eine Antwort im Voraus schon mal vielen Dank!

    Grüße,
    Uwe

    • Theoretisch geht der PC schon. Allerdings ist die Grafikkarte halt unterstes Ende für VR. Bedeutet, dass du unter Umständen grafisch Abstriche machen musst. Aber rein technisch spricht nichts dagegen.

      Es ginge auch mehr Leistung mit kleinen und handlichen PCs. Aber dann fällt halt auch der Preis wieder entsprechend höher aus. So viel teurer sind Notebooks übrigens gar nicht. Die Leistung des verlinkten Gigabyte-PCs gibt es im Notebook schon ab knapp 1000 Euro. Die 300 Euro Aufpreis stecken dann halt in einem extra-Monitor und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung in Form eines Akkus 😉 .

      Zusammengefasst: Der Gigabyte Brix ist ok wenn man sich bewusst ist, dass die Leistung nicht auf Topniveau liegt und Aufrüsten bei einem so kompakten Rechner nicht einfach ist.

  5. Hy, möchte mir den Oberklasse-Pc zusammenbauen, jedoch mit 32er Ram. Ihr schreibt ja nach Bedarf 40-50€ mehr investieren, aber welche Riegel sind genau gemeint, selbe Marke? Ein Link wär super!

  6. Hey Dennis,
    kannst du die Kaufberatung mit blick auf den Black Friday und Weihnachten aktualisieren oder ist das eigentlich gleich geblieben?
    LG

    • Der beste Tipp ist eigentlich: Such dir die Komponenten raus, die du gerne hättest (und welche eine Leistungs- und Preisklasse darüber) und halte in der kommenden Woche und am Black Friday Ausschau genau danach. So kaufst du keinen Mist sondern sparst bei dem, was du eh brauchst.

      Die Kaufberatung diesbezüglich zu aktualisieren bringt wenig, da niemand weiß, welche Produkte es im Angebot geben wird und wie hoch oder niedrig die Chance ist sie auch abzustauben. Das würde im schlimmsten Fall nur falsche Hoffnungen wecken. Die Komponenten passen weiterhin so, die Preise sind eine praktische Orientierung um abzuschätzen, ob ein Deal gut ist oder nicht – günstiger als in der Kaufberatung ist ok 😉 .

  7. Hey Dennis, welches Kabel benötigt man um das Kabel der Valve Index zu verlängern? Durch die 3 Anschlüsse am Ende bin ich mir da unsicher und 6m recht kurz werden könnten, wenn ich das Kabel an der Decke entlang führen möchte.

    • Einer der drei ist Strom, den brauchst du nicht verlängern und wenn dann mit ner 0815-Verlängerung. Die anderen beiden sind USB 3.0 und Displayport, dafür gibt es zwar massenweise Kabel aber da die Kabel an sich schon sehr lang sind (sechs Meter), gehen allzu lange Verlängerungen leider nicht mehr oder nur mit viel Glück. Ich tue mir schwer konkrete Kabel zu empfehlen weil welche die hier gehen, anderswo teilweise schon nicht mehr funktionieren.

  8. hallo dennis
    vielleicht passt meine frage nicht hier rein, versuche es trotzdem. ich kenne dich aus den diversen vr foren und schätze deine sowie auch das engachement der anderen vr youtuber sehr…
    nun zu meinem anliegen, ich habe mir nun ein valve index brille mit den original cknuckles zugelegt. jetzt möchte ich wissen, welches schnellladegerät usb c du mir empfehlen kannst? technisch bist ja sehr gut drauf…ich lebe in thailand und müsste eventuell über amazon oder so importieren.
    was hällst du von dem angebot: https://amzn.to/2ETrgeq
    ich kenne mich mit den spannungsoutputs etc. nicht aus, bzw was grenzwertig für die controller sein könnte!
    vielen dank gruss daniel

    • Die Leistung handeln die Endgeräte, also hier die Knuckles und der Ladeadapter, eh miteinander aus. Ein Netzteil mit „zu viel Power“ gibt es also nicht. Zu wenig hat das von dir verlinkte auch nicht, passt. Die Dinger sind was die Ladeelektronik angeht nicht so wirklich Highend, bei nem Smartphone merkst du eher Unterschiede. Mein Tipp ist aber: Nimm einen Ladestecker mit mehr als einem USB-Port. Zwei mindestens, schließlich hast du zwei Controller 😉 .

      USB C ist da auch nicht wirklich wichtig. Die Knuckles kannst du auch mit einem 0815-Kabel von USB-A auf -C an jedem Ladeadapter laden.

      • hey
        vielen dank für die prompte antwort; das mit mehreren steckplätzen ist mir in der nacht auch noch in den sinn gekommen:)
        eine frage stellt sich mir noch, nämlich wie machst du das mit der ladekapazität. lätst du die controller immer 100% auf, auch wenn diese nur auf 50% entleert wurden? oder „entlätst“ du die controller auch sagen wir 20% bevor du diese wieder auf 100% ladest? oder vieviel % beim enladen und wieder laden wendest du normalerweise bei den akkus (auch allgemeine akkus)an?
        danke und gruss