VR PC Kaufberatung: PCs für Virtual Reality von 600 bis 2500 Euro (Aktualisiert: November 2020)

Die besten PC Komponenten für VR PCs

Virtual Reality am PC braucht passende Hardware – wir zeigen euch, wie ihr schon mit 600 Euro für einen VR-PC auskommen könnt, haben aber auch Tipps für teurere Systeme.

Auch wenn immer mehr Hersteller auf mobile VR ohne Kabel und möglichst sogar ohne PC setzen: Für Rift, Vive, WMR, Pimax und Valve Index braucht ihr einen Computer mit ausreichend Leistung, damit die virtuelle Realität so geschmeidig läuft wie das echte Leben. Seit dem Erscheinen von Rift und Vive 2016 hat sich da einiges getan: War damals noch ein teurer Highend-PC für mindestens 1200 Euro nötig, lässt sich heute mit ASW, Motionsmoothing und Brainwarp viel Leistung sparen. Dazu kommt: Damals galt eine GTX 980 Ti als teurer Luxus, heute gilt die Performance als Einstiegsklasse mit entsprechendem Preispunkt.

PC-Kaufberatung: regelmäßig aktualisiert

Ihr wollt euch also einen PC für den VR-Einstieg zusammenstellen oder für eine neue VR-Brille aufrüsten und seid euch unsicher, auf welche Komponenten ihr aktuell setzen solltet? Dafür gibt es diese Kaufberatung: Wir aktualisieren die Bauvorschläge regelmäßig, so dass wir Preise anpassen und vergriffene Produkte ersetzen können. Bislang haben wir uns auf nur einen Händler konzentriert um euch Versandkosten zu sparen – aktuell ist auch durch die Corona-Pandemie aber kaum Hardware erhältlich, so dass wir mitunter auf andere Händler ausweichen mussten. Ganz schlecht sieht es bei Prozessoren und Grafikkarten aus, der Markt ist quasi leergefegt, die Preise hoch und die Verfügbarkeit unter aller Würde. Wenn ihr mit dem Kauf warten könnt: Bitte tut das.

Die Shoplinks sind sogenannte Affiliate-Links – wenn ihr über einen unserer Links einkauft, bekommen wir vom Händler eine kleine Provision. Natürlich ohne, dass sich für euch etwas am Preis ändert. Ihr könnt also mit dem PC-Neukauf unsere Arbeit hier entscheidend unterstützen. Autor Dod verfasst ähnliche Bauvorschläge bereits seit vielen Jahren für verschiedene Internetseiten wie Gamestar, schraubt seit 30 Jahren an PCs (damals noch 386er ohne VR-Ambitionen) und hat zudem jahrelang als PC-Verkäufer gearbeitet – ihr könnt den Zusammenstellungen also durchaus vertrauen.

Die Preise sind sehr flexibel, wir beziehen uns im Folgenden auf die Preise bei alternate.de und amazon.de, Stand 24. Januar.

VR-Einsteiger: PC für Oculus Rift S, HTC Vive und WMR für 660 Euro

Die aus heutiger Sicht eher niedrig auflösenden VR-Brillen HTC Vive, Oculus Rift CV1 (sowie die Rift S) und die meisten Windows Mixed Reality Brillen (außer Samsung Odyssey und Reverb G2) benötigen vergleichsweise wenig Rechenleistung um flüssige VR-Welten anzuzeigen. Mit Unterstützung von Technologien wie ASW oder Motion Smoothing spielt es heute kaum noch eine Rolle, ob durchgehend 90 FPS erreicht werden, wie es vor einigen Jahren noch nötig war. Immer mehr Hersteller setzen auf LCD mit RGB-Pixelmatrix, was auch bei geringeren Auflösungen für wenig Fliegengitter im Bild sorgt und die Systemanforderungen nicht steigen lässt.

Dabei sind Oculus Rift und WMR (abgesehen der HP Reverb) noch etwas sparsamer mit den Ressourcen, da der VR-Compositor von SteamVR eine höhere Renderauflösung anlegt als Oculus und Microsoft.

–> Mehr zu Motion Smoothing bei VR-Legion lesen

Beim kleinsten System, das wir auch als Basis für kommende Upgrades und weniger als zukunftssichere Komplettlösung sehen, ist vor allem die Wahl der Grafikkarte nur eine sehr zweckmäßige Lösung. Mit gerade einmal 4 Gigabyte bietet die GTX 1650 wenig Speicher und auch die generelle Performance liegt für VR am unteren Ende. Warum wir keine bessere Karte wählen? Weil es keine zu vernünftigen Preisen gibt. Kauft euch bitte keine GTX 1660 Ti für über 300 Euro, wie sie inzwischen oft angeboten wird. Sogar die Gebrauchtpreise sind auf Allzeithoch und das auch bei AMD-Karten wie der lange sehr beliebten RX 580.


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 660,39 Euro

Das B450-Board aus dieser Zusammenstellung nimmt nicht nur den verbauten Ryzen 5 1600 auf sondern ist auch für Upgrades auf einen 3600 oder besser zu haben. Schaut nach UEFI-Updates, eventuell funktioniert später (sofern verfügbar..) auch ein Ryzen 5 5600X. Der Massenspeicher besteht aus einer M.2-SSD mit 500 Gigabyte, braucht ihr mehr Speicher könnt ihr aber auch größere Modelle wählen, die es im Angebot immer wieder sehr preiswert gibt. Von einer Festplatte statt einer SSD raten wir aber dringend ab. Wir haben 2021, lasst die Magnetplatten im NAS oder in der Vergangenheit. Ausreichend für heutige Spiele ist aber der Arbeitsspeicher, der mit 16 Gigabyte ausreichend bemessen ist.

Update Januar: Wir haben euch zwar statt eines Vierkern- einen Sechskernprozessor herausgesucht, dafür leidet in diesem Monat die Grafikkarte unter der schlechten Verfügbarkeit. Die GTX 1650 ist zwar verfügbar aber langsamer als das Modell aus der letzten Zusammenstellung. Leider gibt es auf dem Markt gerade keine brauchbaren GPU-Angebote. Wir raten aktuell dringend vom Kauf ab – im Vergleich zur November-Zusammenstellung ist der Preis um 30 Euro gestiegen, die Leistung fällt aufgrund der schwächeren GPU aber schlechter aus.

VR Mittelklasse: PC für HTC Vive Pro und Valve Index bis 999 Euro

Nachdem die Valve Index mittlerweile viele Monate lang auch unseren VR-PC zum Schwitzen gebracht hat, können wir euch hier auch auf Fakten basierende Kaufempfehlungen aussprechen. Dank RGB-LCD mit nur 2.880×1.600 Pixeln sowie der Option, die Wiederholfrequenz zwischen 80 Hz und 144 Hz zu wählen, ist die Index auch mit Mittelklasse-PCs nutzbar. Für 120 oder gar 144 Hz solltet ihr aber eine stärkere GPU wählen. Solltet ihr mit dem Kauf einer noch höher auflösenden VR-Brille wie Pimax 5K+, 8K oder den OLED-Varianten von Pimax liebäugeln: Brainwarp ermöglicht auch auf dem Mittelklassesystem das Spielen mit der Pimax-VR, allerdings rät Pimax zu einer Nvidia-GPU mit der aktuellen Turing-GPU um alle Brainwarp-Features nutzen zu können. Auch Pimax-Hardware nutzt noch schnellere Grafikkarten problemlos aus. Für die HP Reverb G2 würden wir aber zu einer GPU der Klasse 2070 Super raten, der Rest passt allerdings.


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 966,49 Euro

Ein System im Bereich um 1000 Euro dürfte für viele den preislichen Sweet-Spot darstellen, dazu bietet ein solcher Rechner einiges an Leistung auch für höher auflösende VR-Brillen wie Vive Pro, Samsung Odyssey und Valve Index. Bei der CPU haben wir uns für die dritte Ryzen-Generation entschieden, die gegenüber den ersten Generationen spürbar mehr Leistung bietet. So liegt die Leistung pro Takt inzwischen auf dem Niveau von Intel-CPUs, ein in der Vergangenheit großer Kritikpunkt. Auf einen zusätzlichen CPU-Kühler haben wir aufgrund des für den Normalbetrieb ohne OC vollkommen ausreichenden Boxed-Kühlers von AMD verzichtet.

Leider haben wir eine schlechte Nachricht: Keine der auch nur ansatzweise in Frage kommenden Grafikkarten wie AMD RX 5700XT oder Nvidia Geforce RTX 2060/70 sind aktuell verfügbar. Nein, nicht nur bei den von uns gewählten Shops sondern schlicht gar nicht. Es tut uns sehr leid.

In diesem Video haben wir zusammen mit MRTV einen Mittelweg aus 500- und 1000-Euro-PC gewählt – erstaunlich flott, die Kiste!

VR Oberklasse: PC für Pimax 5K+, Pimax 8K und Index mit 144 Hz bis 1500 Euro

Nicht ganz günstig, dafür aber verdammt flott unterwegs: Der Oberklasse-PC sorgt für viel Leistung ohne dass ihr dafür eine Hypothek auf Omas Häuschen aufnehmen müsst. Wer mehr investieren will kann das aber natürlich gerne tun und beispielsweise den Arbeitsspeicher, den SSD-Speicher oder die Grafikkarte eine Stufe größer wählen. Oder gleich den Highend-PC kaufen.

Mit diesem Rechner seid ihr problemlos auch für die kommende HP Reverb G2 gerüstet, die ihr, solltet ihr noch im September damit zocken wollen, am besten jetzt direkt vorbestellt. Wir können nach einem  Hands-On bei MRTV definitiv dazu raten, tolle Hardware. Und da diese PC-Zusammenstellung hier sogar noch schneller ist, als die bei MRTV genutzte, gibt es auch hier von uns grünes Licht:


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 1.626,29 Euro
  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau (AMD): 1.609,39 Euro

Seit der letzten Zusammenstellungsrunde hat sich einiges getan. So ist mit AMD Ryzen 5000 eine gewichtige Konkurrenz zu Intel auf den Markt gekommen – und war sofort wieder vergriffen. Gleiches gilt auch für die Nvidia RTX 3000-Grafikkarten, die bis heute nur schwer und dann teuer zu bekommen sind. Da auch alle andere Grafikkarten der Vorgängergeneration kaum zu bekommen sind, standen wir für die VR-Oberklasse vor einem Dilemma. Einerseits ist es nicht klug, sich jetzt noch eine RTX 2000-Oberklassekarte zu kaufen wenn selbst die RTX 3070 (Founders Edition Preisempfehlung: 499 Euro, Leistung vergleichbar mit RTX 2080 Ti) schon mehr Leistung bringt. Andererseits sind eh kaum Grafikkarten auf dem Markt, ihr werdet euch also sowieso schwer tun, eine RTX 2070 Super oder 2080 Super zu bekommen. Daher weichen wir von unserem Vorhaben, nur jeweils einen Shop zu nutzen ab: Die RTX 3070 von Gigabyte ist zwar unverschämt teuer, dafür aber tatsächlich (zumindest im Moment) lieferbar.

Für diese Zusammenstellung geben wir euch zudem die Wahl zwischen Intel und AMD was die CPU angeht. Intel liefert acht Kerne und 16 Threads mit hohem Takt, bei Spielen (die selten acht Kerne auslasten) schlägt sich AMDs Neuzugang Ryzen 5 5600X aber genauso gut wie der Core i7-10700 und kostet dabei trotz modernerer Plattform weniger. Da der 5600X solo ebenfalls nicht wirklich verfügbar ist, als Bundle mit einem Mainboard aber schon gibt es daher die Empfehlung zu CSL Computer zu schauen: Dort findet sich das Bundle aus Ryzen 5 5600X und Asus TUF B550-Mainboard für durchaus vertretbare 469 Euro und ist sogar lieferbar. Den CPU-Kühler aus der Zusammenstellung könnt ihr auch damit nutzen. Dazu ermöglicht euch das gut ausgestattete Board die Nutzung von PCIe 4.0 (GPU und SSD) und das Upgrade auf bis zu 16 Kerne mit dem Ryzen 9 5950X. Entsprechend der schnelleren GPU haben wir zudem das Netzteil gegen ein leistungsstärkeres Modell getauscht.

Der höhere Preis (ursprünglich sollten es schließlich 1500 Euro sein) ist der RTX 3070 geschuldet – wir würden euch aber dringend zu dieser statt zu einer überteuerten RTX 2000-Karte raten, immerhin schlug eine RTX 2080 Ti mit über 1000 Euro zu Buche und gehörte bisher in die Luxusausstattung. Wartet nach Möglichkeit aber vielleicht auf Lieferbarkeit und fallende Preise und/oder AMDs RX6000-Karten – die zudem gleich 16 GByte mitbringen.

VR Highend: PC für VR ohne Kompromisse, HP Reverb G2 und co. bis 2500 Euro

Außer Konkurrenz noch ein Luxus-System: Wer genug Geld übrig hat, interessiert sich selten für Kompromisse. Ein paar gehen wir trotzdem ein: So raten wir zu Desktop- statt Workstation-CPUs, da diese ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und die Mehrleistung nur für wenige Nutzer relevant ist. Auch beim Speicher könnt ihr euch bei ausreichendem Kontostand austoben, auch wenn mehr als 32 Gigabyte nur noch selten Vorteile bringen. Auch wenn Intels 10.000er-CPUs mit hohem Takt verlocken, rundum glücklicher werdet ihr mit dem Ryzen 9. AMD sorgt dank hoher Pro-Takt-Leistung und guten Taktraten aber mit zwei zusätzlichen Kernen für das bessere Gesamtpaket beim Ryzen 9 3900X (der neue XT ist noch zu teuer für die minimale Mehrleistung und der 5900 nicht verfügbar).


  • Gesamter Preis ohne Versandkosten und Zusammenbau: 2.222,39 Euro

Hier wird es wieder knifflig, erneut in Bezug auf die Verfügbarkeit. Die CPU hätten wir gerne gegen den Ryzen 9 5900X ausgetauscht, dieser ist aber nicht zu bekommen und Vorbestellungen werden teilweise zu mehr als ungerechtfertigten Preisen angenommen. Allerdings spielt auch die Vorgänger-Generation gut mit: Der Ryzen 9 3900X bietet ebenfalls enorm viel Leistung bei Spielen und anderen Berechnungen. Das Mainboard ist zudem problemlos in der Lage mit einem Ryzen 9 5950X umzugehen und bietet zudem PCIe 4.0.

Bei der Grafikkarte hingegen müssen wir euch vertrösten: Wenn ihr nicht auf dem Gebrauchtmarkt nach einer RTX 2080 Ti suchen wollt, müsst ihr vorerst mit der kaum gegebenen Verfügbarkeit der RTX 3080 leben. Wir haben euch ein empfehlenswertes Modell mit gutem Kühlsystem und zudem sehr hohem Powerlimit für konstant hohe Leistung verlinkt, verfügbar ist es aber leider nicht. Etwas anderes mögen wir euch nur aktuell auch nicht ans Herz legen, jetzt noch 900 Euro für eine 2080 Super zu bezahlen wäre mehr als unklug. Eventuell wartet ihr noch auf AMDs RX6800XT oder RX6900, die sich mit Nvidias Topmodellen angeblich gut duellieren können. Wegen der nur 10 Gigabyte Videospeicher der RTX 3080 machen wir uns zwar wenig sorgen, wer sich dabei unwohl fühlt, bekommt bei der angeblich vergleichbar schnellen RX6800XT gleich 16 Gigabyte. Wenn sie denn erschienen ist. Und dann auch noch verfügbar, was wir zumindest für 2020 eher nicht glauben.

 

Einige der Links in diesem Artikel sind (unter Umständen) sogenannte Affiliate-Links. Mit einem Kauf über einen dieser Links bekommen wir eine kleine Provision, für euch ändert sich nichts.

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155 Kommentare

  1. Ich habe mir die 2. Konfiguration wie empfohlen bestellt. Allerdings hat das Be Quiet Netzteil keinen 8 Pin Adapter für die Grafikkarte. Die GTX 2060 hat aber 6 Pin + 8 Pin, Macht es nicht Sinn sich gleich ein passendes Netzteil zu bestellen?

      • Zu langsam, zumindest im Auslieferungszustand. In dem Gerät steckt keine eigene Grafikkarte, es wird die GPU des Prozessors genutzt. Und auch wenn AMD da schneller ist als Intel – für VR braucht es dann doch deutlich mehr Leistung. Mit einer zusätzlichen Grafikkarte aus der 200-Euro-Klasse könnte man mit dem System auch VR nutzen, dann sind wir aber in Preisregionen, wo es auch deutlich bessere Komponenten gibt. Statt des vergleichsweise langsamen Prozessors ein deutlich flotteres Modell, mehr Speicher, besseres Mainboard, Netzteil beispielsweise.

        Also: Finger weg. Generell würde ich sagen, dass um die 600 Euro das Minimum ist, was man aktuell für einen VR-tauglichen neuen PC ausgeben sollte.

        • Heyo,
          Ich bewege mich im Mittelklasse Segment und überlege, ob ich nicht statt dem Ryzen 5 3600 den neuen i5 10400F benutze.

          Wie steht ihr dazu?
          Gruß

          • Kann man machen, klar. Allerdings gibt es bei AMD mit B550 die besser ausgestatteten Boards (wenn du nicht abhängig von Thunderbolt 3 bist) und mit Ryzen 4000 IMO die bessere Upgrademöglichkeit.

            Alles in allem sprechen für Intel 3-4 zusätzliche FPS. Kann man mitnehmen. Da ich aber immer das Gesamtsystem betrachte tendiere ich trotzdem zu AMD.

  2. Servus VR Legion Team,

    hier Markus aus Rosenheim. Bin Neueinsteiger!

    Würde gern das Paket VR Oberklasse bestellen. wie / wo bestell ich das? Geht alles über Amazon business?? Meine genaue Rechnungsanschrift sollte drauf sein. Brille Pimax 5K+ oder ähnlich!
    ( Anforderungen: tolle Grafik, spielen, großes Sichtfeld, ausbaufähig mit zusatzartikeln wie Handschuh, schuhe oder ähnliches bieten)
    Habt Ihr da eine Idee?!
    Danke für Eure info`s,

    LG Markus

    • Hallo Markus,

      Bei Amazon bekommt man viele Komponenten nur über den Amazon Marktplatz, also auch ohne einen guten Teil der Amazon-Vorteile. Und vor allem: teurer als direkt im Shop des jeweiligen Händlers. Auch bei Alternate, zu denen die Links im Artikel führen, gibt es eine Rechnung mit voller Anschrift und allem was die Steuer benötigt. Ich würde daher direkt bei Alternate bestellen wenn möglich.

      Zur VR-Brille: Pimax könnte interessant werden, wenn das Modular Audio Strap auf dem Markt ist, aktuell ist mir die Brille zu unkomfortabel muss ich zugeben. Als Neueinsteiger würde ich auch die Finger von Pimax lassen aktuell, ich habe da schon arg frickeln müssen bei einigen Dingen und wenn man wenig Erfahrung hat, kann einem das VR schon verleiden. Deutlich stressfreier ist die Valve Index, die ebenfalls mit Lighthouse-Tracking arbeitet. Pimax ist natürlich nett wegen der Extras wie optionales Hand- und Eye-Tracking, einiges davon ließe sich aber auch mit einer Vive Cosmos realisieren (die hat halt nur ein doofes FoV).

      Was später an Zubehör auf den Markt kommt (Handschuhe und co) und welches Tracking dieses unterstützt ist unsicher. Lighthouse ist im Businessbereich durchaus verbreitet, scheint im Gamingbereich aber so langsam auszusterben.

      • Hallo Deniss,

        danke für die Infos. Bestellung also über Link Danke!
        Nochmal zur Brille, ich weiß das die Entscheidung echt schwierig ist und jede vor und Nachteile bietet. Ich möchte am liebsten die jetzt angesagteste Brille zulegen. Was hällst Du von der HP reverb im vergleich zur Valle Index und oculus ??

        LG Markus

        • Gut, dass du mich dran erinnerst, ich wollte die Beratung zur besten VR-Brille dringend auf den neuesten Stand bringen 😀 .

          Ich würde nicht die angesagteste sondern die für dich beste Brille nehmen. Bringt nichts, wenn der Freundeskreis auf die HP Reverb schwört weil sie fast nur Simulationen spielen und daher kaum von Problemen mit dem eher durchschnittlichen WMR-Tracking betroffen sind.

          Für mich ist der aktuell beste Kompromiss die Valve Index. FoV ist sichtbar größer als bei Vive und Rift, wenngleich auch sichtbar kleiner als bei Pimax. Dafür entfallen die Kinderkrankheiten der Pimax und auch Verzerrungen oder so gibt es bei der Index nicht. Bildqualität ist super. Ich habe jetzt schon eine große Menge VR-Brillen durchgetestet und bin privat bei der Index hängen geblieben, weil sie für mich das rundeste Gesamtpaket ist. Aber ich bewege mich halt auch gerne beim VR-Zocken und da ist Lighthouse natürlich von Vorteil.

    • Ach, von Hardwarerat haben wir auch nichts, außer das gute Gefühl, einen weiteren Menschen in die virtuelle Realität (ohne Ruckeln) gebracht zu haben. Die Index gibt es nur direkt bei Valve, kann man via Steam ordern. Du brauchst die Brille, Lighthouse und Controller, sonst fehlt was 😉 .

    • Generell gelten laut Carmack (und damit Oculus) die gleichen Anforderungen wie bei der Rift S oder Rift CV1. Es funktioniert also jeder hier vorgestellte PC damit, auch wenn die günstigste Konfiguration halt grafiktechnisch am unteren Ende rangiert. USB 3.0 ist Pflicht, aber das ist es eh. USB-C muss aber nicht zwingend vorhanden sein, das sich C auf Typ-A problemlos adaptieren lässt.

  3. Hallo,
    ich habe gelesen, dass die AMD 5700XT nicht mit den Pimax VR Headsets funktioniert.
    Auch mit aktuellem Treibern geht da offensichtlich nichts womit man die Pimax mit einer 5700xt Karte zum Laufen bekommt.

    Baut Pimax nur für Nvidia?

    • Dummerweise habe ich noch keine 5700(XT) hier um das mit der Pimax nachzuvollziehen. Ich habe Pimax aber angeschrieben und gefragt und eventuell findet sich in der Community ja jemand, der Erfahrungen hat. Die neuen Karten sind sehr frisch, deren Treiber auch und ich kann mir vorstellen, dass Pimax ebenfalls noch keine Tests vorgenommen hat. Die sind ja auch eher klein.

      • Danke für die Antwort. Ich habe die community durchsucht und leider immer die gleiche Antwort:
        Connection error mit der Pimax und den AMD 5700xt. Neueste Treiber von AMD (vom 30.09.19) bringen wohl auch nichts.
        Gibt 2 offene Threads dazu bei Pimax und einer bei AMD.
        Scheint generell ein Problem zwischen AMD und Pimax zu geben. Es finden sich auch Threads zu anderen Karten von AMD aus März/April 2019, wo keine Verbindung möglich war.

        Schade eigentlich, weil ich die AMD 5700xt für meine Verhältnisse optimal finde und gerne die Pimax daran betrieben hätte.

      • Danke für die Antwort. Ich habe die community durchsucht und leider immer die gleiche Antwort:
        Connection error mit der Pimax und den AMD 5700xt. Neueste Treiber von AMD (vom 30.09.19) bringen wohl auch nichts.
        Gibt 2 offene Threads dazu bei Pimax und einer bei AMD.
        Scheint generell ein Problem zwischen AMD und Pimax zu geben. Es finden sich auch Threads zu anderen Karten von AMD aus März/April 2019, wo keine Verbindung möglich war.
        Bisher hatte keiner eine Lösung…

        Schade eigentlich, weil ich die AMD 5700xt für meine Verhältnisse optimal finde und gerne die Pimax daran betrieben hätte.

  4. Ich bin begeisterter Oculus-Quest Nutzer und natürlich geflashed von der Möglichkeit bald auch PC-VR Spiele via Kabel auf der Quest spielen zu können. Bei der Frage wie ich zu diesem Zweck meinen PC aufrüsten kann bin ich auf eure Seite gestossen. Zunächst mal vielen Dank für die Infos! Für einen VR-Anfänger wie mich ist so eine Seite Gold wert. Beim weitern Stöbern im Internet bin ich auf folgendes Angebot gestossen: https://www.notebooksbilliger.de/gigabyte+brix+gb+bni7hg6+1060
    Dieser winzige PC würde die flexible Nutzung der Quest nicht zu sehr einschränken, ohne die doppelten Kosten eines Laptops zu verursachen. Jetzt meine Frage an den Fachmann: ist die Konfiguration ausreichend um Spiele wie Asgard’s Wrath oder Stormland zu spielen?
    Für eine Antwort im Voraus schon mal vielen Dank!

    Grüße,
    Uwe

    • Theoretisch geht der PC schon. Allerdings ist die Grafikkarte halt unterstes Ende für VR. Bedeutet, dass du unter Umständen grafisch Abstriche machen musst. Aber rein technisch spricht nichts dagegen.

      Es ginge auch mehr Leistung mit kleinen und handlichen PCs. Aber dann fällt halt auch der Preis wieder entsprechend höher aus. So viel teurer sind Notebooks übrigens gar nicht. Die Leistung des verlinkten Gigabyte-PCs gibt es im Notebook schon ab knapp 1000 Euro. Die 300 Euro Aufpreis stecken dann halt in einem extra-Monitor und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung in Form eines Akkus 😉 .

      Zusammengefasst: Der Gigabyte Brix ist ok wenn man sich bewusst ist, dass die Leistung nicht auf Topniveau liegt und Aufrüsten bei einem so kompakten Rechner nicht einfach ist.

  5. Hy, möchte mir den Oberklasse-Pc zusammenbauen, jedoch mit 32er Ram. Ihr schreibt ja nach Bedarf 40-50€ mehr investieren, aber welche Riegel sind genau gemeint, selbe Marke? Ein Link wär super!